Das Pew Research Center's Internet & American Life Project untersucht seit 2005 das Nutzungsverhalten von Erwachsenen auf sozialen Netzwerk-Seiten. Beobachtet wurde in diesem Zeitraum eine beachtliche Zunahme. Laut der neusten Untersuchung von Pew nutzen bereits 72% der erwachsenen Onliner in den USA soziale Netzwerke. Obwohl prozentual gesehen noch immer deutlich mehr Jugendliche soziale Netzwerke nutzen, fällt vor allem die stark steigende Anzahl bei den über 65-Jährigen auf. In den...
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Soziale Netzwerke
Verschiedene Usertypen in Social Intranets
Social Intranets, also Intranets von Unternehmen oder Organisationen, die mit Social Software betrieben werden, erfreuen sich in den letzten Jahren – Dank dem ungebrochenen Siegeszug von sozialen Netzwerken – stark steigender Beliebtheit. Ob diese neuartigen Wissens- und Kommunikationsplattformen aber tatsächlich zu einer besseren und effizienteren Wissens- und Arbeitsteilung innerhalb eines Unternehmens führen, ist noch nicht endgültig geklärt. Schließlich gibt es einige Technologie-Kritiker, die nicht ganz zu Unrecht darauf hinweisen, dass z.B. schon die Nutzung der Microsoft Office-Palette unter dem Strich nicht immer mit einem effektiven Effizienz- und Zeitgewinn der einzelnen Mitarbeiter einhergeht. In diesem Beitrag wird anhand eines in der IKT-Branche tätigen Unternehmens untersucht, ob die hohen Erwartungen der Unternehmen an die Social Intranets bezüglich Wissensteilung und Zusammenarbeit erfüllt werden.
Das in diesem Beitrag als Fallstudie dienende Unternehmen hat ca. 5.000 Mitarbeiter und ist international tätig. Im Sommer 2010 wurde begonnen, mittels der Jive Software ein Social Intranet aufzubauen. Das börsengelistete Unternehmen Jive Software wurde 2001 in den USA gegründet und bietet Social Business Lösungen an, mit denen Mitarbeiter, Kunden und das Social Web auf einer Plattform zusammengebracht werden (sollen). Es gilt laut den Marktforschern von Gartner als eines der führenden Anbieter auf diesem Feld.
Der vorliegende Artikel ist thematisch zweigeteilt. Zuerst wird der theoretische Rahmen für die Nutzung von Social Intranets in Unternehmen diskutiert. Anschließend werden die Ergebnisse einer Befragung von Mitarbeitern des oben beschriebenen Unternehmens präsentiert.
Der Begriff Enterprise 2.0 verweist darauf, wie relevant Social Software inzwischen für die Arbeit in Organisationen und Unternehmen geworden ist. Bekannte Stichworte sind hier Interaktivität, soziale Netzwerke, Zusammenarbeit, Blogs, Tags, Teilen und ähnliche. Als Vorteile von Social Software oder dem Enterprise 2.0 werden hauptsächlich genannt:
Visualisierung des in einem Unternehmen vorhandenen Wissens.
Social Software ermöglicht die dauerhafte Kommunikation, indem …
Studie zum Informationsverhalten im Internet
Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat nach 2009 und 2011 die 3. Ausgabe ihrer Studie “Relevanz der Medien für die Meinungsbildung” veröffentlicht. Durchgeführt wurde die repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Frühjahr 2013, wobei mehr als 3.000 Personen zu ihren bevorzugten Informationsquellen befragt wurden. Dabei wurde festgestellt, dass vor allem jüngere Leute in Deutschland das soziale Netzwerk Facebook als ihre wichtigste Quelle bezeichnen, wenn es um die Meinungsbildung zu Zeitgeschehen, Politik, Wirtschaft und Kultur geht. Über alle Altersklassen hinweg sind aber (noch) die Suchmaschinen, und im besonderen Google, die erste Anlaufstelle im Internet, wenn es um die Suche nach Informationen geht.
Für die Untersuchung wurden die Medientypen Fernsehen, Radio, Internet, Tageszeitungen sowie Zeitschriften, Nachrichtenmagazine oder Wochenzeitungen berücksichtigt. Als Untersuchungsmethode wurde eine Telefonbefragung (Kombination aus Mobil- und Festnetz-Anschlüssen) eingesetzt.
Hier einige Auszüge aus dieser Studie:
Das Fernsehen als immer noch meistgenutzter Informationskanal hat im Vergleich zu 2009 (62,4%) und 2011 (73,9%) in der aktuellen Untersuchungsreihe mit 59,9% deutlich an Zuspruch verloren. Ebenfalls gegenüber den zwei vorherigen Erhebungen verloren hat die Tageszeitung (2009: 41,7%, 2011: 42,7%, 2013: 36,6%).
Demgegenüber haben Radio (2009: 47,3%, 2011: 53,2%, 2013: 49,9%) und Internet (2009: 19,2%, 2011: 25,8%, 2013: 24,7%) eher zugelegt. Ein konstanter positiver Trend ist aber auch bei diesen beiden Medien nur bedingt beobachtbar, weil im Vergleich zu 2011 auch bei diesen Medien ein Rückgang zu verzeichnen ist, aber gegenüber …
Wie Teenager in sozialen Medien Information teilen
Niemals zuvor haben Jugendliche mehr Informationen über sich selbst auf sozialen Netzwerken preisgegeben als heute. Gleichzeitig nutzen sie aber immer öfter die zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten und Werkzeuge, um ihre Privatsphäre besser zu schützen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Untersuchung der unabhängigen US-amerikanischen Forschungsorganisation Pew Internet. Insgesamt wurden für diese Studie 802 Teenager im Alter von 12 bis 17 Jahren im September 2012 in den USA...
KIM Studie 2012
Die sogenannten Digital Natives sind in aller Munde. Schließlich werden sie, die im Internetzeitalter geboren und mit digitalen Technologien aufgewachsen sind, zur wichtigsten Usergruppe in den nächsten 10 bis 20 Jahren werden. Für Deutschland liegen bisher relativ wenige gesicherte Zahlen und Fakten zum Medienverhalten von jüngeren Internetusern vor. Eine der wichtigsten Datenquellen ist hierbei sicher die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) seit 1999 in unregelmäßigen Abständen durchgeführte sogenannte KIM-Studie. Sie erforscht das Mediennutzungsverhalten und den Stellenwert von Medien für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren. Zu diesem Zweck wurden für die aktuelle Studie jeweils ca. 1.200 Kinder und deren Haupterzieher in persönlichen mündlichen Befragungen zu ihrem Mediennutzungsverhalten im Zeitraum von Mai bis Juli 2012 interviewt.
Die KIM-Studie ist als Langzeitprojekt konzipiert, um die sich im permanenten Wandel befindlichen Rahmenbedingungen des Medienangebots und die damit verbundenen Veränderungen adäquat abbilden zu können. Bisher wurde die KIM-Studie in den Jahren 1999, 2000, 2002, 2003, 2005, 2006, 2008, 2010 und 2012 aufgelegt.
Thematische Schwerpunkte dieser repräsentativen Umfrage sind u.a. Freizeitaktivitäten, Themeninteressen, Medienausstattung, Computer- und Internetnutzung sowie Lernprogramme. Nachfolgend ein Auszug aus den Resultaten der KIM-Studie 2012:
Zuerst einige demographische Angaben zu dieser Studie. Die Geschlechterverteilung beläuft sich in dieser Untersuchung auf 49% Mädchen und 51% Jungen. Die Altersverteilung der Befragten sieht folgendermaßen aus: 22% der Teilnehmer sind 6-7 Jahre alt, 26% sind 8-9 Jahre alt, 26% sind 10-11 Jahr und ebenfalls 26% sind 12-13 Jahre alt. Nach Schulbildung besuchen 58% der Befragten die Grundschule, 8% die Hauptschule, 11% die Realschule, 15% das Gymnasium und 8% sonstige, andere Schulen.
Bei der Frage nach den wichtigsten Themen für die Kinder ist Freunde/Freundschaft das mit Abstand wichtigste Interessengebiet (95% finden dies sehr interessant oder interessant). Dahinter folgen Musik (75%), Computer-/Konsolen-/Onlinespiele (69%), Sport, Kino/Filme, Internet/Computer, Schule, Handy, Tiere sowie Film-/Fernsehstars auf den ersten 10 Plätzen. Allerdings zeigen sich hier im Detail einige geschlechterspezifische Unterschiede. Für Mädchen haben die Themen…
Medien: Willkommen in der wunderbaren neuen Welt der Halbwahrheiten und Lügen!
Welchen Einfluss soziale Netzwerke inzwischen besitzen, konnte man am 23. April 2013 sehr gut am Chart des amerikanischen Börsenindex Dow Jones ablesen. Innerhalb weniger Sekunden brach der Index um knapp 150 Punkte ein. Auslöser war eine von Hackern mittels eines gekaperten Twitter-Kontos der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) verbreitete Mitteilung, dass es einen Terroranschlag auf das Weiße Haus in Washington gegeben habe. Die Nachricht war, wie wir inzwischen natürlich wissen,...
Soziale Netzwerk-Tools für wissenschaftliche Bibliotheken
An den sozialen Netzwerken führt auch für wissenschaftliche Bibliotheken und andere Informationseinrichtungen langfristig kaum ein Weg vorbei, wenn sie nicht einen Großteil ihres potenziellen Zielpublikums auf Dauer vernachlässigen wollen. Der nachfolgende Beitrag untersucht, wie es derzeit mit dem Einsatz von sozialen Netzwerk-Tools in wissenschaftlichen Bibliotheken aussieht. Aber nicht nur die Art und die Verbreitung solcher Werkzeuge werden untersucht, sondern auch die Einstellung der Mitarbeiter dazu. Weiterhin werden der bisherige Nutzen und die Probleme aus dem Einsatz solcher Tools einer genaueren Analyse unterzogen.
Soziale Netzwerke werden in den letzten Jahren nicht nur mehr für die bloße Freizeit-Kommunikation zwischen Internetusern eingesetzt, sondern auch vermehrt von Unternehmen, Organisationen, Universitäten und auch Bibliotheken. Oder anders ausgedrückt, soziale Netzwerke können in vielen unterschiedlichen Kontexten verschiedene Aufgaben erfüllen. Für Bibliotheken wird der Einsatz von sozialen Netzwerken vorgeschlagen, um z.B. Informationen zu verbreiten, um die eigenen Dienstleistungen zu vermarkten oder über Neuerscheinungen zu informieren.
Allgemein kann man unter sozialen Netzwerk-Tools fast die gesamte Bandbreite an Zusammenarbeitsumgebungen verstehen, die auf Web 2.0-Applikationen basieren.
Zuerst einige zusammenfassende Aussagen aus der bisher erschienenen Fachliteratur zu diesem Thema:
Eine vor knapp 8 Jahren durchgeführte Studie besagt, dass die meisten Bibliotheksleiter in den USA nicht daran glaubten, dass Bibliotheken einen Platz in sozialen Netzwerken hätten. Gerade das von den Bibliotheken besonders geförderte Lernen scheint nicht mit den typischen Eigenheiten der sozialen Netzwerke kompatibel zu sein.
Eine andere Arbeit aus dem Jahr 2008 zeigt allerdings auf, dass Facebook und Co. durchaus auch für Informationseinrichtungen sinnvoll eingesetzt werden können. So kann allein durch die Status-Anzeige, ob ein Bibliothekar online ist oder nicht, der Kunde sofort erkennen, ob seine Anfragen unmittelbar beantwortet werden können.
Andere Beiträge betonen die möglichen Vorteile durch den Einsatz von Facebook. Soziale Netzwerke werden z.B. genutzt, um Informationsdienste über diese Plattformen anzubieten. Zudem bieten sie die Möglichkeit zur einfachen Kommunikation mit den Usern. Als unverhofften Nebeneffekt wurde von einigen Bibliotheken auch festgestellt, dass der Kontakt und die Verständigung zu den Arbeitskollegen sich verbessert hat.
Neben den offensichtlichen Vorzügen der sozialen Netzwerke gibt es auch Einschränkungen, die eine Nutzung in allen Bibliotheken verhindert. Dazu zählt z.B. der …
Wer folgt eigentlich den Twitter Nachrichten von Bibliotheken?
Twitter ist ohne Frage eines der populärsten sozialen Netzwerke unserer Zeit. Der Kurznachrichtendienst verkörpert vielleicht sogar noch mehr als Facebook den Charakter unser heutigen digitalen Gesellschaft: kurze Texte, einfache Handhabung und praktisch überall nutz- und verfügbar. Aus diesem Grund verwenden immer öfter Bibliotheken diese zudem kostengünstige Möglichkeit, um für ihre User über soziale Netzwerke erreichbar zu sein. Bisher gibt es allerdings kaum Untersuchungen, wie diese Bibliotheks-Tweets in der Twittersphäre ankommen. Anhand von Daten der Twitter-Seite der Sterling Evans Library in Texas wird detailliert untersucht, wie sich z.B. die Gruppe der Follower dieses Twitter-Accounts zusammensetzen. Schließlich soll sichergestellt werden, dass mit den ausgesendeten Tweets auch das gewünschte Zielpublikum erreicht wird. Im Falle einer wissenschaftlichen Bibliothek sollten es also in erster Linie Personen sein, die mit der Trägerinstitution der Bibliothek in irgendeiner Weise verbunden sind. Dabei wird die Hypothese aufgestellt, dass es sich bei den Followern mehrheitlich um Studenten handelt.
Grundsätzlich lässt sich Twitter auf zwei Arten benutzen. Einmal um Informationen unter Followern zu verbreiten. Sowie zum zweiten, um Informationen von Account-Inhabern zu erhalten, indem man ihre Tweets beobachtet und auswertet. Die bisherige Fachliteratur lässt den Schluss zu, dass Bibliotheken Twitter hauptsächlich für die Verbreitung von Bibliotheksneuigkeiten oder der Vorstellung von Informationsquellen einsetzen. Bibliotheken vernachlässigen oftmals aber den sozialen …
BITKOM: Soziale Medien fördern Wissensaustausch in Unternehmen
Ohne Zweifel haben soziale Medien wie Facebook und Twitter die Art, wie wir das Internet nutzen, in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Neue technische Entwicklungen wie Mobiltechnologie, Cloud Computing und Big Data dürften diesen Trend hin zu sozialer Kommunikation noch weiter beschleunigen. Der Hightech-Verband BITKOM hat in einer aktuellen Studie untersucht, wie sich dieser Einfluss von Social Media auf die Unternehmen in der ITK-Branche konkret bemerkbar macht. Im Fokus der...
Deutsche Konsumenten vertrauen beim Einkaufen auf soziale Medien
Eine Studie der Universität Münster in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Roland Berger verdeutlicht, welchen Stellenwert soziale Netzwerke bereits heute im Alltag der deutschen Konsumenten besitzen. Inzwischen sind Informationen aus sozialen Medien genauso wichtig für das Kaufverhalten der Verbraucher wie die klassischen Medienkanäle. Insgesamt wurden für diese repräsentative Studie 1.618 deutsche Verbraucher befragt.Der "German Social Media Consumer Report 2012/2013" beinhaltet...


