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Bibliotheksmanagement

Transformationale Führung in Wissenschaftlichen Bibliotheken

Global betrachtet befinden sich momentan nicht nur Bibliotheken und die Wissenschaft in einem tiefgreifenden Wandel, sondern auch die Hochschulen selbst. Dieser Wandel betrifft den Arbeitsmarkt, die zunehmende Mobilität der Menschen und auch kulturelle Elemente. Auch die Studierenden selbst haben eine Wirkung auf diesen Veränderungsprozess. Ein entscheidender Auslöser für diese Transformation liegt in der Internationalisierung. Heute herrscht zwischen den Universitäten ein weltweiter...

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Bibliothekartag 2020

Vorausgesetzt, es gibt wegen der Ausbreitung des Corona-Virus keine Änderung, findet vom 26. bis 29. Mai 2020 in Hannover der deutsche Branchentreff des Bibliothekswesens statt, der Bibliothekartag 2020. Das auf den gebürtigen Hannoveraner Kurt Schwitters zurückgehende Motto des Bibliothekartags lautet Vorwärts nach weit, was eine etwas verklausulierte Übersetzung des Wortes Hannover ist. Es bedeutet, dass Hannover vorwärtsstrebt und zwar ins Unermessliche. Nahezu unermesslich ist auch die...

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Balanced Scorecard als Ausgangspunkt für strategisches Management in Bibliotheken

Strategisches Management ist schon lange kein Thema mehr, dem sich ausschließlich Unternehmen aus der Privatwirtschaft widmen müssen, wenn sie langfristig wettbewerbsfähig bleiben wollen. Auch Non-Profit-Organisationen und öffentliche Einrichtungen – eingeschlossen Öffentliche und Wissenschaftliche Bibliotheken – müssen sich mehr und mehr dem Thema "Strategisches Management“ stellen. Wie die Umsetzung in der Praxis aussehen kann, wird in dem folgenden Beitrag am Beispiel der Bibliothek des...

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Bibliotheken vernachlässigen Möglichkeiten durch den Netzwerkeffekt

Heute nutzen die meisten Branchen und Unternehmen die Möglichkeiten, die Netzwerke ihnen geben. Gemeint ist damit der sogenannte Netzwerkeffekt. Die Unternehmen streben eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen, ab welcher die Nutzerzahl exponentiell zunimmt. Je mehr Konsumenten/User ein bestimmtes Gut (Produkt oder Dienstleistung) nutzen, desto größer ist dann der Nutzen für jeden einzelnen Konsumenten/User in einem Netzwerk. Aktuelle Beispiele für diese Netzwerkeffekte sind die...

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9. Wildauer Bibliothekssymposium

Am 13. und 14. September 2016 findet in Wildau das 9. Wildauer Bibliothekssymposium statt. Die Veranstaltung wird zwar wiederum unter dem Motto "Innovation und RFID" geführt, bietet aber seit geraumer Zeit ein erweitertes Themenspektrum, das weit über das Thema RFID hinausgeht. Neben verschiedenen Vorträgen und einer Podiumsdiskussion gibt es für Besucher dieser Veranstaltung noch einen Networkingabend. Folgende Programmpunkte bietet das Symposium u.a.: 13. September 2016 10:00-12:15 Uhr...

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Zum Einsatz der Balanced Scorecard in Bibliotheken

Das von Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelte Konzept der Balanced Scorecard (BSC) ist heute wahrscheinlich eines der am beliebtesten und am häufigsten eingesetzten Kennzahlensysteme in Unternehmen. Entstanden ist die BSC aus der Überlegung, dass die traditionellen Kennzahlen nicht ausreichend sind für die Strategiefindung und die Unternehmenssteuerung. Dieser "ausgewogene Bericht" stellt eine Ergänzung zu dem bestehenden betrieblichen Kennzahlensystem dar und enthält finanzielle...

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Vorfallsberichte als Instrument zur Verbesserung der Bibliotheksinfrastruktur

Täglich geschehen in Bibliotheken unvorhergesehene Ereignisse und Vorfälle. Dies können Fehlfunktionen an der Infrastruktur sein, wie defekte Glühlampen, Heizungsausfälle oder kaputte Computer. Oder auch nicht erwünschtes Verhalten gewisser Besucher, die Sachbeschädigungen, Belästigungen oder Diebstähle begehen. Gerade in größeren Bibliotheken gibt es speziell geschultes Personal, die diese Vorfälle systematisch erfassen. Anhand des Fallbeispiels einer großen Universitätsbibliothek im...

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6. Bibliothekskongress Leipzig

Vom 14. bis 17. März 2016 findet in Leipzig der 6. Bibliothekskongress statt. Die Veranstaltung hat als Motto "Bibliotheksräume – real und digitale" gewählt. Themenschwerpunkte sind Bibliothekspolitik und Öffentlichkeitsarbeit, Bibliotheksstrategie und Bibliotheksmanagement, Zielgruppen und Dienstleistungen, Wissen organisieren und erhalten sowie Design von Wissensräumen. Neben dem wie üblich sehr umfangreichen Vortragsprogramm des wissenschaftlichen Fachkongresses wird ein nahezu...

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Wie Bibliotheksdirektoren auf den digitalen Wandel reagieren

Wir leben heute im Informationszeitalter. Soweit herrscht wohl Einigkeit. Die rasante Entwicklung bei der Informationstechnologie oder auch die weitverbreitete Nutzung von sozialen Medien hat dazu geführt, dass wissenschaftliche Bibliotheken sich immer schneller ablaufenden und damit unvorhersehbaren Veränderungen ausgesetzt sehen. Oder mit Moran, Stueart und Morner (2013) gesprochen: "Alle Organisationen sind vom Wandel, den die Informationstechnologie mit sich gebracht hat, betroffen, aber...

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Strategien für Bibliotheksdirektoren zum Umgang mit dem digitalen Wandel

Für wissenschaftliche Bibliotheken ist Veränderung in den letzten Jahren zu einem stetigen und “treuen” Begleiter geworden. Ursache dieser Entwicklung ist natürlich der gewaltige Fortschritt auf technologischer Ebene, und im Besonderen des Internets, das den Benutzern heute erlaubt, Informationen auf vielen Wegen abzurufen und zu erhalten. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Art, wie heute Bibliotheken ihre Dienste und Informationsquellen anbieten. Gegenwärtig werden viele neue Lernformen von Universitäten und Schulen, wie z.B. Fernunterricht, angeboten. Die Studenten müssen, obwohl nicht direkt vor Ort, gleichwohl Zugriff auf Auskunftsdienste und Datenbanken erhalten. Um dies zu ermöglichen, müssen Informationseinrichtungen sich an diese veränderten Bedürfnisse der Nutzer anpassen und neue Informationstechnologien einzusetzen. Ein Beispiel dafür sind virtuelle Auskunftsdienste, die von Web 2.0-Technologien Gebrauch machen. Gemeinsam ist allen diesen Projekten, dass sie erkannt, geplant und umgesetzt werden müssen. Einige dieser Projekte haben ihre Ziele erreicht, andere nicht. Für die Bibliotheksleiter ergibt sich daraus die Anforderung, den Wandel im Informationszeitalter richtig abzuschätzen, um diesen konstanten Wandel auch erfolgreich bewältigen zu können. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche Vorgehensweisen Bibliotheksverantwortliche hierfür wählen. Anhand einer Online-Befragung von mehr als 1.000 Bibliotheksdirektoren in den USA sowie basierend auf dem von Bolman und Deal entwickelten Vier-Rahmen-Modell wird versucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Es gibt nur sehr wenige Change Management-Modelle, die die Evaluierung des Wandels selbst als einen wichtigen Schritt im Veränderungsprozess berücksichtigen. Das Reframing Change Model bzw. Four Frame Model von Bolman und Deal gehört zu diesen theoretischen Modellen.

Das Vier-Rahmen-Modell besagt, dass die Bibliotheksleiter grundsätzlich vier verschiedene Ansätze zur Verfügung haben, um auf Veränderungen zu reagieren oder – theoretischer ausgedrückt – effektives Führungsverhalten zu erlangen:

Strukturell
Personell
Politisch
Symbolisch
Eines der Untersuchungsziele ist es herauszufinden, ob …

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