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Personalentwicklung

Bibliothekartag 2021

Endlich wieder Bibliothekartag! Vom 16. bis 18. Juni 2021 findet der 109. Deutsche Bibliothekartag in Bremen statt. Letztes Jahr wurde der Bibliothekartag bekanntlich Opfer des Coronavirus und musste abgesagt werden. Gleichwohl hinterlässt die Pandemie auch in der diesjährigen Austragung ihre Spuren. So wird die wichtigste und größte Branchenveranstaltung des deutschen Bibliothekswesens überwiegend virtuell ablaufen, wie viele andere Veranstaltungen momentan auch. Zusätzlich kann aber ein...

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Strategien für das kontinuierliche Lernen von Informationsspezialisten

Der digitale Wandel hat ohne Frage eine weitreichende Wirkung auf wissenschaftliche Bibliotheken und andere Informationseinrichtungen. Um mit den Anforderungen der heutigen Zeit Schritt halten zu können, wird die Fort- und Weiterbildung der Bibliotheksmitarbeiter immer mehr zum Schlüssel für die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft. Lebenslanges Lernen wird somit praktisch unverzichtbar. Die aktuelle Bibliothekslandschaft hat sich in relativ kurzer Zeit nachhaltig verändert....

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Thesen zur Arbeit 4.0

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts von Shareground, der Plattform für Innovations- und Transformationskultur der Deutschen Telekom, und der Universität St. Gallen wurden mittels Interviews 60 ausgewählte Experten zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf unsere Arbeitswelt befragt. Laut dieser Arbeit befinden wir uns heute an der Schwelle zur 4. Industriellen Revolution, d.h. Menschen werden vermehrt durch den Einsatz von cyber-physischen Systemen ersetzt. Diese Digitalisierung und...

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Talentmanagement für Bibliotheken

Der Beratungs- und Forschungsdienst Ithaka S+R hat einen Kurzbericht veröffentlicht, der sich mit dem Umgang von wissenschaftlichen Bibliotheken mit ihrem wichtigsten Aktivposten beschäftigt, ihren Mitarbeitern. Bibliotheksdirektoren benutzen in ihren öffentliche Aussagen oder Reden nur allzu gerne die Plattitüde von ihren Mitarbeitern als wichtigstem Wert. Diese Floskel scheint nun nach und nach aber tatsächlich immer relevanter für Bibliotheken zu werden, wenn sie den Wandel von einer...

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Wie wissenschaftliche Bibliotheken „zwitschern“

Bekanntermaßen verbringen Menschen heute einen nicht gerade geringen Teil ihrer Zeit mit der Nutzung von sozialen Medien. Viele Bibliotheken besitzen daher eine entsprechende Social Media-Präsenz, um etwa ihre Einrichtungen zu bewerben oder bestimmte Dienstleistungen für ihre Benutzer anzubieten. In diesem Beitrag steht der Microblogging-Dienst Twitter im Mittelpunkt des Interesses. Ziel ist es herauszufinden, was den Tweet einer Bibliothek nützlich und interessant für die User macht....

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Neue Mitarbeiter schnell an Bord holen

Die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters in eine Informationseinrichtung ist gleichzeitig eine der schwierigsten und auch eine der finanziell riskantesten Aufgaben für das Management dieser Institutionen. Sie hat sowohl Einfluss auf die Arbeitsleistung, auf die Arbeitszufriedenheit sowie auch auf die Häufigkeit von Mitarbeiterwechsel. Verlässt ein neuer Mitarbeiter innerhalb von 6 bis 18 Monaten nach seiner Anstellung seinen Arbeitsplatz, sind auch die im gesamten Einarbeitungsprozess von der Einstellung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses dafür aufgewendeten Kosten unwiderruflich verloren. Um dies zu vermeiden und neue Fachkräfte langfristig zu binden, muss eine Bibliothek sich dafür einsetzen, dass ein neuer Mitarbeiter möglichst schnell „an Bord“ gebracht wird. Nur so lassen sich die immensen Kosten für eine neue Anstellung rechnen. In diesem Artikel wird gezeigt, wie eine schnelle Eingliederung erreicht werden kann.
Wenn man sich vor Augen hält, was die Anstellung und Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters alles umfasst, wird deutlich, welche hohen Kosten damit verbunden sind. Dies beinhaltet neben der Job-Einarbeitung z.B. das Verfassen einer Stellenanzeige, die Prüfung der Bewerbungsunterlagen, die Bewerbungsgespräche, Schulungen, der Arbeitslohn oder auch die Sozialleistungen. Insgesamt bedeutet dies einen großen zeitlichen und finanziellen Aufwand für eine Organisation. Nicht zu vergessen ist, dass ein neuer Informationsspezialist aus verständlichen Gründen nicht so produktiv ist wie ein langjähriger Mitarbeiter. Im Folgenden werden anhand einer wissenschaftlichen Bibliothek Möglichkeiten aufgezeigt, den Einarbeitungsprozess für neue Mitarbeiter zu optimieren.

Vorgeschlagen wird ein Einarbeitungsplan, der sich an der strategischen Ausrichtung der Informationseinrichtung orientiert. Diese Einarbeitungsstrategie sollte drei kritische Elemente enthalten: Kommunikation, zwischenmenschliche Interaktion und Individualisierung. Ein strategischer Einarbeitungsplan könnte nun folgendermaßen aussehen:

Kommunikation
Um die schnelle Einarbeitung eines neuen Kollegen zu gewährleisten, ist es notwendig, diesen über …

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