Bibliotheken vernachlässigen Möglichkeiten durch den Netzwerkeffekt
Datum: 28. Juni 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Heute nutzen die meisten Branchen und Unternehmen die Möglichkeiten, die Netzwerke ihnen geben. Gemeint ist damit der sogenannte Netzwerkeffekt. Die Unternehmen streben eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen, ab welcher die Nutzerzahl exponentiell zunimmt. Je mehr Konsumenten/User ein bestimmtes Gut (Produkt oder Dienstleistung) nutzen, desto größer ist dann der Nutzen für jeden einzelnen Konsumenten/User in einem Netzwerk. Aktuelle Beispiele für diese Netzwerkeffekte sind die Vermittlungsplattformen Uber für Fahrdienste und Airbnb für Übernachtungsmöglichkeiten. In der Bibliothekswelt spielt der Netzwerkeffekt nur eine sehr untergeordnete Rolle. Im Folgenden Beitrag wird gezeigt, warum das etwa beim Thema „Institutionelle Repositorien" für Bibliotheken nachteilige Folgen hat.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Passen Big Data und Wissenschaftliche Bibliotheken zusammen?

Big Data ist in den letzten Jahren besonders durch das aktuelle Überthema Künstliche Intelligenz (KI) etwas in den Hintergrund gerückt. Allerdings ist und bleibt Big Data eine sehr vielversprechende Technologie, um die in den täglich wachsenden Datenmengen enthaltenen...

Strategien für die Informationssuche

Der Information Overload, die Informationsüberflutung, ist ein modernes Phänomen, das besonders durch die Digitalisierung von Inhalten und den Siegeszug des Internets in den letzten zwei Jahrzehnten vorangetrieben wird. War man in früheren Jahrhunderten froh überhaupt...

Neue Ansätze zur Informationskompetenzvermittlung

Es mag sich dramatisch anhören, ist aber Realität: Die Demokratie und der gesellschaftliche Zusammenhalt werden derzeit in vielen westlichen Ländern auf eine harte Probe gestellt. Eine Ursache für diese Schräglage ist ohne Frage, dass wir in einer sehr...

Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?

Ohne Frage lässt sich das Internet als die entscheidende Triebkraft bei den Veränderungen des wissenschaftlichen Publikationswesens in den letzten zwei Jahrzehnten bezeichnet. Die gesamte Infrastruktur der wissenschaftlichen Zeitschriftenveröffentlichungen ist von...