zum Inhalt springen

Die fünf größten Wissenschaftsverlage verdienen immer mehr mit APCs

Datum: 21. Dezember 2023
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Mehr als die Hälfte aller wissenschaftlichen Fachartikel wird seit Anfang der 2010er Jahre in den Zeitschriften einiger weniger kommerzieller Wissenschaftsverlage veröffentlicht. An dieser Situation hat sich im Lauf der Jahre kaum etwas verändert, auch wenn es inzwischen immer mehr Open-Access-Zeitschriften und -Verlage gibt. Was sich aber verändert hat, ist, dass diese großen kommerziellen Verlage sich nicht mehr wie früher überwiegend auf Abonnementmodelle stützen, sondern ihre Einnahmen zunehmend mit Artikelbearbeitungsgebühren (Article Processing Charges – APCs) verdienen. Die Einnahmen-Entwicklung mit APCs zeigt seit einigen Jahren kontinuierlich nach oben. Grundsätzlich spielen die großen führenden Wissenschaftsverlage ihre Preisfestsetzungsmacht nicht mehr in erster Linie bei den klassischen Zeitschriftenabonnements aus, sondern bei den Artikelbearbeitungsgebühren. Wie groß die Einnahmen mittels Artikelgebühren für die fünf großen kommerziellen Verlage Elsevier, Sage, Springer-Nature, Taylor & Francis und Wiley inzwischen sind, zeigt eine kürzlich publizierte Arbeit1.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

OverDrive übernimmt die Onleihe-Betreiberin divibib

Die Redaktion von BuB berichtet über die Übernahme der divibib GmbH durch OverDrive im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit der ekz-Gruppe. Die Onleihe soll schrittweise auf die Plattform Libby migriert werden.  OverDrive, Entwickler der Plattformen...

Warum das Ende physischer Medien auch Bibliotheken betrifft

Sally Sax, Leiterin für Sammlungsstrategie an der MacOdrum Library der Carleton Universityin Ottawa, Kanada, ordnet in einem Beitrag für ARL Views die aktuelle Debatte um digitale Besitzrechte ein. Anlass ist Sonys Ankündigung, den physischen Verkauf von...