Zum Wandel in der bibliothekarischen Kommunikation: Von Gutenberg bis Zuckerberg
Datum: 24. Mai 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die Bibliothek sollte als eine gesellschaftliche Institution in unserer heutigen Informationsgesellschaft aufgrund ihrer Aufgabengebiete, Dienstleistungen und Informationsangebote eigentlich über eine starke Position verfügen. Neue Arten und Wege der Informationssuche (z.B. Suchmaschinen) und der Kommunikation (z.B. soziale Medien) haben diese Stellung aber ins Schwanken gebracht. Die Bibliothek als Institution benötigt daher eine theoretische und kulturpolitische Neubewertung. In diesem Beitrag wird versucht, die Frage zu beantworten, wie eine Bibliothek die Anforderungen der modernen Gesellschaft erfüllen kann. Anhand verschiedener Kommunikationstheorien und Michel Foucaults Konzept der Macht wird untersucht, welche Auswirkungen die neuen Kommunikationswege für die Funktionen einer Bibliothek haben. Die daraus resultierenden Erkenntnisse können z.B. verwendet werden, um eine neue Kommunikationsstrategie für eine Bibliothek zu entwickeln.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit

In seinem 2021er-Trendbericht „Trends Set to Impact Libraries in 2021“1 identifiziert der Datenbankhost LexisNexis fünf zentrale Trends, von denen Bibliotheken in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflusst werden. Einer dieser fünf Trends ist – natürlich – die...