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Open Source Software weiter auf dem Vormarsch

Datum: 1. Juli 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Open Source hat einen ähnlichen ambivalenten Ruf wie Open Access. Einerseits sehen viele die Vorteile von frei zugänglichem Programmcode, respektive wissenschaftlichen Fachartikeln. Auf der anderen Seite stehen die Pessimisten oder Nörgler mit dem vermeintlichen Totschlag-Argument "Was nichts kostet, ist auch nichts wert!". Wobei dies in dieser Absolutheit so oder so nicht stimmt. Open Source heißt nicht automatisch kostenfrei, sondern genau genommen nur, dass der Programmcode einsehbar ist und verändert werden kann. Eine aktuelle Studie aus der Schweiz zu Open Source Software beschäftigt sich mit der Nutzung und den Einsatzgebieten von Open Source in Unternehmen und Behörden. Durchgeführt wurde die Untersuchung von swissICT, dem größten Fachverband der Schweizer ICT-Branche und dem Open Source Förderverein Swiss Open Systems User Group /ch/open. Die Studie wird alle drei Jahre durchgeführt und ermöglicht so auch gut die Entwicklung über einen größeren Zeitraum konsistent zu verfolgen. Für die diesjährige Ausgabe wurden 200 CEOs, CIOs und Informatikleiter von Unternehmen und Behörden in der Schweiz befragt. Die vorliegenden Resultate zeigen, dass Open Source alles andere als ein Auslaufmodell ist. Seit der letzten Umfrage aus dem Jahr 2012 hat die Nutzung von Open Source durch Behörden und Unternehmen in der Schweiz um ein Drittel zugenommen.

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