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Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche

Datum: 11. September 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Delta Think, ein Beratungsunternehmen für Verlage, hat kürzlich die Ergebnisse1,2 einer Big-Data-Analyse des wissenschaftlichen Verlagswesens vorgestellt. Für die Analyse wurden die Daten der frei verfügbaren Datenbank OpenAlex (https://openalex.org/) genutzt. In dieser Datenbank sind die Metadaten von mehr als 200 Mio. Datensätzen von wissenschaftlichen Dokumenten, Zeitschriften, Autorinnen und Autoren, Institutionen etc. enthalten. OpenAlex beinhaltet Daten aus mehreren Quellen wie z. B. dem eingestellten Microsoft Academic Graph, Crossref, Unpaywall, dem Directory of Open Access Journals (DOAJ), ORCID und PubMed. Die Datenbank versucht somit die gesamte globale Wissenslandschaft abzubilden oder wie es Delta Think beschreibt: „OpenAlex enthält im Prinzip alles mit einem DOI (Digital Object Identifier)“. Für die Analyse wurden allerdings ausschließlich Artikel aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften ausgewertet. Andere wissenschaftliche Dokumente, z. B. Preprints aus Repositorien, wurden nicht berücksichtigt. Mittels dieser Analyse wird versucht, anhand der Entwicklung der Anzahl der Verlage, der Anzahl Zeitschriften und der Anzahl Fachartikel mehr über Trends und die Konsolidierung der Branche herauszufinden. Der Untersuchungszeitraum umfasst die Jahre 2000 bis 2021.

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