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Studien

Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema

In den letzten Jahren ist das Phänomen der sogenannten Predatory Journals in Massenmedien als auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wiederholt thematisiert worden. Die breitere Berichterstattung konnte allerdings nur wenig daran ändern, dass bisher kaum effektive Maßnahmen gegen diese betrügerischen Publikationen und Verlage ergriffen wurden. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht der InterAcademy Partnership (IAP) – ein weltweites Netzwerk von über 140 Hochschulen aus dem Bereich...

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Studie zu den Arbeitsmethoden in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Die bisherigen Untersuchungen zu den Arbeitsmethoden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern konzentrieren sich überwiegend auf die sogenannten STM-Fachgebiete, d. h. Naturwissenschaften, Technik und Medizin. Der Wissenschaftsverlag De Gruyter hat im Zeitraum April-Mai 2021 im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und der Schweiz) für die Geistes- und Sozialwissenschaften eine Studie1 durchgeführt, um mehr über die bevorzugten Arbeitsweisen, Werkzeuge und Informationsquellen der Forschenden...

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Lehrbücher haben weiter einen hohen Stellenwert für Forschung und Studium

In den letzten Jahren, und nicht allein wegen der Corona-Pandemie, hat die Digitalisierung an Hochschulen erheblich an Bedeutung gewonnen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob klassische Lehrbücher noch immer den gleichen Stellenwert für Studierende und Lehrende haben wie etwa vor 20 oder 30 Jahren. Die Frage ist aus verschiedenen Gründen bedeutsam. Einmal sind Lehrbücher bisher sehr wichtig gewesen, um notwendiges Grundlagenwissen zu vermitteln. Zweitens ist es für Bibliotheken...

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OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken

Ohne Frage hat COVID-19 in den letzten knapp zwei Jahren die Bildungslandschaft rund um den Globus verändert. Dies betrifft besonders Hochschuleinrichtungen wie Universitäten, wo ein Großteil der Präsenzveranstaltungen nicht mehr durchgeführt worden konnte. Die Pandemie hat aber nicht nur zu mehr Fernunterricht geführt. Auch das Bewusstsein für offene und freie Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OER) ist in dieser Zeit stark angestiegen. Außerdem hat sich gezeigt, dass...

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Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen

Die Corona-Pandemie ist die größte globale Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit seit einem Jahrhundert. Dabei stehen die wissenschaftliche Forschung und ihre wirksame Kommunikation im Mittelpunkt der weltweiten Reaktion auf diesen medizinischen Notfall. Nicht wenige Fachleute sind der Meinung, dass COVID-19 dem Geschäftsmodell des Open Access im wissenschaftlichen Publikationswesen den endgültigen Durchbruch gebracht hat. In der nachfolgend präsentierten Studie1 wird analysiert,...

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Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken

Laut dem 2020 veröffentlichten ersten Bericht des European Bureau of Library, Information and Documentation Associations (EBLIDA) zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 werden die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auch in der Bibliothekswelt diskutiert. Die im Bericht vereinbarten Ziele würden jedoch nur selten als zentraler Bestandteil der Bibliotheksarbeit betrachtet, Umsetzung und Engagement der Bibliotheken fielen sehr unterschiedlich aus. Sie reichten von einzelnen Vorreitern bis hin...

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Studie zur Zukunft der Bibliotheken

Durch die Corona-Pandemie ist erheblicher Druck auf Bibliotheken entstanden, Materialien und Dienste digital anzubieten. Und tatsächlich haben Bibliotheken weltweit sehr schnell auf diese neue Situation reagiert und neue Möglichkeiten eröffnet, von neu digitalisierten Sammlungen, Click-and-Collect-Diensten bis hin zu diversen digitalen Hilfsmitteln und Ressourcen für Benutzerinnen und Benutzer. Viele Bibliotheken konnten so schnell auf diese Krisensituation reagieren, weil sie schon lange die...

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Neuester STM-Bericht bestätigt starkes weltweites Wachstum von Open-Access-Publikationen

Die Corona-Pandemie gilt für viele Fachleute als entscheidender Katalysator für die Transformation respektive als Wendepunkt in der wissenschaftlichen Kommunikation. Grundsätzlich wird erwartet, dass sich Open-Access-Geschäftsmodelle nun endgültig und flächendeckend durchsetzen werden. Allerdings bleiben selbst in diesem Fall viele Fragen über die zukünftige Entwicklung der wissenschaftlichen Kommunikation offen, beispielsweise die Frage, welcher Weg des Open Access (OA) sich als Standard...

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Springer Nature: Goldener Weg ist optimaler Weg für Open Access

Der Strukturwandel des wissenschaftlichen Publikationssystems hin zu Open Access (OA) ist im vollen Gang. Die entscheidende Frage, die Verlage, Bibliotheken sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler umtreibt, ist aber die nach dem besten Weg dorthin. Der führende Wissenschaftsverlag Springer Nature hat ein neues Whitepaper1 veröffentlicht. Danach mehren sich die Belege dafür, dass Gold Open Access (OA) die beste Lösung für Autorinnen und Autoren ist. In diesem Whitepaper werden die...

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Die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaftliche Bibliotheken

Die Corona-Pandemie wird hoffentlich in den nächsten Monaten abflauen; dennoch hatte und hat sie noch immer nicht unerhebliche Auswirkungen auf Bibliotheken, beispielsweise in Form von dramatischen Haushalts- und Raumbeschränkungen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie hat die in Washington, D.C. ansässige Vereinigung nordamerikanischer Wissenschaftlicher Bibliotheken SPARC (The Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition) untersucht, ob mit der Pandemie zusammenhängende...

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