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Mehr aus Verhandlungen herausholen

Datum: 1. Oktober 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Bibliotheksbudgets sind bekanntlich immer eher zu knapp als zu üppig bemessen. Somit ist ein umsichtiger Umgang beim Erwerb von Informationsquellen für die meisten Informationsspezialisten unumgänglich. Gleichzeitig sehen sich Bibliotheken mit dem Problem der kontinuierlich und schnell steigenden Abonnementpreise elektronischer Ressourcen konfrontiert. Wie soll man das bestehende Informationsangebot aufrechterhalten, wenn immer größere Teile des vorhandenen Haushalts für E-Ressourcen aufgewendet werden müssen? Noch mehr sparen und wenn ja, an welchen Stellen? Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: Neue Verhandlungsstrategien anwenden, wenn es gilt, neue Verträge mit den Informationsanbietern auszuhandeln. In dieser Arbeit werden verschiedene Kennzahlen und Methoden vorgestellt, die wissenschaftliche Bibliotheken nutzen können, um ihre Bestände zu analysieren, Verhandlungsprioritäten festzulegen und sich auf individuelle Ressourcenverhandlungen vorzubereiten. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, sich relative Verhandlungsvorteile zu verschaffen und bessere Verträge festzuzurren.

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