zum Inhalt springen

Kategorie

Open Access

Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise

Mike Taylor zeigt in seiner Studie im Journal „Quantitative Science Studies“, dass sich der Nutzen von Open Access nicht mit einer einfachen Formel beschreiben lässt. Wer offen zugängliche Publikationen grundsätzlich für sichtbarer, einflussreicher und gesellschaftlich wirksamer hält, liegt nicht völlig falsch. Die Daten machen aber auch klar, dass dieser Zusammenhang weder überall gleich stark noch in jeder Hinsicht stabil ist. Je nach Fach, Zeitraum und Art der Aufmerksamkeit ergeben sich...

mehr lesen

Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre

Repositorien stehen weltweit vor erheblichen Veränderungen. Geopolitische Verschiebungen, finanzielle Engpässe, neue Publikationsmodelle, technologische Dynamiken und eine wachsende Vertrauenskrise gegenüber wissenschaftlichen Institutionen werden die nächsten Jahre der wissenschaftlichen Kommunikation prägen. Die neue strategische Analyse von COAR (Confederation of Open Access Repositories) zeigt, wie stark diese Kräfte auf den offenen Informationsraum wirken und welche Rolle Repositorien...

mehr lesen

Citizen Science weltweit: Wie Bibliotheken Forschung mit der Gesellschaft verbinden

Ob Öffentliche Bibliothek oder Hochschulbibliothek, weltweit engagieren sich Bibliotheken zunehmend in Citizen-Science-Initiativen. Sie fördern Transkriptionsprojekte, digitale Geschichtsforschung oder Umweltmonitoring. Eine neue systematische Analyse von Dolores Mumelaš, Ivana Matijević und Tomislav Ivanjko im „Journal of Librarianship and Information Science” zeigt, wie Bibliotheken als Vermittlerinnen von Open Science agieren, Bürger:innen aktiv einbinden und Brücken zwischen Wissenschaft...

mehr lesen

Europäischer Flickenteppich bei Open-Access-Büchern

Trotz wachsender Unterstützung bleibt das Open-Access-Publizieren von Büchern in Europa eine Baustelle. Eine Analyse von Gabriela Manista, Maciej Maryl und Magdalena Wnuk in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „LIBER Quarterly“ aus dem PALOMERA-Projekt (Policy Alignment of Open Access Monographs in the European Research Area) zeigt: Klare politische Vorgaben fehlen, Fördermaßnahmen konzentrieren sich auf Zeitschriftenartikel, nicht-englischsprachige Werke geraten ins Abseits. Auf Basis von...

mehr lesen

FAIRer Datenaustausch in der Wissenschaft: Warum der Weg noch steinig ist

Die gemeinsame Nutzung von Forschungsdaten gilt als Schlüssel für Transparenz, Reproduzierbarkeit und wissenschaftlichen Fortschritt. Doch trotz klarer Leitlinien bleibt die Umsetzung in der Praxis herausfordernd. Warum fällt es Forscher:innen nach wie vor schwer, ihre Daten offen und nach FAIR-Prinzipien bereitzustellen? Ein Artikel analysiert aktuelle Entwicklungen, identifiziert zentrale Hürden und zeigt, welche Ansätze den Wandel hin zu einem besseren Datenmanagement fördern können....

mehr lesen

Wissenschaftliches Publizieren im Umbruch: Teilen von Wissen und Prestige

Im Spannungsfeld zwischen Wissensverbreitung und Aufbau wissenschaftlicher Referenzen steht das wissenschaftliche Publizieren – zwei Ziele, die nicht immer im Einklang stehen. Während kommerzielle Verlage dieses System für wirtschaftliche Ziele nutzen, stellen alternative Modelle neue Wege zur Diskussion. Doch können sie sich gegen etablierte Bewertungsmechanismen wie Impact-Faktoren und Zitationsraten durchsetzen? Ein neuer Artikel in den „Proceedings of the National Academy of Sciences“...

mehr lesen

Wie wirkt sich Open Science auf die Wirtschaft aus?

Eine neue Studie analysiert empirische Daten der letzten zwei Jahrzehnte und zeigt: Open Access und FAIR Data treiben Innovationen voran, Open Source Software steigert die Produktivität – doch in vielen Bereichen fehlen noch belastbare Erkenntnisse. Welche Chancen und Lücken ergeben sich aus den bisherigen Befunden? Open Science (OS) gilt als vielversprechendes Modell, um Forschung effizienter, transparenter und zugänglicher zu gestalten. Doch welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat...

mehr lesen

Zwischen Sichtbarkeit und Bedeutung: die Rolle der digitalen Kuratierung bei Open Science während der Pandemie

Welche Rolle spielt digitale Kuratierung in Open-Science-Initiativen? Ein neuer Artikel untersucht, wie digitale Kuratierungspraktiken während der COVID-19-Pandemie eingesetzt wurden – und warum ihre Bedeutung oft im Verborgenen bleibt. Trotz ihrer zentralen Rolle für Organisation und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse wird digitale Kuratierung selten sichtbar gewürdigt. Der Artikel schlägt vor, Kuratierung als aktiven Teil der Wissensproduktion zu verstehen und zeigt, wie iSchools...

mehr lesen

MINT-Expertise im Bibliothekswesen: Chancen für Open Science

Drei Bibliotheksexperten beleuchten in einer neuen Studie, wie MINT-Absolventen den Übergang ins Bibliothekswesen gestalten und dabei ihr technisches Wissen und ihre Forschungserfahrung auf neue, wertvolle Weise einbringen. Besonders Postdoc-Positionen im Bereich offener Wissenschaft eröffnen Bibliotheken die Chance, die speziellen Kompetenzen dieser Akademiker zu nutzen, die zunehmend Karrieren jenseits der traditionellen Forschung anstreben. Die Anforderungen an wissenschaftliche...

mehr lesen

Neuer Bericht untersucht Auffindbarkeit von Open-Access-Publikationen in Bibliotheken

Ein aktueller Bericht von OCLC Research beleuchtet die Herausforderungen und Chancen bei der Verbesserung der Auffindbarkeit von Open-Access-Publikationen (OA) in akademischen Bibliotheken. Die Untersuchung mit dem Titel „Verbesserung der Open-Access-Recherche für Nutzer akademischer Bibliotheken" wurde in Zusammenarbeit mit niederländischen Bibliothekskonsortien durchgeführt und bietet wertvolle Einblicke für Bibliotheken weltweit. Hintergrund und Methodik Der Bericht entstand vor dem...

mehr lesen
bit-online Coverbild Ausgabe 2/2026
Coverbild Buch Smart Libraries - Konzepte, Methoden & Strategien