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07-2013

Studie zum Umgang mit Cloud-Diensten

Cloud-Dienste wie Dropbox, Google Drive, Google Docs, Stratos Hidrive, die Telekom-Cloud oder Microsofts SkyDrive haben sich in den letzten Jahren auch unter Privatusern immer größerer Beliebtheit erfreut. Bisher gibt es aber nur wenige Untersuchungen die sich  mit dem Nutzungsverhalten, d.h. den Praktiken im Umgang mit diesen Cloud-Diensten durch die einzelnen User beschäftigen. Microsoft Research hat zu diesem Thema eine kleine Untersuchung gestartet und 22 Nutzer von solchen Cloud-Diensten...

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BITKOM Aktuelle Elektroniktrends

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) hat passend zur diesjährigen Elektronikmesse IFA  in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Deloitte die nach seiner Meinung wichtigsten Trends in der Unterhaltungselektronik präsentiert. Der IT-Verband sieht dabei in der Vernetzung und in Ultra-HD auflöslichen Fernsehbildern die zwei wichtigsten kommenden Entwicklungen für die Unterhaltungsindustrie. Allgemein sieht auch diese Branche sich immer...

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Silver Surfer in sozialen Netzwerken auf dem Vormarsch

Das Pew Research Center's Internet & American Life Project untersucht seit 2005 das Nutzungsverhalten von Erwachsenen auf sozialen Netzwerk-Seiten. Beobachtet wurde in diesem Zeitraum eine beachtliche Zunahme. Laut der neusten Untersuchung von Pew nutzen bereits 72% der erwachsenen Onliner in den USA soziale Netzwerke. Obwohl prozentual gesehen noch immer deutlich mehr Jugendliche soziale Netzwerke nutzen, fällt vor allem die stark steigende Anzahl bei den über 65-Jährigen auf. In den...

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Die gefährlichsten Suchbegriffe im Web

Bekanntermaßen ist die Suche nach Informationen im Web über eine Suchmaschine nicht ganz ohne Gefahren. Bei diesem Thema denkt man in erster Linie an Suchbegriffe aus dem Bereich Pornographie oder illegale Downloads von sogenannten Warez-Seiten. Eine Untersuchung des Antiviren-Herstellers McAfee aus dem Jahr 2008 hat aber bereits damals aufgezeigt, dass die gefährlichsten Suchbegriffe eher unverfängliche Begriffe sind. Dies ist die Folge von Techniken, die man unter den Begriffen SEO (Search...

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Verschiedene Usertypen in Social Intranets

Social Intranets, also Intranets von Unternehmen oder Organisationen, die mit Social Software betrieben werden, erfreuen sich in den letzten Jahren – Dank dem ungebrochenen Siegeszug von sozialen Netzwerken – stark steigender Beliebtheit. Ob diese neuartigen Wissens- und Kommunikationsplattformen aber tatsächlich zu einer besseren und effizienteren Wissens- und Arbeitsteilung innerhalb eines Unternehmens führen, ist noch nicht endgültig geklärt. Schließlich gibt es einige Technologie-Kritiker, die nicht ganz zu Unrecht darauf hinweisen, dass z.B. schon die Nutzung der Microsoft Office-Palette unter dem Strich nicht immer mit einem effektiven Effizienz- und Zeitgewinn der einzelnen Mitarbeiter einhergeht. In diesem Beitrag wird anhand eines in der IKT-Branche tätigen Unternehmens untersucht, ob die hohen Erwartungen der Unternehmen an die Social Intranets bezüglich Wissensteilung und Zusammenarbeit erfüllt werden.

Das in diesem Beitrag als Fallstudie dienende Unternehmen hat ca. 5.000 Mitarbeiter und ist international tätig. Im Sommer 2010 wurde begonnen, mittels der Jive Software ein Social Intranet aufzubauen. Das börsengelistete Unternehmen Jive Software wurde 2001 in den USA gegründet und bietet Social Business Lösungen an, mit denen Mitarbeiter, Kunden und das Social Web auf einer Plattform zusammengebracht werden (sollen). Es gilt laut den Marktforschern von Gartner als eines der führenden Anbieter auf diesem Feld.

Der vorliegende Artikel ist thematisch zweigeteilt. Zuerst wird der theoretische Rahmen für die Nutzung von Social Intranets in Unternehmen diskutiert. Anschließend werden die Ergebnisse einer Befragung von Mitarbeitern des oben beschriebenen Unternehmens präsentiert.

Der Begriff Enterprise 2.0 verweist darauf, wie relevant Social Software inzwischen für die Arbeit in Organisationen und Unternehmen geworden ist. Bekannte Stichworte sind hier Interaktivität, soziale Netzwerke, Zusammenarbeit, Blogs, Tags, Teilen und ähnliche. Als Vorteile von Social Software oder dem Enterprise 2.0 werden hauptsächlich genannt:

Visualisierung des in einem Unternehmen vorhandenen Wissens.
Social Software ermöglicht die dauerhafte Kommunikation, indem …

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Studie der Europäischen Kommission zu Open Access

Glaubt man einer aktuellen von der EU-Kommission finanzierten Untersuchung, hat sich das Open Access-Prinzip als Veröffentlichungsform von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen bald endgültig durchgesetzt. Laut dieser Studie ist im Jahr 2011 die Hälfte aller publizierten wissenschaftlichen Forschungsbeiträge kostenlos und öffentlich zugänglich im Internet verfügbar gewesen. Der Anteil an erhältlichen Open Access-Artikeln ist damit in dieser Untersuchung wesentlich höher, als aufgrund einer...

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Studie zu E-Book-Formaten

Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz hat in einer von der Europäischen und der Internationalen Buchhändlervereinigung (European and International Booksellers Federation - EIBF) in Auftrag gegeben Studie untersucht, wie und ob die aktuell verfügbaren E-Book-Formate für verschiedene Endgeräte austauschbar sind. Die vorliegenden Erkenntnisse aus dieser Untersuchung sind eindeutig und sie lauten, dass es dem Markt für elektronische Bücher an Transparenz fehlt und es Zeit für offene...

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Digitale Gratwanderung für Informationseinrichtungen

Bereits in den 1970er Jahren haben Bibliotheken begonnen, ihre Archive und Kataloge in digitale Formate zu transformieren und in elektronischer Form für ihre Benutzer bereitzustellen. Mit dem Aufkommen des Internets, und im besonderen des World Wide Web, sind diese Informationseinrichtungen aber plötzlich mit der Situation konfrontiert worden, dass ein Großteil ihrer Nutzer eigenständig auf diesen neuen Online-Zug aufgesprungen sind und nun immer öfter für ihre Recherchen das offene Web einsetzen. Gleichzeitig waren Bibliotheken zwar bemüht, die Transformation von Print zu digital weiter voran zu treiben und umzusetzen, aber sie scheiterten nicht selten an den fehlenden Finanzierungsmitteln. Eine neue Studie bestätigt nun, dass Bibliotheken in immer schnellerem Tempo diesen digitalen Wandel vollziehen, allerdings auf Kosten der bestehenden Print-Sammlungen. In Folge der abklingenden Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren von 2009 bis 2010 haben sich nämlich die verfügbaren Budgets der Bibliotheken wieder stabilisiert und auch die finanzielle Unterstützung für öffentliche Bibliotheken hat wieder zugenommen. Diese neu fließenden Gelder werden aber nicht mehr zur Wiederbelebung von Print-Beständen eingesetzt, sondern zum überwiegenden Teil für digitale Inhalte und Informationsquellen. Dies sind zusammengefasst die wichtigsten Aussagen und Trends einer neuen Studie, an der knapp 800 Bibliotheken und Bibliotheksmanager aus den USA teilgenommen haben. Durchgeführt wurde diese Untersuchung von Library Resource Guide (LRG) in Zusammenarbeit mit der Marktforschungsabteilung des Informationsfachverlags Information Today (Herausgeber u.a. von bekannten Fachblättern wie Online Searcher, Computers in Libraries etc.).
Die Studie zeigt einige interessante Entwicklungen bezüglich Budgets und Ausgabenpolitik auf. Hier einige Resultate aus dieser Untersuchung:

Von 2011 bis 2013 haben die Etats der an dieser Befragung teilnehmenden öffentlichen Bibliotheken durchschnittlich um 15,5% zugelegt. Nimmt man die Gruppe der Spezial- und Firmenbibliotheken, ist diese Entwicklung noch beeindruckender mit einem jährlich durchschnittlichen Budgetwachstum von 39,1%. Etwas weniger dynamisch gestaltet sich die Zunahme der Etats in wissenschaftlichen Bibliotheken mit 5,7% jährlichem Wachstum von 2011 bis 2013. Bei den hier genannten Bibliotheken handelt es sich um einzelne, unabhängige oder eigenständige Informationseinrichtungen.
Bei einzelnen Bibliotheken, die Teil von übergeordneten Trägereinrichtungen sind, sieht das Bild etwas anders aus. Die öffentlichen Bibliotheken kommen hier auf ein jährliches, durchschnittliches Budgetwachstum von 24,8%. Eher schlecht sieht es in dieser Gruppe für die wissenschaftlichen Bibliotheken aus, die von 2011 bis 2013 jährlich im Durchschnitt ein um 10,6% geringeres Budget erhielten.
Die Verteilung der Bibliotheksbudgets nach einzelnen Ausgabenposten hat sich in den letzten 3 Jahren nicht groß verändert. Der größte Ausgabenbereich sind die Personalkosten mit einem Anteil von 47% (2011: 46%, 2012: 52%). Dahinter folgen die Erwerbskosten mit einem 28%-Anteil (2011: 285, 2012: 25), allgemeine Betriebsausgaben mit 11% (2011 und 20122 ebenfalls 11%), die Ausgaben für …

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Die Netzneutralität aus ökonomischer Sicht

Die Diskussion um das Thema „Netzneutralität“ hat in den letzten Wochen und Monaten deutlich an Intensität zugenommen. Besonders nachdem einige der führenden Internet- und Technologieunternehmen wie die Deutsche Telekom angekündigt haben, dass sie diese Netzneutralität gerne so schnell wie möglich ad acta legen würden. Auch die Aussagen eines Zeugen im Prozess des Whistleblowers Bradley Manning zeigen auf, dass die Netzneutralität auch auf politischer Ebene nicht überall gerne gesehen und als „anarchische Philosophie“ eingestuft wird (siehe http://www.sueddeutsche.de/digital/spionage-chaos-computer-und-ein-spaeher-1.1761941). Unabhängig von diesen nicht ganz nachvollziehbaren Sicherheitsbedenken von Geheimdiensten und Staaten, bleibt die wichtige Frage, ob die Netzneutralität auch für die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen eher hinderlich ist. Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts SEO Economic Research im Auftrag des niederländischen Wirtschaftsministeriums widerlegt die dabei von Unternehmen oft verbreitete These, dass die Netzneutralität negativ für Innovationen und Investitionen sei.

Die Netzneutralität besagt im Prinzip einfach, dass jedes über das Netz verteilte Datenbit genau gleich viel wert ist wie jedes andere. Unternehmen haben schon öfters versucht dieses Prinzip auszuhebeln, um unliebsame Konkurrenten damit auszubremsen, oder um einfach mehr Geld zu verdienen. So sind auch die im April dieses Jahres vorgestellten Pläne der Deutschen Telekom zu verstehen, die in Zukunft ihre Breitbandprodukte nur mehr mit einer Drosselung anbieten will. Dabei will die Telekom nach Erreichen eines bestimmten Datenvolumens einen User bei der Geschwindigkeit herunterbremsen. Der User muss dann bis zum Ende eines Monats mit gedrosselter Geschwindigkeit surfen, trotz seiner Flatrate. Problematisch an diesem Vorgehen – im Sinn der Netzneutralität – ist die Ausnahmeregelung für den Datenverkehr bei den Telekom-eigenen Produkten wie Entertain. Dies ist ein klarer Verstoß gegen die Gleichbehandlung von Internetanbietern. Die Telekom zeigt sich aber „großzügig“ und bietet anderen Internetanbietern die Möglichkeit, ihre Dienste ebenfalls aus dem Datenvolumen eines …

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Studie zum Informationsverhalten im Internet

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat nach 2009 und 2011 die 3. Ausgabe ihrer Studie „Relevanz der Medien für die Meinungsbildung“ veröffentlicht. Durchgeführt wurde die repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Frühjahr 2013, wobei mehr als 3.000 Personen zu ihren bevorzugten Informationsquellen befragt wurden. Dabei wurde festgestellt, dass vor allem jüngere Leute in Deutschland das soziale Netzwerk Facebook als ihre wichtigste Quelle bezeichnen, wenn es um die Meinungsbildung zu Zeitgeschehen, Politik, Wirtschaft und Kultur geht. Über alle Altersklassen hinweg sind aber (noch) die Suchmaschinen, und im besonderen Google, die erste Anlaufstelle im Internet, wenn es um die Suche nach Informationen geht.

Für die Untersuchung wurden die Medientypen Fernsehen, Radio, Internet, Tageszeitungen sowie Zeitschriften, Nachrichtenmagazine oder Wochenzeitungen berücksichtigt. Als Untersuchungsmethode wurde eine Telefonbefragung (Kombination aus Mobil- und Festnetz-Anschlüssen) eingesetzt.

Hier einige Auszüge aus dieser Studie:

Das Fernsehen als immer noch meistgenutzter Informationskanal hat im Vergleich zu 2009 (62,4%) und 2011 (73,9%) in der aktuellen Untersuchungsreihe mit 59,9% deutlich an Zuspruch verloren. Ebenfalls gegenüber den zwei vorherigen Erhebungen verloren hat die Tageszeitung (2009: 41,7%, 2011: 42,7%, 2013: 36,6%).
Demgegenüber haben Radio (2009: 47,3%, 2011: 53,2%, 2013: 49,9%) und Internet (2009: 19,2%, 2011: 25,8%, 2013: 24,7%) eher zugelegt. Ein konstanter positiver Trend ist aber auch bei diesen beiden Medien nur bedingt beobachtbar, weil im Vergleich zu 2011 auch bei diesen Medien ein Rückgang zu verzeichnen ist, aber gegenüber …

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