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Kategorie

Künstliche Intelligenz

Was der Clarivate-Bericht 2026 über den KI-Stand in Bibliotheken verrät

Clarivate hat mit dem „Pulse of the Library 2026“ die dritte Ausgabe seiner jährlichen Erhebung zur Lage der Bibliotheken im KI-Zeitalter vorgelegt. Mehr als 1.800 Bibliotheksverantwortliche aus akademischen Bibliotheken, öffentlichen Bibliotheken und Nationalbibliotheken weltweit haben teilgenommen. Das Bild, das der Bericht zeichnet, ist differenziert: Während ein kleines Segment von Bibliotheken zunehmend tiefer in die KI-Implementierung eintaucht, verharrt die Mehrheit in frühen Phasen der...

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Wie öffentliche Bibliotheken in den USA und Kanada mit KI-Policies umgehen

Kathryn FitzGerald und Benjamin Lee von der University of Washington haben im Public Library Quarterly eine der ersten systematischen Untersuchungen zu KI-Richtlinien öffentlicher Bibliotheken in den USA und Kanada vorgelegt. Ihr Ergebnis ist ernüchternd und aufschlussreich zugleich: Von über 200 untersuchten Bibliothekswebsites verfügten zum Zeitpunkt der Erhebung gerade einmal 32 über eine öffentlich zugängliche KI-Policy. Gleichzeitig bieten 64 Prozent der untersuchten Bibliotheken bereits...

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Verlage ringen um Regeln, während KI-Verdacht ganze Buchveröffentlichungen stoppt

Cameron Pugh berichtet für The Christian Science Monitor, wie der Verdacht auf KI-generierte Texte in diesem Sommer gleich mehrere Buchveröffentlichungen zu Fall gebracht hat und Verlage bislang nur uneinheitliche Regeln für den Umgang mit generativer KI entwickelt haben.  Die Literaturagenturen Europa Content und Hodgman Literary zogen im Sommer 2026 das Manuskript des vielbeachteten Krimis „Call Me, I’ll Hide the Body“ des nigerianischen Autors Jerry Falade zurück, nachdem unklar...

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Wenn ChatGPT zum Bibliothekskatalog wird

Hae Min Kim und Stacy Stanislaw von den Drexel University Libraries haben in ihrer Studie „Understanding Generative AI-Mediated User Engagement with Academic Library Resources“ erstmals systematisch untersucht, wie stark generative KI-Plattformen bereits heute als Zugangsweg zu Bibliotheksressourcen fungieren. Die Arbeit erscheint im Journal College & Research Libraries. Die Grundlage bilden Google-Analytics-Daten aus dem Zeitraum August 2023 bis Oktober 2025.  Immer mehr...

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US-Bibliotheksverband veröffentlicht Leitfaden zum Umgang mit künstlicher Intelligenz

Die American Library Association hat mit dem Papier „Guidance on the Use of Artificial Intelligence in Libraries“ eine Orientierungshilfe für Bibliotheken vorgelegt, die eigene KI-Richtlinien entwickeln oder überarbeiten wollen. Erarbeitet hat den Text die eigens eingerichtete ALA Artificial Intelligence Policy Working Group unter der Leitung von Chip McAuley und Ed Sanchez.  Der Leitfaden versteht sich ausdrücklich nicht als starre Vorschrift, sondern als Orientierungsrahmen, der auf...

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Warum KI nach Ansicht eines US-Forschers einen neuen Informationsschock auslöst

R. David Lankes von der School of Information der University of Texas at Austin argumentiert in einem Preprint für das Journal of Documentation, dass generative KI die Informationswissenschaft nicht bloß um ein weiteres Werkzeug erweitert, sondern einen fundamentalen Umbruch erzwingt. Sein zentrales Argument: KI löst die Grundeinheit des Fachs auf, das Dokument.  Lankes führt den Begriff des Informationsschocks ein, um vergangene und gegenwärtige Umbrüche im Fach zu beschreiben. Anders...

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Warum KI-Angst beim wissenschaftlichen Schreiben nicht nur schlecht ist

Eine Studie von Eunjeo Kim, erschienen im Journal Computers and Education: Artificial Intelligence, zeigt, dass nicht Technikakzeptanz, sondern kritische Bewertungsfähigkeit und ethisches Bewusstsein darüber entscheiden, wie Studierende generative KI beim wissenschaftlichen Schreiben einsetzen. Ausgerechnet Skepsis gegenüber KI kann dabei produktiv wirken.  Generative KI ist im Hochschulalltag längst angekommen. Studierende recherchieren mit Chatbots, lassen sich Texte strukturieren,...

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KI-Chatbots werden Teil der wissenschaftlichen Informationssuche

Eine Studie von Brady D. Lund, Zoe Abbie Teel und weiteren Autor:innen in der Zeitschrift „Journal of Librarianship and Information Science“ untersucht, wie US-amerikanische Student:innen KI-Chatbots, Suchmaschinen und Bibliotheksressourcen für wissenschaftliche Recherchen nutzen. Die Ergebnisse zeigen, dass Google zwar die dominierende Informationsquelle bleibt, doch generative KI wird besonders von jüngeren und internationalen Student:innen zunehmend als ergänzendes Recherchewerkzeug...

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Warum die Debatte über KI-Texte zu kurz greift

Ein Beitrag von Tim Requarth in „Slate“ kritisiert die aktuelle Aufregung um KI-generierte Texte in Medien und Verlagen. Seine zentrale These lautet, die Debatte zu stark auf fertige Prosa, Detektionssoftware und öffentliche Verdächtigungen fixiert sei. Dadurch gerate aus dem Blick, dass Künstliche Intelligenz journalistische und publizistische Arbeit bereits beeinflussen kann, bevor überhaupt ein Satz geschrieben wird.  Auslöser der Debatte sind mehrere prominente Fälle. Hachette zog...

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Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen

Sarah Morris argumentiert auf der Plattform „In the Library with the Lead Pipe“, dass ein sinnvoller Umgang mit generativer KI nicht bei Funktionswissen oder Anwendungstipps stehenbleiben darf. Wer verstehen will, wie Chatbots und andere GenAI-Werkzeuge heute wirken, muss auch die Erzählungen untersuchen, die diese Technologien umgeben. Morris richtet den Blick deshalb nicht nur auf den KI-Hype, sondern auch auf Personalisierung, also auf die Art und Weise, wie KI-Systeme Nähe, Zustimmung und...

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