Homeoffice: Corona hinterlässt Spuren

Das Corona-Virus ist noch längst nicht besiegt, aber die Folgen für unser Leben in der Nach-Pandemiezeit sind schon jetzt zu spüren. Verschiedene Studien versuchen diese Änderungen zu erforschen und zu identifizieren. Die Initiative D21 hat im Dezember 2020 in...

Open Source Software weiter auf dem Vormarsch

Open Source hat einen ähnlichen ambivalenten Ruf wie Open Access. Einerseits sehen viele die Vorteile von frei zugänglichem Programmcode, respektive wissenschaftlichen Fachartikeln. Auf der anderen Seite stehen die Pessimisten oder Nörgler mit dem vermeintlichen...

Literaturverwaltungstools in der Praxis

Für das richtige wissenschaftliche Zitieren gibt es auf dem Markt inzwischen viele Programme und Anwendungen. Noch vor 15 Jahren haben die meisten Wissenschaftler persönliche Systeme (sprich: selbst angelegte Word- oder Excel-Dateien) eingesetzt, um ihre Referenzen zu...

Cloud Computing für Informationseinrichtungen

Die Cloud, oder deutsch Wolke, ist heute für viele Unternehmen zu einer einfachen und kostengünstigen Möglichkeit geworden, um ihre Daten zu speichern sowie Software und Hardware-Ressourcen zu erhöhen und zu verwalten. Selbst viele private User greifen immer öfter auf virtuelle Datenspeicher wie Dropbox oder nutzen Online-Software aus der Cloud wie Microsofts Office 365. In Informationscentern oder Bibliotheken ist Cloud Computing dagegen noch eher ein Fremdwort. Der folgende Beitrag erläutert, welche grundsätzlichen Funktionen die Cloud bietet und welche speziellen Möglichkeiten sich für den Informations- und Bibliotheksbereich ergeben.

Um zu verstehen, wie die Cloud in einer professionellen Umgebung eingesetzt werden kann, ist es wichtig, zuerst einige grundlegende Funktionen und Eigenschaften der Wolke zu kennen. Prinzipiell versteht man unter Cloud Computing eine hoch skalierbare Plattform, die Unternehmen und einzelnen User verspricht, über das Internet schnellen Zugriff auf Hardware und Software zu erhalten. Am bekanntesten ist wohl der Typus der öffentlichen Cloud, d.h. es gibt einen Cloud-Anbieter und die Kunden zahlen für dessen Dienstleistungen. Bei der privaten Cloud erstellen und nutzen Organisationen ihre eigene Wolke.

Weiterhin können allgemein beim Cloud Computing drei verschiedene Dienstleistungsmodelle unterschieden werden:

IaaS (Infrastructure as a Service)

Hierbei bieten die Anbieter von IaaS Zugang zu virtualisierter Compterhardware wie Rechner, Netzwerke und Speicher. Für die Installation von Software sind die Nutzer frei und selbst verantwortlich.

PaaS (Platform as a Service)

Bei PaaS bieten die Anbieter Zugang zu Entwicklungsumgebungen für das Programmieren von Software an, d.h. die User oder Unternehmen schreiben und …