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Die führenden Wissenschaftsverlage haben ihre Geschäftsmodelle an Open Access angepasst

Open Access (OA) dürfte sich in den nächsten Jahren durchsetzen, wenn es um die Frage des Publizierens wissenschaftlicher Arbeiten geht. Basierend auf der Budapester Erklärung aus dem Jahr 2002 ist es das Ziel der Open-Access-Bewegung, einen für alle kostenfrei zugänglichen Zugriff auf wissenschaftliche Arbeiten zu ermöglichen, inklusive der Nachnutzbarkeit solcher Veröffentlichungen. Eine andere Frage ist, ob durch die Transformation hin zu Open Access im wissenschaftlichen Publikationswesen...

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Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche

Delta Think, ein Beratungsunternehmen für Verlage, hat kürzlich die Ergebnisse1,2 einer Big-Data-Analyse des wissenschaftlichen Verlagswesens vorgestellt. Für die Analyse wurden die Daten der frei verfügbaren Datenbank OpenAlex (https://openalex.org/) genutzt. In dieser Datenbank sind die Metadaten von mehr als 200 Mio. Datensätzen von wissenschaftlichen Dokumenten, Zeitschriften, Autorinnen und Autoren, Institutionen etc. enthalten. OpenAlex beinhaltet Daten aus mehreren Quellen wie z. B. dem...

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Paywall vs. freier Informationszugang

Die sogenannte Schattenbibliothek Sci-Hub und das akademische soziale Netzwerk ResearchGate sind aus Sicht der Wissenschaftsverlage eine illegale Art von Open Access. ResearchGate musste dies aktuell durch eine verlorene Klage vor Gericht1 erfahren. Andererseits ist und bleibt die Nutzung von Sci-Hub und ResearchGate gemessen anhand der Download-Zahlen von Zeitschriftenartikeln enorm. Eine aktuelle Download-Auswertung2 von Sci-Hub zeigt zudem, dass diese Plattform auch unter vielen Forschenden...

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Neuester STM-Bericht bestätigt starkes weltweites Wachstum von Open-Access-Publikationen

Die Corona-Pandemie gilt für viele Fachleute als entscheidender Katalysator für die Transformation respektive als Wendepunkt in der wissenschaftlichen Kommunikation. Grundsätzlich wird erwartet, dass sich Open-Access-Geschäftsmodelle nun endgültig und flächendeckend durchsetzen werden. Allerdings bleiben selbst in diesem Fall viele Fragen über die zukünftige Entwicklung der wissenschaftlichen Kommunikation offen, beispielsweise die Frage, welcher Weg des Open Access (OA) sich als Standard...

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Kaum Bedarf, um die Nutzung von Forschungsdaten weiter zu verbessern

Für das Teilen von Forschungsdaten sind von wissenschaftlichen Einrichtungen, Förderorganisationen und Verlagen inzwischen diverse Richtlinien erstellt worden. Trotz dieser Vorgaben zeigen sich in der Praxis immer noch Probleme bzw. Hemmnisse bei der gemeinsamen Nutzung von Forschungsdaten. Frühere Studien zu diesem Thema haben vor allem Faktoren wie fehlende Zeit, fehlende Ressourcen, fehlende Anreize und/oder fehlende Kenntnisse zur gemeinsamen Nutzung von Daten identifiziert. In der...

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Auch bei Open Access dominieren nur wenige Verlage

Noch immer bilden wissenschaftliche Fachzeitschriften den am häufigsten genutzten und wichtigsten Verbreitungsweg für Forschungsergebnisse. Besonders die Veröffentlichung in einer angesehenen Zeitschrift gilt als Beleg für den wissenschaftlichen Wert einer Arbeit und ist folglich immer noch der Königsweg für Wissenschaftler, sich ein eigenes wissenschaftliches Renommee aufzubauen. In diesem Sinn hat sich das seit Jahrhunderten bestehende Wissenschaftssystem – trotz aller technologischen und...

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Nutzung von KI in Wissenschaftsverlagen

Künstliche Intelligenz (KI) ist wohl derzeit das Thema Nr. 1, wenn es um technologische Innovationen geht, zumindest gemessen an den aktuell publizierten Medienbeiträgen. Schließlich verspricht KI gerade wissensbasierten Unternehmen, Berufen und Fachgebieten eine erhebliche Erleichterung ihrer Arbeit. Die ständig größer werdenden Mengen an Daten, Informationen und Dokumenten können von Menschen praktisch nicht mehr genügend gesichtet, analysiert und verwaltet werden. Wissenschaftsverlage sind...

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Update zu europäischen Big-Deal-Verträgen

Big-Deal-Vereinbarungen gelten vielen Forschungseinrichtungen und Hochschulen als erfolgversprechende Strategie, um den kontinuierlich steigenden Kosten für Zeitschriften-Abos Einhalt zu gebieten. Das Verhandlungskalkül ist einfach: Durch den Zusammenschluss zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen ergibt sich eine stärkere Marktposition für die Lizenzierung von wissenschaftlichen Publikationen. So wird in Deutschland bekanntlich versucht, im Rahmen des Projekt DEAL...

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Studie zur globalen wissenschaftlichen Verlagsbranche

Trotz der unbestrittenen Erfolge der Open-Access-Bewegung bleibt die Position der kommerziellen wissenschaftlichen Verlage für das wissenschaftliche Publikationswesen stark. Eine Studie basierend auf der Auswertung von Bibliotheken, die sich am OCLC Worldcat beteiligen, belegt, dass sich an dieser Situation in den letzten Jahren nur wenig geändert hat. Basierend auf den Bestandsdaten von Worldcat wurde eine Analyse durchgeführt, welche Verlage beim Publizieren wissenschaftlicher Bücher und...

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Soziale Netzwerke für die Wissenschaft auf dem Prüfstand

Wissenschaftliche soziale Netzwerke wie ResearchGate, Academia.edu, Mendeley und Zotero haben in den letzten Jahren erheblichen Zulauf und Akzeptanz durch Forscher auf der ganzen Welt erfahren. Welche Funktionen bieten diese spezialisierten Netzwerke für ihre User aus dem Wissenschafts- und Forschungsbereich? Wie schneiden die wissenschaftlichen sozialen Netzwerke im Vergleich untereinander ab? Der vorliegende Beitrag untersucht diese vier Netzwerke, um Interessierten zu helfen, ein für ihre...

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