Standardmäßige bibliometrische Tools, die auf Zitaten basieren, stoßen an ihre Grenzen, wenn es darum geht, Zeiträume in der Geschichte der Natur- und Geisteswissenschaften vor dem Aufkommen der modernen Zitierpraxis zu analysieren. In dem Artikel “Bibliometrics beyond citations: Introducing mention extraction and analysis” wird eine alternative Methode vorgestellt, bei der Erwähnungen extrahiert und analysiert werden, um Verbindungen zwischen Wissenschaftlern und Texten in historischen Zeiträumen abzubilden. Hierbei wurde ein Verfahren entwickelt, um einen umfassenden Erwähnungsindex zu erstellen, der Erwähnungsverknüpfungen aus Artikeln aus 12 Zeitschriften umfasst. Mit einer Erfolgsquote von 93 % wurden diese Erwähnungen zugeordnet, wobei die Genauigkeit zwischen 82 % und 91 % liegt. Der Erwähnungsindex wurde in die Datenbank EDHIPHY integriert, die eine multidimensionale Erwähnungsanalyse ermöglicht. Vier Fallstudien zeigen den praktischen Nutzen und das Potenzial dieser Methode.
...Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe von Bibliotheken wird
Im Beitrag „Introduction to Data Literacy: Navigating the Shift from Hype to Reality“ von Ben B. Chiewphasa, erschienen in der Fachzeitschrift „Library Trends“, wird gezeigt, wie Bibliotheken auf die zunehmende Bedeutung von Daten reagieren. Der Artikel analysiert,...
