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Fachartikel

Offene Forschungsdaten führen zu mehr Zitierungen

Um die Transparenz in der Wissenschaft, d. h. die Überprüfbarkeit und die Reproduzierbarkeit von Arbeiten und deren Ergebnissen zu fördern, verlangen immer mehr Zeitschriften von den Autoren und Autorinnen, dass sie neben ihrem Artikel umgehend auch ihre Originaldatensätze und Analyseverfahren für andere Interessierte aus der Wissenschaft und der Öffentlichkeit veröffentlichen und freigeben. Eine mögliche Frage, die sich aus einer zunehmenden Anzahl von veröffentlichten Forschungsdaten ergibt,...

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Big Data und Wissenschaftliche Bibliotheken

Big Data mag aktuell besonders wegen der Diskussionen rund um die Künstliche Intelligenz nicht mehr das ganz große Medienthema sein, es ist und bleibt trotzdem allgegenwärtig. Dazu reicht es, die tagtäglich auf der Welt neu erstellten Daten zu betrachten. Laut dem Technologieunternehmen IBM generieren Unternehmen auf der ganzen Welt jeden Tag fast 2,5 Trillionen Bytes an Daten (Anmerkung: eine „deutsche“ Trillion ist eine 1 mit 18 Nullen oder in Kurzform 1018). Eine Untersuchung aus dem Jahr...

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Die PEST-Analyse als Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung einer Bibliotheksstrategie

Für Wissenschaftliche Bibliotheken zählen Entwicklungen und Trends im Hochschulbereich und im Bildungswesen zu den wichtigsten Rahmenbedingungen ihrer Arbeit. Doch bisher widmen ihnen viele Wissenschaftliche Bibliotheken verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit. Dabei stehen mit PEST, PESTEL u. a. verschiedene Managementmethoden der makroökonomischen Umwelt- oder Umfeldanalyse zur Verfügung. Mit diesen einfach zu nutzenden Analysewerkzeugen ist es möglich, mehr über die makroökonomischen...

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Infoprofis und die erforderlichen Fähigkeiten für die Industrie 4.0

Nach Ansicht vieler Fachleute befinden wir uns heute am Beginn der 4. industriellen Revolution (kurz: 4. IR). In Deutschland wurde hierfür im Rahmen eines gleichnamigen Zukunftsprojekts der Bundesregierung auch der inzwischen international häufig genutzte Begriff der Industrie 4.0 geprägt. Grundsätzlich stehen diese Begriffe alle für das Gleiche, nämlich das Zeitalter der Digitalisierung oder des digitalen Wandels. Die Digitalisierung ist inzwischen eine Tatsache, der sich weder Gesellschaft...

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Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken

Generell sind Fachzeitschriften noch immer die wichtigste Quelle für Forschende, wenn sie sich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf ihrem Fachgebiet informieren wollen. Um solche Inhalte zu finden, stehen heute zahlreiche den Volltext indexierende und durchsuchende Suchmaschinen zur Verfügung. Für Informationsspezialisten jedoch sind bibliografische Abstracting-und-Indexing-Datenbanken nach wie vor das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, relevante Forschungsliteratur zielgenau zu...

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Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten

Die Nutzung neuer Technologien stellt für Bibliotheken schon seit langer Zeit ein strategisches Instrument dar, ihre Dienste und Angebote sowie ihre eigenen Prozesse zu verbessern und/oder neue zu entwickeln. Zwei Begriffe, die in diesem Zusammenhang seit einigen Jahren fortlaufend fallen, sind Automatisierung und Digitalisierung, mit denen die Leistungsfähigkeit von Bibliotheksdienstleistungen und Arbeitsabläufen erweitert werden konnten. Immer stärker rücken aktuell aber auch die...

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Der Raum als strategisches Instrument

Unter dem Eindruck der Corona-Krise könnte man annehmen, physischen Räumen werde zukünftig nur noch eine untergeordnete Bedeutung zukommen. Sicherlich werden virtuelle Räume, d. h. Homeoffice, Videokonferenzen, Webinare etc. in den nächsten Jahren mehr Akzeptanz und Beachtung finden. Mittel- bis langfristig kann es aber auch zu einem genau umgekehrten Trend kommen. Denn durch die aktuelle Krisensituation der Pandemie wird vielen Menschen erst klar, wie wichtig direkte, persönliche und soziale...

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Partnerschaften als strategische Priorität für Bibliotheken

In den letzten Jahren hat die Anzahl von Gemeinschaftsräumen in Bibliotheken deutlich zugenommen, d. h. Räume, die von der Bibliothek und anderen Campus-Einheiten gemeinsam verwaltet werden. Wissenschaftliche Bibliotheken tun sich aber noch heute häufig schwer, bei ihrem Raumangebot Kooperationen und Partnerschaften abseits der üblichen Nutzungsmöglichkeiten, in erster Linie als Schulungs- und Lernräume oder PC-Räume, einzugehen. In einer Fallstudie wird gezeigt, welche Vorteile sich durch...

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Podcasting für die Wissenschaftskommunikation

Podcasting ist alles andere als ein neues Internet-Phänomen. Bereits Anfang der 2000er-Jahre wurden die Grundlagen für Podcasts gelegt. Bei Podcasts handelt es sich um eine Serie von Mediendateien (Audio- oder Video-Dateien), die über das Internet abgerufen oder heruntergeladen werden können. Schon seit geraumer Zeit haben viele Bibliotheken dieses Medium für sich entdeckt und produzieren heute selbst Podcasts. Inzwischen nutzt auch die Wissenschaft diese Möglichkeit. So gibt es erste...

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Brauchen Bibliotheken noch Print-Abonnements?

Print-Zeitschriften und speziell wissenschaftliche Fachmagazine gehören für Bibliotheken seit über 100 Jahren zu den wichtigsten Informationsangeboten. Allerdings verschlingen die Kosten der Abonnements dieser Fachblätter ein Großteil ihres Gesamtbudgets für Medien. Die in den letzten zwei Jahrzehnten kontinuierlich steigenden Abopreise tragen hierzu nicht unwesentlich bei. Gleichzeitig sind Bedeutung und Anteil der elektronischen Zeitschriften in den Bibliotheken signifikant gestiegen. Viele...

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