Bibliotheken vernachlässigen Möglichkeiten durch den Netzwerkeffekt
Datum: 28. Juni 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Heute nutzen die meisten Branchen und Unternehmen die Möglichkeiten, die Netzwerke ihnen geben. Gemeint ist damit der sogenannte Netzwerkeffekt. Die Unternehmen streben eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen, ab welcher die Nutzerzahl exponentiell zunimmt. Je mehr Konsumenten/User ein bestimmtes Gut (Produkt oder Dienstleistung) nutzen, desto größer ist dann der Nutzen für jeden einzelnen Konsumenten/User in einem Netzwerk. Aktuelle Beispiele für diese Netzwerkeffekte sind die Vermittlungsplattformen Uber für Fahrdienste und Airbnb für Übernachtungsmöglichkeiten. In der Bibliothekswelt spielt der Netzwerkeffekt nur eine sehr untergeordnete Rolle. Im Folgenden Beitrag wird gezeigt, warum das etwa beim Thema „Institutionelle Repositorien" für Bibliotheken nachteilige Folgen hat.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Mögliche Folgen der KI auf die Bibliotheksarbeit

In seinem 2021er-Trendbericht „Trends Set to Impact Libraries in 2021“1 identifiziert der Datenbankhost LexisNexis fünf zentrale Trends, von denen Bibliotheken in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflusst werden. Einer dieser fünf Trends ist – natürlich – die...