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Zur Bedeutung von Influencern

Influencer sind eines der am häufigsten und kontrovers diskutierten Themen, wenn es um den Einsatz von sozialen Medien als Marketinginstrument geht. Diese spezielle und einflussreiche Gruppe von Meinungsführern soll für eine höhere Sichtbarkeit von Unternehmen und Organisationen in den sozialen Netzwerken sorgen. Ziel ist es durch den bewussten Einsatz von diesen Beeinflussern die Wirkung von Werbung zu steigern. Selbst Bibliotheken wird zur Optimierung ihrer sozialen Medienpräsenzen geraten...

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Marketing von digitalen Beständen

Marketing ist für die meisten Informationseinrichtungen in den letzten Jahren zu einem wichtigen Teil ihrer Gesamtstrategie geworden, um Benutzer auf die vorhandenen Angebote und Dienste hinzuweisen. Zudem wird dadurch die allgemeine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit gefördert. Digitale Sondersammlungen sowie institutionelle Repositorien stellen marketingtechnisch betrachtet für Bibliotheken aber eine große Herausforderung dar. Diese digitalen Bestände besitzen nicht die gleich große...

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Google will mobile Websites in Trefferlisten bevorzugen

Für den 21. April 2015 hat die führende Suchmaschine Google ein umfassendes Update für die Berechnung ihrer Suchergebnisse angekündigt. Google will ab diesem Zeitpunkt in seiner mobilen Websuche dann Websites höher in den Trefferlisten gewichten, die über eine optimierte mobile Darstellung verfügen. Eine Studie des Anbieters für mobile Lösungen Trilibis will herausgefunden haben, dass bisher aber erst etwas mehr als ein Viertel in dieser Untersuchung ausgewerteten Webseiten über eine...

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Marketingorientierung vs. Produktorientierung

Informationsspezialisten beschäftigen sich schon lange mit Marketing, wobei dies regelmäßig mehr in Form von Werbeaktionen und Reklame geschieht. Weniger oft wird ein Marketingkonzept umgesetzt im Sinne einer langfristigen Marketingorientierung. Dies würde beinhalten, dass eine Informationseinrichtung die Bedürfnisse und Wünsche der Benutzer weiterleitet und darauf aufbauend entsprechende Dienstleistungen und Informationsquellen entwickelt und anbietet. Wenn solch ein Konzept vollumfänglich...

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Marketing-Mix für Informationsspezialisten

Marketing spielt heute für Unternehmen eine entscheidende Rolle, um ihre Produkte und Dienstleistungen bekanntzumachen und abzusetzen. Aber Marketing bleibt dabei nur eine Worthülse, wenn nicht der geeignete Marketing-Mix zum Zug kommt. Unter Marketing-Mix versteht man allgemein gesprochen Marketingstrategien oder auch Marketingpläne. Der Ausdruck „Marketing-Mix“ bezieht sich auf eine Anzahl bestimmter kontrollierbarer Variablen oder Instrumente, die ein Unternehmen oder eine Organisation zusammengestellt hat, um die eigenen Marketingpläne umzusetzen, und um damit eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Marketing ist allgemein formuliert ein Satz von Aktivitäten, um die Nachfrage nach Gütern, Ideen und Dienstleistungen zu steigern. Es ist in diesem Sinn ein strategischer Planungsansatz, der dazu dient, Konsumenten und Produkte zusammen zu bringen. Im Folgenden wird versucht basierend auf dem klassischen 4 ‚P‘ Marketing-Mix-Modell zu zeigen, wie auch nichtprofitorientierte Einrichtungen, wie eben Bibliotheken, dieses Konzept einsetzen können, um ihre Produkte und Dienste richtig zu kommunizieren.

Beim Marketing-Mix handelt es sich um eine Strategie, mit der es möglich ist, verschiedene Marketingmaßnahmen auszuführen. Der Marketing-Mix ist ein Bündel von Elementen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung auf den Markt zu bringen. Ein Marketing-Mix ist aber natürlich nicht nur für kommerzielle Unternehmen einsetzbar, sondern auch für nicht gewinnorientierte Organisationen, wie Bibliotheks- und Informationseinrichtungen.

Bevor man den geeigneten Marketing-Mix festlegt, sollte sichergestellt sein, dass bestimmte Voraussetzungen für den Marketing-Prozess vorhanden sind. Dazu gehört z.B., für die zu vermarktenden Produkte und Dienstleistungen zuerst die entsprechenden Zielmärkte und gewünschte Ziele zu definieren und zu bestimmen. Insgesamt müssen Informationseinrichtungen folgende Punkte beachten:

Die Bibliothek muss ein klares Bild von ihrem …

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Online-Werbung nervt

Das Softwareunternehmen Adobe hat eine durch das Marktforschungsunternehmen Edelman Berland durchgeführte  Studie zu den digitalen Werbeformen veröffentlicht.  Untersucht wurden die Einstellungen von Verbrauchern sowie von Marketingexperten zu On- und Offline-Werbung in sieben Ländern – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA, Australien, Japan und Südkorea. Dazu wurden in jedem Land jeweils 1.250 Personen befragt. Hier einige Auszüge aus den vorliegenden Untersuchungsresultaten: In...

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Zum Zustand der Medien

Das Pew Research Center’s Project for Excellence in Journalism hat seine neueste Ausgabe zum Zustand der Medien in den USA veröffentlicht („The State of the News Media 2013“). Die Studie belegt die steigende Relevanz von digitalen Nachrichten. Laut Pew war dies der einzige Bereich, der 2012 ein starkes Wachstum aufgewiesen hat. Für Nachrichten in gedruckter Form, d.h. Zeitungen und Zeitschriften, dürfte es auch in Zukunft äußerst schwierig bleiben. Neben den weiter sinkenden Verkaufszahlen verliert auch das Print-Anzeigengeschäft gegenüber der digitalen Werbung immer mehr an Relevanz.

Folgende wichtige Entwicklungen wurden u.a. beobachtet:

Ein Wachstum beim Nachrichtenkonsum wurde hauptsächlich bei den digitalen News-Plattformen festgestellt. So stieg bei den Top 25-Nachrichtenseiten in den USA der beobachtete Datenverkehr um 7,2% an. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist die wachsende Verbreitung von digitalen Endgeräten in den Privathaushalten. Laut einer Studie von Pew Research gaben 39% der Antwortenden an, dass sie „gestern“ Nachrichten online oder mittels eines mobilen Geräts abgerufen haben. 2010, als diese Untersuchung das letzte Mal durchgeführt wurde, lag dieser Wert noch bei 34%.
Inzwischen besitzen 31% der erwachsenen US-Amerikaner bereits einen Tablet-Rechner (Stand 2013). Dies ist vier Mal mehr als noch im Mai 2011. Noch weiter verbreitet in der Bevölkerung sind internetfähige Smartphones mit einem Anteil an der erwachsenen US-Bevölkerung von 45% (Mai 2011: 35%).
Mobile Endgeräte werden besonders gerne zum Abruf von Nachrichten eingesetzt. Sie ermöglichen es, Meldungen zu empfangen, wann und wo man will.
Soziale Medien werden immer wichtiger, wenn es um die Kommunikation mit Freunden oder Angehörigen geht. Allerdings sind diese Plattformen noch weit davon entfernt das direkte Gespräch – sei es persönlich oder per Telefon – zu ersetzen. Knapp drei Viertel (72%) der US-Amerikaner bevorzugen noch immer den persönlichen direkten Kontakt mit ihren Familien oder Kollegen. Allerdings erhalten bereits 15% der US-Amerikaner den Großteil von Neuigkeiten zu ihren Familien und Freunden über soziale Medien. Bei den 18- bis 25-Jährigen steigt dieser Anteil sogar auf fast ein Viertel. E-Mail wird als Ersatz für diese Art von persönlicher Kommunikation von immerhin noch …

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Deutsche Konsumenten vertrauen beim Einkaufen auf soziale Medien

Eine Studie der Universität Münster in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Roland Berger verdeutlicht, welchen Stellenwert soziale Netzwerke bereits heute im Alltag der deutschen Konsumenten besitzen. Inzwischen sind Informationen aus sozialen Medien genauso wichtig für das Kaufverhalten der Verbraucher wie die klassischen Medienkanäle. Insgesamt wurden für diese repräsentative Studie 1.618 deutsche Verbraucher befragt.Der "German Social Media Consumer Report 2012/2013" beinhaltet...

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Werbestrategien für Informationsprodukte

Informationseinrichtungen bieten ihren Benutzern Zugang zu einer Vielzahl von teuren und qualitativ hochwertigen Datenbanken von diversen Informationsanbietern und Aggregatoren. Zudem werden fortlaufend neue innovative Funktionen bereitgestellt, um die Nutzung dieser Datenbanken für die User immer komfortabler zu gestalten. Es liegt daher im Eigeninteresse der Bibliotheken, dass diese hochwertigen Informationsprodukte und -dienste von ihren Benutzern wahrgenommen und auch intensiv für ihre Recherchen und Forschungsarbeiten genutzt werden. Schließlich müssen die von den Informationseinrichtungen getätigten Investitionen sich in dem Sinne rechnen, dass diese Informationsdienste einen möglichst hohen Nutzungsgrad erreichen. Wie man die Nutzung dieser Produkte und Dienste durch verschiedene Werbestrategien steigern und verbessern kann, versucht dieser Beitrag zu erläutern.

Wer kennt es nicht? Auf Fachkonferenzen werden im Rahmenprogramm oftmals auch Ausstellungen von Datenbankproduzenten, Verlagen, Aggregatoren und anderen Informationsanbietern präsentiert. Die dort vertretenen Anbieter nutzen bei diesen Gelegenheit ein breites Spektrum an Werbemöglichkeiten, um die Besucher zu ihren Ständen zu lotsen und deren Aufmerksamkeit auf ihre Produkte und Dienste zu lenken. Dazu zählen Werbegeschenke wie Maus-Pads und Taschen oder auch die Verlosung von Preisen wie Tablets oder Abonnements für ihre Produkte.

In ähnlicher Form sollten auch Bibliotheken um die Gunst und Aufmerksamkeit ihrer Benutzer werben, um die von ihnen häufig nur für viel Geld erworbenen Informationsprodukte und -dienste besser bekannt zu machen. Magere Nutzungsstatistiken führen schließlich zu einem hohen Kosten-pro-User-Verhältnis, was wiederum in nicht wenigen Fällen die Einstellung solcher Angebote nach sich zieht. Marketing und Werbung sind somit unverzichtbarer Bestandteil, um Informationsprodukte und -dienste einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Nicht verwunderlich gibt es inzwischen eine große Auswahl an Literatur zum Thema „Marketing und Werbung für Bibliotheken“. Neuere Werbeformen beinhalten z.B. Aktionen mit E-Mail, SMS, Web 2.0, Tablets, USB-Sticks und QR-Codes. Zudem kommen immer häufiger auch neue Methoden zum Einsatz, wie z.B. Guerilla Marketing.

Am Beginn jeglicher Marketingmaßnahmen steht aber immer die Identifikation der verschiedenen Benutzer- und Anspruchsgruppen. Nur so können die einzelnen Zielgruppen optimal mit Werbemitteln angesprochen werden. Danach erst folgt die Auswahl der geeigneten Werbestrategien. Wie oben bereits erwähnt, findet sich mittlerweile in der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Fachliteratur eine Vielzahl von neuen und innovativen Ideen, die helfen, Konsumenten über neue Produkte oder Funktionen zu informieren. Förderlich bei dieser Aufgabe ist die Auswertung von Logfiles. Mit den Log-Daten kann erkannt werden, welche Funktionen eines Produkts genutzt werden und wie viel Zeit von den Usern dafür aufgewendet wird. Benötigt wird aber eigentlich eine Methode, die…

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