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Digitalisierung von Kindern und Jugendlichen schreitet unaufhörlich voran

Zwei aktuell vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest und vom Hightech-Verband Bitkom veröffentlichte Studien belegen die zunehmende Bedeutung digitaler Medien und digitaler Geräte schon für sehr kleine Kinder. Die KIM-Studie 2018 zeigt allerdings auch, dass Altbewährtes, wie das Lesen, weiterhin auch für jüngere Leute eine relativ hohe Bedeutung besitzt. Die Studie „Kindheit, Internet, Medien“ (kurz: KIM-Studie) wird seit 1999 vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest...

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Ergebnisse der Kinder-Medien-Studie 2018

Die Kinder-Medien-Studie ist eine objektive Reichweitenstudie, die das Medienverhalten von Kindern zwischen vier und 13 Jahren in verschiedenen Zusammenhängen untersucht. Die Studie liefert interessante Ergebnisse über die Nutzung von Print- und Online-Medien, Informationskanäle, für Kinder relevante Themen, ihr Markenbewusstsein und ihre Bedürfnisse bei der Freizeitgestaltung. Die Kinder-Medien-Studie (KMS) wurde im Auftrag von sechs großen Verlagshäusern (Blue Ocean Entertainment, Egmont...

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Ständig auf Draht

Eine Studie zu den Auswirkungen der Smartphone-Nutzung auf Kinder und Jugendliche – durchgeführt von Wissenschaftlern der Universität Mannheim für die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) – wirft wieder einmal einige kritische Fragen zu dem relativ ungehemmten Zugang zu neuen digitalen Technologien und Kommunikationsmöglichkeiten auf. Inzwischen haben bereits 65 % der 8- bis 14-Jährigen in Deutschland Zugriff auf das Internet mittels ihres Smartphones oder mobilen Telefons. Bei...

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Kinder in der digitalen Welt

Das SINUS-Institut Heidelberg hat sich im Auftrag des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) des Themas Internetnutzung durch Kinder angenommen. Die Digitalisierung unserer Gesellschaft und ihre Folgen betreffen nicht nur Erwachsene und Jugendliche, sondern ebenfalls Kinder und sogar Kleinkinder. Fragen, die einem bei diesem Thema sofort einfallen, sind: Sind Kleinkinder schon online? Kann man sie unbeaufsichtigt im Netz surfen lassen? Und was machen Kinder...

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Der vernetzte Alltag der Digital Natives in Deutschland

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat eine Studie zum digitalen Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland veröffentlicht. Die vorliegenden Resultate zeigen, dass die Digitalisierung und Vernetzung unseres Lebens besonders bei dieser jungen Altersgruppe schon weit fortgeschritten ist. Die Auswirkungen dieser Umwälzung lassen sich u.a. daran erkennen, dass das Internet inzwischen zum wichtigsten Medium für die...

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Studie: Lesegewohnheiten von Kindern haben sich grundlegend verändert

Eine neue Studie des britischen National Literacy Trust hat die Lesegewohnheiten von knapp 35.000 Kindern im Alter von 8  bis 16 Jahren unter die Lupe genommen und dabei Erstaunliches herausgefunden. Laut den vorliegenden Resultaten lesen diese Jugendliche zum ersten Mal in der Geschichte mehr Inhalte über Computer und andere elektronische Bildschirme, als sie gedruckte Bücher, Zeitschriften, Zeitungen oder Comics lesen. Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung (Anmerkung:...

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KIM Studie 2012

Die sogenannten Digital Natives sind in aller Munde. Schließlich werden sie, die im Internetzeitalter geboren und mit digitalen Technologien aufgewachsen sind, zur wichtigsten Usergruppe in den nächsten 10 bis 20 Jahren werden. Für Deutschland liegen bisher relativ wenige gesicherte Zahlen und Fakten zum Medienverhalten von jüngeren Internetusern vor. Eine der wichtigsten Datenquellen ist hierbei sicher die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) seit 1999 in unregelmäßigen Abständen durchgeführte sogenannte KIM-Studie. Sie erforscht das Mediennutzungsverhalten und den Stellenwert von Medien für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren. Zu diesem Zweck wurden für die aktuelle Studie jeweils ca. 1.200 Kinder und deren Haupterzieher in persönlichen mündlichen Befragungen zu ihrem Mediennutzungsverhalten im Zeitraum von Mai bis Juli 2012 interviewt.

Die KIM-Studie ist als Langzeitprojekt konzipiert, um die sich im permanenten Wandel befindlichen Rahmenbedingungen des Medienangebots und die damit verbundenen Veränderungen adäquat abbilden zu können. Bisher wurde die KIM-Studie in den Jahren 1999, 2000, 2002, 2003, 2005, 2006, 2008, 2010 und 2012 aufgelegt.

Thematische Schwerpunkte dieser repräsentativen Umfrage sind u.a. Freizeitaktivitäten, Themeninteressen, Medienausstattung, Computer- und Internetnutzung sowie Lernprogramme. Nachfolgend ein Auszug aus den Resultaten der KIM-Studie 2012:

Zuerst einige demographische Angaben zu dieser Studie. Die Geschlechterverteilung beläuft sich in dieser Untersuchung auf 49% Mädchen und 51% Jungen. Die Altersverteilung der Befragten sieht folgendermaßen aus: 22% der Teilnehmer sind 6-7 Jahre alt, 26% sind 8-9 Jahre alt, 26% sind 10-11 Jahr und ebenfalls 26% sind 12-13 Jahre alt. Nach Schulbildung besuchen 58% der Befragten die Grundschule, 8% die Hauptschule, 11% die Realschule, 15% das Gymnasium und 8% sonstige, andere Schulen.
Bei der Frage nach den wichtigsten Themen für die Kinder ist Freunde/Freundschaft das mit Abstand wichtigste Interessengebiet (95% finden dies sehr interessant oder interessant). Dahinter folgen Musik (75%), Computer-/Konsolen-/Onlinespiele (69%), Sport, Kino/Filme, Internet/Computer, Schule, Handy, Tiere sowie Film-/Fernsehstars auf den ersten 10 Plätzen. Allerdings zeigen sich hier im Detail einige geschlechterspezifische Unterschiede. Für Mädchen haben die Themen…

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Eltern, Kinder und die Bibliothek

Das US-amerikanische Forschungsinstitut PewResearchCenter hat in einer aktuellen Studie untersucht, welche Beziehungen zwischen Eltern, ihren Kindern und Bibliotheken bestehen. Weiterhin untersucht diese Arbeit, ob und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen  der Nutzergruppe der Eltern mit minderjährigen Kindern zu der Gruppe anderer Erwachsener, die aktuell keine minderjährigen Kinder haben, gibt. Eine ähnliche Untersuchung wurde vor einigen Monaten für Deutschland...

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Vorlesestudie 2012: Digital ergänzt Print, ersetzt es aber (noch) nicht

In vielen Bildungsdebatten wird oft darauf hingewiesen, dass es für Kinder und Jugendliche wesentlich ist, viel und gut lesen zu können, um eine gute Grundlage für einen höheren Schulabschluss zu besitzen. So richtig und wichtig wie dieses Argument ist, wird aber nur selten auf das sich gerade in den letzten Jahren deutliche veränderte Leseverhalten besonders einer jungen Generation eingegangen. Hier tut sich aufgrund neuer Möglichkeiten, wie digitaler Medien und mobiler Endgeräte, sehr viel...

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