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Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen

Datum: 7. Mai 2026
Autor: Erwin König

Sarah Morris argumentiert auf der Plattform „In the Library with the Lead Pipe“, dass ein sinnvoller Umgang mit generativer KI nicht bei Funktionswissen oder Anwendungstipps stehenbleiben darf. Wer verstehen will, wie Chatbots und andere GenAI-Werkzeuge heute wirken, muss auch die Erzählungen untersuchen, die diese Technologien umgeben. Morris richtet den Blick deshalb nicht nur auf den KI-Hype, sondern auch auf Personalisierung, also auf die Art und Weise, wie KI-Systeme Nähe, Zustimmung und Verlässlichkeit simulieren. Gerade diese Verbindung erschwere es, kritisch und reflektiert mit GenAI umzugehen. Der Text ist für Bibliotheken besonders relevant, weil er die aktuelle Debatte um KI-Kompetenz um eine entscheidende Dimension erweitert. Es geht nicht nur darum, was generative KI kann oder nicht kann. Es geht auch darum, wie diese Systeme öffentlich inszeniert werden, welche Gefühle sie auslösen und wie diese Erfahrungen Urteile, Vertrauen und Nutzungsmuster beeinflussen. 

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