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E-Medien erfordern neue Leihmodelle

Datum: 22. Juli 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Ein für Bibliotheken teures und ärgerliches Phänomen verbreitet sich in den letzten Jahren: ausgeliehene digitale Inhalte, die von den Benutzern nie geöffnet oder heruntergeladen, d. h. gar nicht genutzt werden. Anhand der Fallstudie einer kanadischen Bibliothek wird untersucht, wie groß dieses Problem inzwischen ist, und ob es sich eventuell ausweitet. Die erhaltenen Resultate deuten darauf hin, dass Bibliotheken ihre bestehenden Ausleihmodelle überdenken sollten. Im Zeitalter der E-Medien orientieren sich die bestehenden Ausleihmodelle weiter in erster Linie an klassischen Bibliotheksdienstleistungen, die auf der Grundlage von Printmaterialien entwickelt wurden, also Ausleihen, Fälligkeiten, Verlängerungen, Wartelisten oder Rückgaben.

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