zum Inhalt springen

Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken

Datum: 28. Dezember 2021
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken stehen heute eine Vielzahl von neuen Technologien zur Auswahl, wie Künstliche Intelligenz (KI), Augmented & Virtual Reality oder das Internet der Dinge. Mit dem Einsatz solcher Anwendungen und Werkzeuge sind immer bestimmte Ziele verbunden, zum Beispiel ein höherer Automatisierungsgrad bei Routinetätigkeiten oder die Entwicklung neuer Dienste und Angebote für Benutzerinnen und Benutzer. In der nachfolgend vorgestellten Arbeit1 wird ein anderer Aspekt des Einsatzes moderner Technologien in Bibliotheken untersucht: die generelle Absicht und Akzeptanz von Bibliotheken rund um die Einführung und Nutzung dieser neuen Technologien. Angesichts der zunehmenden Komplexität unserer Welt ist es wichtig, mehr darüber zu erfahren, welche Faktoren die Nutzungsbereitschaft neuer Technologien positiv oder negativ beeinflussen. Zur Akzeptanzbestimmung wird das sogenannte UTAUT-Modell (Unified Theory of Acceptance and Use of Technology) eingesetzt. Damit lassen sich die Faktoren bestimmen, die die Nutzungsabsicht beeinflussen. Laut den Resultaten dieser Studie ist UTAUT ein hilfreiches theoretisches Konzept, um abzuschätzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Bibliotheken neue Technologien einführen und nutzen werden. Dieses Wissen kann dann für neue Ansätze zur Förderung und Nutzung neuer Technologien durch Bibliotheken genutzt werden.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Was Hochschulbibliotheken von ihren Hochschulen lernen müssen

Hochschulen sind keine politikfreien Räume. Sie sind von Konkurrenz, Machtkämpfen, knappen Ressourcen und konkurrierenden Interessen durchzogen wie jede andere Organisation auch. Für Bibliotheken innerhalb dieser Institutionen bedeutet das: Wer sich aus der Politik...

Kinder in der digitalen Welt

Die Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“, eingesetzt durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im September 2025, hat im Juni 2026 ihre Handlungsempfehlungen vorgelegt. Der Bericht...

Digitale Langzeitarchivierung braucht klare Regeln

Ramsey McManus untersucht in seiner Abschlussarbeit „Digital Preservation Policies in University Libraries: A Content Analysis“, erschienen in „The Aquila Digital Community“ der University of Southern Mississippi, wie Universitätsbibliotheken ihre Strategien zur...