Cloud Computing für Informationseinrichtungen
Datum: 7. Dezember 2012
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel



Die Cloud, oder deutsch Wolke, ist heute für viele Unternehmen zu einer einfachen und kostengünstigen Möglichkeit geworden, um ihre Daten zu speichern sowie Software und Hardware-Ressourcen zu erhöhen und zu verwalten. Selbst viele private User greifen immer öfter auf virtuelle Datenspeicher wie Dropbox oder nutzen Online-Software aus der Cloud wie Microsofts Office 365. In Informationscentern oder Bibliotheken ist Cloud Computing dagegen noch eher ein Fremdwort. Der folgende Beitrag erläutert, welche grundsätzlichen Funktionen die Cloud bietet und welche speziellen Möglichkeiten sich für den Informations- und Bibliotheksbereich ergeben.

Um zu verstehen, wie die Cloud in einer professionellen Umgebung eingesetzt werden kann, ist es wichtig, zuerst einige grundlegende Funktionen und Eigenschaften der Wolke zu kennen. Prinzipiell versteht man unter Cloud Computing eine hoch skalierbare Plattform, die Unternehmen und einzelnen User verspricht, über das Internet schnellen Zugriff auf Hardware und Software zu erhalten. Am bekanntesten ist wohl der Typus der öffentlichen Cloud, d.h. es gibt einen Cloud-Anbieter und die Kunden zahlen für dessen Dienstleistungen. Bei der privaten Cloud erstellen und nutzen Organisationen ihre eigene Wolke.

Weiterhin können allgemein beim Cloud Computing drei verschiedene Dienstleistungsmodelle unterschieden werden:

IaaS (Infrastructure as a Service)

Hierbei bieten die Anbieter von IaaS Zugang zu virtualisierter Compterhardware wie Rechner, Netzwerke und Speicher. Für die Installation von Software sind die Nutzer frei und selbst verantwortlich.

PaaS (Platform as a Service)

Bei PaaS bieten die Anbieter Zugang zu Entwicklungsumgebungen für das Programmieren von Software an, d.h. die User oder Unternehmen schreiben und …

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