zum Inhalt springen

ChatGPT und systematische Literaturrecherche

Datum: 3. September 2024
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Die Nutzung von ChatGPT zur Unterstützung systematischer Literaturrecherchen steht im Fokus einer aktuellen Untersuchung, die sowohl das Potenzial als auch die Grenzen dieser Technologie beleuchtet. Eine umfassende Recherche der aktuellen Peer-Review- und Grauen Literatur zeigt, dass die meisten Studien zu diesem Thema meinungsgetrieben sind und es nur wenige spezifische Beiträge aus dem Bereich des Bibliotheks- und Informationswesens gibt. Während ChatGPT einige Vorteile bei der Literaturrecherche bietet, überwiegen derzeit die Einschränkungen, sodass menschliche Überwachung unerlässlich bleibt. Es besteht ein dringender Bedarf an weiterer Forschung, und Informationsspezialisten sowie Bibliothekare sind in einer Schlüsselposition, um Leitlinien zu entwickeln und bewährte Verfahren zu etablieren.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Was Hochschulbibliotheken von ihren Hochschulen lernen müssen

Hochschulen sind keine politikfreien Räume. Sie sind von Konkurrenz, Machtkämpfen, knappen Ressourcen und konkurrierenden Interessen durchzogen wie jede andere Organisation auch. Für Bibliotheken innerhalb dieser Institutionen bedeutet das: Wer sich aus der Politik...

Kinder in der digitalen Welt

Die Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“, eingesetzt durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im September 2025, hat im Juni 2026 ihre Handlungsempfehlungen vorgelegt. Der Bericht...

Digitale Langzeitarchivierung braucht klare Regeln

Ramsey McManus untersucht in seiner Abschlussarbeit „Digital Preservation Policies in University Libraries: A Content Analysis“, erschienen in „The Aquila Digital Community“ der University of Southern Mississippi, wie Universitätsbibliotheken ihre Strategien zur...