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PDF-Dateien sind im Wissenschafts- und Hochschulbereich nicht (immer) optimal

Das von dem Softwareunternehmen Adobe entwickelte Portable Document Format (PDF) gehört nicht nur für Privatuser schon seit vielen Jahren zu einem der beliebtesten Dateiformate, sondern auch in der akademischen Welt. Der große Vorteil des PDF-Formats ist unmittelbar erkennbar. Ein wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel sieht optisch genauso aus wie seine gedruckte Version. Allerdings ist das PDF-Format aus verschiedenen Gründen alles andere als optimal1, gerade in einem wissenschaftlichen...

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Homeoffice: Corona hinterlässt Spuren

Das Corona-Virus ist noch längst nicht besiegt, aber die Folgen für unser Leben in der Nach-Pandemiezeit sind schon jetzt zu spüren. Verschiedene Studien versuchen diese Änderungen zu erforschen und zu identifizieren. Die Initiative D21 hat im Dezember 2020 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Kantar erste Vorab-Ergebnisse aus der im Februar erscheinenden neuesten Version des D21-Digital-Index 2020/2021 veröffentlicht. Für die als repräsentativ bezeichnete Studie wurden im...

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Open Source wird von EU-Kommission grundlegend neu bewertet

2010 hat eine Studie des französische Beratungsfirma Pierre Audoin Consultants und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag der EU-Kommission eigentlich Unternehmen und Organisationen empfohlen nicht auf Open Source zu setzen. Quelloffene Programme könnten zur Zerstörung der Wertschöpfung der Softwarebranche führen. Nun, sieben Jahre später kommen die gleichen Herausgeber zu einer völlig anderen Beurteilung von Linux, Apache und Co. Laut diesen neuen...

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Open Source Software weiter auf dem Vormarsch

Open Source hat einen ähnlichen ambivalenten Ruf wie Open Access. Einerseits sehen viele die Vorteile von frei zugänglichem Programmcode, respektive wissenschaftlichen Fachartikeln. Auf der anderen Seite stehen die Pessimisten oder Nörgler mit dem vermeintlichen Totschlag-Argument "Was nichts kostet, ist auch nichts wert!". Wobei dies in dieser Absolutheit so oder so nicht stimmt. Open Source heißt nicht automatisch kostenfrei, sondern genau genommen nur, dass der Programmcode einsehbar ist...

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Literaturverwaltungstools in der Praxis

Für das richtige wissenschaftliche Zitieren gibt es auf dem Markt inzwischen viele Programme und Anwendungen. Noch vor 15 Jahren haben die meisten Wissenschaftler persönliche Systeme (sprich: selbst angelegte Word- oder Excel-Dateien) eingesetzt, um ihre Referenzen zu verwalten. In den 1980er und 1990er-Jahren erschienen erste Programme wie ProCite und EndNote/EndLink, die es den Endusern erlaubten, ihre Zitate in eine zentrale Datenbank einzugeben und zu verwalten. Später folgten RefWorks...

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Cloud Computing für Informationseinrichtungen

Die Cloud, oder deutsch Wolke, ist heute für viele Unternehmen zu einer einfachen und kostengünstigen Möglichkeit geworden, um ihre Daten zu speichern sowie Software und Hardware-Ressourcen zu erhöhen und zu verwalten. Selbst viele private User greifen immer öfter auf virtuelle Datenspeicher wie Dropbox oder nutzen Online-Software aus der Cloud wie Microsofts Office 365. In Informationscentern oder Bibliotheken ist Cloud Computing dagegen noch eher ein Fremdwort. Der folgende Beitrag erläutert, welche grundsätzlichen Funktionen die Cloud bietet und welche speziellen Möglichkeiten sich für den Informations- und Bibliotheksbereich ergeben.

Um zu verstehen, wie die Cloud in einer professionellen Umgebung eingesetzt werden kann, ist es wichtig, zuerst einige grundlegende Funktionen und Eigenschaften der Wolke zu kennen. Prinzipiell versteht man unter Cloud Computing eine hoch skalierbare Plattform, die Unternehmen und einzelnen User verspricht, über das Internet schnellen Zugriff auf Hardware und Software zu erhalten. Am bekanntesten ist wohl der Typus der öffentlichen Cloud, d.h. es gibt einen Cloud-Anbieter und die Kunden zahlen für dessen Dienstleistungen. Bei der privaten Cloud erstellen und nutzen Organisationen ihre eigene Wolke.

Weiterhin können allgemein beim Cloud Computing drei verschiedene Dienstleistungsmodelle unterschieden werden:

IaaS (Infrastructure as a Service)

Hierbei bieten die Anbieter von IaaS Zugang zu virtualisierter Compterhardware wie Rechner, Netzwerke und Speicher. Für die Installation von Software sind die Nutzer frei und selbst verantwortlich.

PaaS (Platform as a Service)

Bei PaaS bieten die Anbieter Zugang zu Entwicklungsumgebungen für das Programmieren von Software an, d.h. die User oder Unternehmen schreiben und …

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Eine neue Generation von Bibliothekssystemen drängt auf den Markt

Bis Ende 2012 wird eine ganze Reihe an neuen Bibliotheksverwaltungs-systemen den Bibliotheks- und Informationsmarkt entern, die Informationsspezialisten dabei helfen sollen, ihre Arbeiten und Aufgaben noch effizienter zu gestalten. In dem folgenden Beitrag werden fünf dieser neuen Systeme – Alma von Ex Libris, Sierra von Innovative Interfaces, OLE von der Kuali Foundation, World Share Management Services von OCLC sowie Intota von Serials Solutions – näher vorgestellt. Im Fokus stehen die verschiedenen neuen Funktionen sowie die Unterschiede zu den Vorgängermodellen, weniger ein konkreter Produktevergleich. Der Beitrag versucht, neue Trends bei der Entwicklung der Bibliotheks-Managementsysteme aufzuzeigen.

Ein Hauptunterschied zu den älteren Versionen mit ihrem typischen Stand-alone-Ansatz, sind die vielfältigen Integrationsmöglichkeiten dieser neuen Bibliothekswerkzeuge. So werden bisher getrennt betriebene Elemente wie Integrierte Bibliothekssysteme (ILS), Open URL Resolver, E-Ressourcenverwaltung (ERMS) oder A-Z-Listen in einem einzigen, neuen Bibliotheksverwaltungssystem integriert und zusammengefasst. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt in einer besseren Berichterstattung und effizienter Arbeitsprozesssteuerung. So können Aufträge, Rechnungen, Lizenzen, Zugangspunkte und Nutzungsstatistiken einheitlich und ohne Wechsel zu anderen Programmen abgerufen werden.

Ein weiterer Trend, entsprechend der allgemeinen Entwicklung in der Softwarebranche, ist die Möglichkeit zur Nutzung der Bibliotheksmanagementsysteme in der Cloud. Verschiedene Anbieter bieten nun für ihre Kunden die Nutzung ihrer Software auf Remote-Servern mittels SaaS-Modell (Software as a Service) an, indem sie über eine Schnittstelle mit Web-Browser auf die Software zugreifen können. Einige der hier vorgestellten Produkte wie Alma und WorldShare Management Services werden sogar ausschließlich nur als Cloud-Lösung angeboten. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen Bibliotheken lange auf kleine Fehlerbehebungen durch die Anbieter warten mussten. Dank neuer Software-Entwicklungsmethoden werden regelmäßige und schnelle Software-Updates für die Bibliotheken bereitgestellt. In Kombination mit der Cloud sind so unterbrechungsfreie Programm-Aktualisierungen möglich. Dies allerdings mit dem Preis, dass die Informationseinrichtungen bis zu einem gewissen Grad die Kontrolle über die Software an den Anbieter abgeben müssen.

Ein kommender, neuer Technologie-Trend ist…

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