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Kategorie

Studien

Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich

Die bibliometrische Landschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel, der weit über die bloße Erweiterung des Datenangebots hinausgeht. Daniel Torres-Salinas und Wenceslao Arroyo-Machado von der Universidad de Granada haben sich dieser Entwicklung mit einer umfassenden vergleichenden Studie gestellt, die im Januar 2026 unter dem Titel „The ’Big Three‘ of Scientific Information: A Comparative Bibliometric Review of Web of Science, Scopus, and OpenAlex“ bei „InfluScience Editions“...

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Der Strukturwandel im italienischen Buchmarkt – Lehren für Europa, die Leseförderung, den Buchhandel und Künstliche Intelligenz

Der italienische Buchmarkt steht nach wie vor unter erheblichem strukturellem Druck. Sinkende Printabsätze, wachsende digitale Nutzungsformen und eine intensive Debatte über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz prägen die aktuelle Entwicklung. Diese Themen standen im Zentrum des 43. Advanced Training Seminars der Scuola per Librai Umberto e Elisabetta Mauri, das Anfang 2026 in Venedig stattfand. Die dort vorgestellten Marktdaten und Diskussionslinien erlauben nicht nur eine Einordnung der...

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GenAI in der Hochschulbildung – Wer forscht weltweit zu ChatGPT und Co.?

Die Integration von Generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) in die Hochschulbildung entwickelt sich rasant und wirft grundlegende Fragen zu akademischer Integrität, ethischen Rahmenbedingungen und globalen Forschungsmachtdynamiken auf. Eine aktuelle bibliometrische Studie von Kun Dai, Yabing Liu und Xiaofan Zhang in „Computers and Education: Artificial Intelligence” analysiert 2.762 Fachartikel aus den Jahren 2022 bis 2025 und zeichnet ein differenziertes Bild der weltweiten...

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Soziale Medien und Aufmerksamkeitsentwicklung bei Kindern: Neue Langzeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion

Samson Nivins, Michael A. Mooney, Joel Nigg und Torkel Klingberg, Forscher des international renommierten schwedischen Karolinska Institutet, eine der größten medizinischen Hochschulen des Landes, haben erstmals in einer Langzeitstudie untersucht, wie unterschiedliche Formen digitaler Mediennutzung mit Aufmerksamkeitsproblemen bei Kindern zusammenhängen. Die Studie wurde in der „Pediatrics Open Science“ veröffentlich; im Fokus stehen soziale Medien, Videospiele und klassischer Bildschirmkonsum...

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Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken

In einer aktuellen Studie von Mary Kamela in der Zeitschrift „The Journal of Academic Librarianship“ wird aufgezeigt, wie Buchclub-Programme an amerikanischen Hochschulbibliotheken neue Formen der Vernetzung, der Leser:innenbindung und der kulturellen Teilhabe schaffen. Die Ergebnisse geben wichtige Hinweise für Bibliothekar:innen, die Outreach und studentische Interaktion stärken möchten.  Buchclubs gelten in den USA traditionell als Angebote, die vor allem in Schul- und Öffentlichen...

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DAK-Studie zur Mediennutzung

Eine neue DAK-Suchtstudie zur problematischen Mediennutzung, die zusammen mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführt wurde, zeigt: Auch nach der Pandemie verbringen Kinder und Jugendliche in Deutschland viel Zeit mit digitalen Spielen, sozialen Medien und Streaming-Diensten. Zwar sind einige Trends rückläufig, doch der Anteil riskanter oder süchtiger Nutzung bleibt auf hohem Niveau. Zudem offenbart die Studie eine zunehmende digitale Überforderung in Familien, vor allem...

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Aufmerksamkeit von Kindern im Zusammenhang mit Mediennutzung

In einer aktuellen Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, erschienen in der Zeitschrift „BMC Pediatrics“, zeigen Tanja Poulain, Ricarda Schmidt, Wieland Kiess, Sarah Krause, Simone Golz und Christof Meigen, dass sich die Mediennutzung von Kindern deutlich auf ihre Aufmerksamkeit auswirkt. Kinder, die häufig fernsehen oder Videospiele spielen, schneiden in Aufmerksamkeitstests schlechter ab, während regelmäßiges Lesen die Konzentrationsleistung verbessert. Die Leipziger...

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Digitale Technologien im Kulturerbe: Forschungsentwicklung zwischen Datenanalyse und KI-Unterstützung

Die Studie „Tracing the research trends in the application of digital technology in cultural heritage: A bibliometric analysis integrating large language models“ von Huiru Wang und Jianliang Yang, veröffentlicht im „Journal of Information Science“, untersucht, wie sich Forschung zur Nutzung digitaler Technologien im Kulturerbe seit dem Jahr 2000 entwickelt hat. Auf Grundlage von 1153 wissenschaftlichen Artikeln aus der Web-of-Science-Datenbank analysieren die Autor:innen die wichtigsten...

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Zines als Impuls für soziale Gerechtigkeit in Bibliotheken

Zines eröffnen Bibliotheken neue Wege jenseits klassischer Funktionen wie Zugang, Katalogisierung, Bestandserhaltung, Digitalisierung und Sondersammlungen. Sie verändern nicht nur, wie Forschung gedacht wird, sondern auch, wie sich Student:innen aktiv beteiligen können. In ihrem Beitrag „From Niche to Norm: A Case Study of Zines in a Circulating Collection“ beschreiben Emilee Mathews und María Evelia Emerson in der Fachzeitschrift „Library Resources & Technical Services“, wie eine sozial...

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Stereotype Darstellungen von Bibliothekar:innen durch ChatGPT

In der Studie „What do librarians look like? Stereotyping of a profession by generative AI“ von Dirk HR Spennemann und Kay Oddone, erschienen im „Journal of Librarianship and Information Science“, wird untersucht, wie ChatGPT Bilder von Bibliothekar:innen in Schulbibliotheken, Öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken erzeugt. Das Ergebnis zeigt deutliche Verzerrungen: Die generierten Darstellungen sind überwiegend weiß, Männer sind überrepräsentiert und in wissenschaftlichen...

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