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Die fünf größten Wissenschaftsverlage verdienen immer mehr mit APCs

Datum: 21. Dezember 2023
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Mehr als die Hälfte aller wissenschaftlichen Fachartikel wird seit Anfang der 2010er Jahre in den Zeitschriften einiger weniger kommerzieller Wissenschaftsverlage veröffentlicht. An dieser Situation hat sich im Lauf der Jahre kaum etwas verändert, auch wenn es inzwischen immer mehr Open-Access-Zeitschriften und -Verlage gibt. Was sich aber verändert hat, ist, dass diese großen kommerziellen Verlage sich nicht mehr wie früher überwiegend auf Abonnementmodelle stützen, sondern ihre Einnahmen zunehmend mit Artikelbearbeitungsgebühren (Article Processing Charges – APCs) verdienen. Die Einnahmen-Entwicklung mit APCs zeigt seit einigen Jahren kontinuierlich nach oben. Grundsätzlich spielen die großen führenden Wissenschaftsverlage ihre Preisfestsetzungsmacht nicht mehr in erster Linie bei den klassischen Zeitschriftenabonnements aus, sondern bei den Artikelbearbeitungsgebühren. Wie groß die Einnahmen mittels Artikelgebühren für die fünf großen kommerziellen Verlage Elsevier, Sage, Springer-Nature, Taylor & Francis und Wiley inzwischen sind, zeigt eine kürzlich publizierte Arbeit1.

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