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Kurz notiert

Die Stiftsbibliothek St. Gallen: Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv

Die Stiftsbibliothek St. Gallen gehört zu den außergewöhnlichsten historischen Bibliotheken Europas. Seit mehr als 1.300 Jahren bewahrt sie Handschriften, Bücher und Sammlungen, die ein einzigartiges Zeugnis mittelalterlicher Wissenskultur darstellen. In einem prächtigen Barocksaal vereinen sich religiöse Tradition, wissenschaftliche Neugier und kulturelles Erbe zu einem der bedeutendsten Bibliotheksräume der Welt. Mike MacEacheran schreibt hierüber in einem Artikel auf „BBC“.  Schon...

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Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden im Gesundheitswesen

Bibliotheken können im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden von Mitarbeitenden spielen. Ein Beitrag von Paula Y beschreibt auf der Plattform „Medium“, wie NHS-Bibliotheken im Vereinigten Königreich gezielt ruhige Lern- und Aufenthaltsräume schaffen, um Beschäftigten kurze Erholungsphasen im stressigen Klinikalltag zu ermöglichen.  Mehrere Umfragen im britischen National Health Service zeigen, dass sich das Wohlbefinden vieler Beschäftigter noch immer nicht...

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Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks

Der klassische Massenmarkt-Taschenbuchroman verschwindet zunehmend aus dem US-Buchhandel. Wie David Smith im „Guardian“ berichtet, stellen wichtige Distributoren die Verbreitung des günstigen Formats ein. Damit endet ein Kapitel der Buchgeschichte, das Lesen über Jahrzehnte besonders für breite Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht hat.  Über Generationen hinweg waren die kleinen, günstigen Taschenbücher ein alltäglicher Bestandteil des öffentlichen Raums. Sie lagen in Supermärkten,...

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Jenseits des Akronyms – Wie wissenschaftliche Bibliotheken DEI unter politischem Druck neu verankern

In einem Beitrag für „American Libraries Magazine“ diskutieren mehrere wissenschaftliche Bibliothekar:innen unter Moderation von Fatima Mohie-Eldin, wie sich Diversity-, Equity- und Inclusion-Arbeit nach dem Ende der Affirmative Action und unter wachsendem politischem Druck weiterführen lässt. Der Artikel versammelt Stimmen aus Forschung und Praxis und ordnet die aktuelle Situation der Hochschulbibliotheken in den USA ein.  Die Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs der USA im Jahr...

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Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen der Gegenwart zu bewältigen?

Bibliotheken sind seit jeher Orte des Vertrauens. Bibliothekar:innen hören zu, beraten und begleiten. Nicht selten übernehmen sie dabei eine Rolle, die an therapeutische Gespräche erinnert. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Konzept neue Aufmerksamkeit, das zugleich alt und hochaktuell ist: das Konzept Bibliotherapie, also der gezielte Einsatz von Literatur zur emotionalen Stabilisierung, Reflexion und Heilung. Auf „Literary Hub“ schreibt Jess deCourcy Hinds darüber.  Der Begriff...

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Web-Barrierefreiheit pragmatisch umsetzen – Kleine Schritte mit großer Wirkung

Die Anforderungen an barrierefreie Websites steigen spürbar. Für Bibliotheken bedeutet das nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine strategische Herausforderung. Digitale Angebote sind zentrale Zugangswege zu Information, Service und Teilhabe. Wenn sie nicht barrierefrei gestaltet sind, schließen sie systematisch Nutzer:innen aus. Der gute Befund lautet jedoch, dass der Einstieg in Web-Barrierefreiheit weder radikal noch kostenintensiv ist. Bereits gezielte, gut priorisierte Maßnahmen...

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Zwischen Plattformökonomie und kulturellem Gedächtnis – Hat das physische Medium noch eine Zukunft?

In einem Beitrag für das US-amerikanische Entertainment-Magazin „Collider“ analysiert der Journalist Collier Jennings, welche Folgen die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Netflix für DVDs und Blu-rays haben könnte. Der Artikel wirft dabei grundsätzliche Fragen zur Zukunft physischer Medien auf, die auch für Bibliotheken, Archive und Gedächtnisinstitutionen hochrelevant sind.  Streamingdienste haben die Nutzung audiovisueller Inhalte stark verändert. Filme und Serien...

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Wenn die KI die Nachrichten auswählt, verändert sich die öffentliche Wahrnehmung

Immer mehr Menschen beziehen Nachrichten nicht mehr direkt aus journalistischen Medien, sondern über KI-basierte Systeme. Chatbots, Sprachassistenten und Suchmaschinen fassen Inhalte zusammen, priorisieren Themen und formulieren Antworten. Damit verschiebt sich die Rolle klassischer Gatekeeper. Nicht mehr Redaktionen allein entscheiden, welche Informationen sichtbar werden, sondern zunehmend große Sprachmodelle, die Inhalte auswählen, gewichten und präsentieren. Diese Entwicklung verändert,...

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AI Librarian in Japan

In einem Beitrag von Kazuko Hamada in der Zeitung „The Mainichi“ wird gezeigt, wie japanische Bibliotheken mit KI-gestützten Auskunftssystemen experimentieren. Erste Praxistests mit einer sogenannten AI Librarian sollen die Recherche vereinfachen und Bibliothekar:innen entlasten.  Öffentliche Bibliotheken in Japan testen derzeit neue Formen der KI-gestützten Interaktion. In der Nakanohigashi Library im Tokioter Bezirk Nakano konnten Besucher:innen im Herbst 2025 erstmals mit „Shiori...

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Altersgrenzen für soziale Medien: Europas nächste Regulierungsdebatte

In einem aktuellen Artikel aus dem „Handelsblatt“ wird deutlich, dass Dänemark dem australischen Beispiel folgen könnte und den Zugang zu sozialen Medien für Kinder deutlich einschränken will. Zwischen Jugendschutz, technischer Umsetzbarkeit und demokratischen Rechten zeichnet sich eine neue europäische Grundsatzdebatte ab.  Nach dem Inkrafttreten eines weitreichenden Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige in Australien plant nun auch Dänemark eine drastische Einschränkung des...

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