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Kategorie

Fachartikel

Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?

Dorothea Strecker untersucht in einem Preprint auf arXiv, wie stabil Metadaten zu Forschungsdaten in DataCite tatsächlich sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich diese Angaben im Zeitverlauf so stark verändern, dass ihre Nutzung für scientometrische Analysen problematisch wird. Das Ergebnis fällt vergleichsweise beruhigend aus, denn Änderungen betreffen nur einen kleineren Teil der Datensätze, verlaufen meist schrittweise und beeinträchtigen die Vollständigkeit der Metadaten nur...

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Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen

Miryam Naddaf und Elizabeth Quill zeigen in „Nature“, dass halluzinierte Literaturangaben längst kein Randproblem mehr sind. Immer mehr wissenschaftliche Veröffentlichungen enthalten demnach Referenzen auf Arbeiten, die gar nicht existieren oder nur in verfälschter Form zitiert werden. Für die Forschung ist das mehr als ein redaktioneller Makel, denn fehlerhafte Quellen untergraben Nachvollziehbarkeit, Vertrauen und wissenschaftliche Integrität. Die Autorinnen beschreiben ein Problem, das mit...

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Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe von Bibliotheken wird

Im Beitrag „Introduction to Data Literacy: Navigating the Shift from Hype to Reality“ von Ben B. Chiewphasa, erschienen in der Fachzeitschrift „Library Trends“, wird gezeigt, wie Bibliotheken auf die zunehmende Bedeutung von Daten reagieren. Der Artikel analysiert, warum Data Literacy heute eine zentrale Kompetenz für Forschung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe ist und welche Rolle Bibliotheken dabei spielen können.  Daten bilden seit jeher die Grundlage wissenschaftlicher...

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Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen und Fair Use mitreden müssen

In „The Copyright Conversation“ von Hallie Rich, erschienen in der Zeitschrift „Library Journal“, diskutieren mehrere US-amerikanische Copyright-Expert:innen, wie stark Bibliotheken derzeit von Konflikten um Künstliche Intelligenz, Lizenzmodelle, Fair Use und digitale Zugangsrechte betroffen sind. Der Roundtable zeigt, dass Bibliotheken die künftige Ausgestaltung des Urheberrechts nicht nur beobachten, sondern aktiv mitprägen müssen.  Die urheberrechtlichen Konflikte, mit denen...

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Forschungsdaten als Publikationsform

Mari Elisa Kuusniemi und Susanna Nykyri untersuchen in ihrem Beitrag „Data as a new research publication type. What could be the role of research libraries as service providers?“ im Journal „LIBER Quarterly“, wie wissenschaftliche Bibliotheken Forscher:innen dabei unterstützen können, Datensätze als eigenständige wissenschaftliche Publikationsform zu etablieren. Auf Basis einer Literaturauswertung, einer Umfrage unter Universitätsbibliotheken in nordischen und baltischen Ländern sowie...

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Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind

In einem Fachbeitrag von Gali Halevi, erschienen in der Zeitschrift „UKSG Insights“, wird untersucht, wie unterschiedlich Bibliotheken und Archive mit Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion in ihren Sammlungen umgehen. Der Artikel zeigt strukturelle Herausforderungen insbesondere für Archive auf und nutzt eine Fallstudie von CLOCKSS, um blinde Flecken in der archivischen Praxis sichtbar zu machen.  Die Bedeutung von Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion hat sich in den...

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Fachwissen zwischen Vergangenheit und Zukunft: Wie Archivar:innen digitale Kulturerbe-Archive neu denken

In einem Artikel von Nils Pharo, Pia Borlund und Ying-Hsang Liu, erschienen in der Zeitschrift „Information Research“, wird das Informationsverhalten von Fachkräften in digitalen Kulturerbe-Archiven untersucht. Grundlage ist das europäische Forschungsprojekt „Polyvocal Interpretation of Contested Colonial Heritage“ (PICCH), das den Zugang zu kolonial geprägten audiovisuellen Sammlungen aus einer postkolonialen Perspektive analysiert. Ziel des Projekts ist es, den Dialog zwischen Archiven und...

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Cambridge-Report fordert neue Ansätze für ein nachhaltiges Open-Research-Ökosystem

Ein aktueller Bericht von Cambridge University Press zieht Bilanz zum globalen Open-Access-Fortschritt: Die Öffnung der Wissenschaft hat zwar den Zugang zu Forschung deutlich verbessert, die Sichtbarkeit erhöht und den gesellschaftlichen Impact gesteigert, doch trotz mittlerweile über 50 Prozent frei zugänglicher Forschungsartikel bleiben zentrale Probleme ungelöst. Vor allem im Bereich der Buchveröffentlichungen fehlt es noch immer an einem tragfähigen und skalierbaren Geschäftsmodell. Auch...

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Gen Z und Gen Alpha: Wie junge Zielgruppen Medien zwischen TikTok und Haltung neu definieren

Wie ticken die Mediennutzer:innen von morgen? Eine aktuelle Studie von XPLR: MEDIA und iconkids & youth zeigt, wie sich Gen Z und Gen Alpha informieren, welche Plattformen sie bevorzugen und was sie von journalistischen Angeboten erwarten. Kurze, persönliche und plattformgerechte Formate ersetzen zunehmend die klassische Mediennutzung. Entscheidend sind Authentizität, Haltung und Inhalte, die Relevanz für das eigene Leben schaffen. Für Redaktionen bedeutet das mehr als nur neue Formate: Es...

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Ethische Verantwortung im Umgang mit biomedizinischen Archiven

Im Essay „The Digital Opaque: Refusing the Biomedical Object“ im Open-Access-Journal „In the Library with the Lead Pipe“ untersuchen Sean Purcell, Kalani Craig und Michelle Dalmau die extraktiven Praktiken der biomedizinischen Forschung und deren Folgen für Bibliothekar:innen, Archivar:innen und Wissensarbeiter:innen. Die Autor:innen plädieren dafür, die Herkunft und ethische Belastung von Materialien in medizinischen Sammlungen kritisch zu hinterfragen und die sogenannte Refusal, also die...

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