Kategorie

Lizenzierung

Zum Nutzen von Big Deals

Das Aufkommen der elektronischen Zeitschriften in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre hatte und hat weitreichende Auswirkungen auf den Markt für wissenschaftliche Zeitschriften. So waren vor dem Beginn des digitalen Zeitschriftenalters die meisten wissenschaftlichen Zeitschriften im Besitz von wissenschaftlichen Vereinigungen, Universitätsverlagen und kleinen Verlagen. Die disruptive Natur des Internets führte zu einer Konsolidierung der wissenschaftlichen Verlagsbranche. Große Verlage kauften...

mehr lesen

Wie offen sind heute Daten?

Open Data gehört neben Open Access und Open Science zu den wichtigsten Initiativen, wenn mehr Transparenz und Freiheit für Wissenschaft und Forschung ermöglicht werden soll. Bereits zum vierten Mal seit 2016 hat Figshare, ein kommerzieller Anbieter für Online-Repositorien, einen Bericht zur weltweiten Entwicklung von Open Data publiziert. Die vorliegenden Resultate zeigen, dass sich der Trend in diesem Bereich in die richtige Richtung bewegt. Schließlich ist es kaum nachvollziehbar, weshalb...

mehr lesen

Update zu europäischen Big-Deal-Verträgen

Big-Deal-Vereinbarungen gelten vielen Forschungseinrichtungen und Hochschulen als erfolgversprechende Strategie, um den kontinuierlich steigenden Kosten für Zeitschriften-Abos Einhalt zu gebieten. Das Verhandlungskalkül ist einfach: Durch den Zusammenschluss zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen ergibt sich eine stärkere Marktposition für die Lizenzierung von wissenschaftlichen Publikationen. So wird in Deutschland bekanntlich versucht, im Rahmen des Projekt DEAL...

mehr lesen

Die strategischen Pläne der großen Bibliotheken

Viele der führenden Bibliotheken der Welt publizieren regelmäßig sogenannte strategische Pläne. Diese Pläne stellen eine Art Leitlinie für Ziele der kommenden Jahre dar, die man versucht umzusetzen. Aktuell hat z. B. die zweitgrößte Bibliothek der Welt, die Library of Congress, ihre Prioritäten für die nächsten Jahren vorgestellt. In dem folgenden Beitrag werden die wichtigsten Ziele von fünf großen Bibliotheken vorgestellt. Es handelt sich um die Library of Congress (LoC), die British Library...

mehr lesen

Wie man E-Ressourcen optimal verwalten kann

Gedruckte Bücher und Print-Zeitschriften stellen schon seit geraumer Zeit für viele wissenschaftliche Bibliotheken nicht mehr den größten Ausgabenposten in ihren Etats dar. Digitale Inhalte, d. h. elektronische Informationsressourcen, haben die klassischen analogen Medien bezogen auf die dafür aufgewendeten Ausgaben inzwischen überholt. Laut der aktuellen Bibliotheksstatistik machen die Ausgaben für die Lizenzierung von digitalen Inhalten für deutsche Universitätsbibliotheken bereits 64 %...

mehr lesen

Richtlinien für den Erwerb von E-Book-Paketen

Der Einzelerwerb von E-Book-Titeln bietet für Bibliotheken zwar einige Vorteile, insbesondere die volle Kontrolle beim Bestandsaufbau. Auf der anderen Seite setzen viele Bibliotheken inzwischen auf den Kauf von kleineren oder größeren E-Book-Paketen. Auch bei dieser Strategie liegen die Pluspunkte auf der Hand, d.h. in erster Linie zeitliche und kostenmäßige Einsparungen. So reduziert sich die zeitaufwändige Titelselektion gegenüber dem Einzelkauf deutlich und die hohen Rabatte beim...

mehr lesen

Studie zur Umsetzung der Open Data-Charta in den G8-Ländern

Im Jahr 2013 haben die Länder aus der Gruppe der Acht (G8) eine Open-Data-Charta formuliert, um offene Daten in den jeweiligen Ländern voranzubringen. Inzwischen besitzt auch jedes Land aus der ehemaligen G8-Gruppe (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Russland und die USA) einen entsprechenden nationalen Open Data-Aktionsplan. Die in Washington, DC, ansässige Denkfabrik Center for Data Innovation hat in einer aktuellen Studie untersucht, wieweit die einzelnen Ländern...

mehr lesen

MOOCs als Herausforderung für Informationsspezialisten

Das Jahr 2012 hat das etablierte Bildungssystem tiefgreifend verändert. Ursache diese Wandels ist das Auftauchen der sogenannten Massive Open Online Courses (MOOCs), die es Nutzern ermöglicht, kostenfrei über das Internet Vorlesungen zu genießen. Was bedeutet dies aber für die Rolle der Informationsspezialisten in diesem System? Wie hat sich die Bildungslandschaft konkret verändert und welchen Herausforderungen müssen sich dadurch die Bibliothekare stellen? Der folgende Beitrag versucht,...

mehr lesen

E-Books in Firmen- und Spezialbibliotheken

Vor 12 Jahren wurde in einem in der Fachzeitschrift „Information Outlook“ veröffentlichten Beitrag frei übersetzt die Frage gestellt „Aus welchem Grund sollte man ein E-Book einem gedrucktes Buch vorziehen?“. Die aus heutiger Sicht als eher naiv zu bezeichnende Frage zeigt, wie schnell sich die Zeiten ändern können, bzw. als wie falsch sich Prognosen manchmal erweisen. Tatsache ist, dass E-Books zu einem der bestimmenden Themen der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Literatur in den letzten Jahren geworden sind. Die steigende Relevanz dieses Themas geht dabei praktisch mit den ständig steigenden Verkaufszahlen für die elektronischen Bücher einher. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über die Nutzung von elektronischen Büchern in Firmen- und Spezialbibliotheken.

Übrigens gelten viele der in dem erwähnten „Information Outlook“­Beitrag gefundenen Antworten auch heute noch. Zu diesen gültigen Antworten zählen:

Die Möglichkeit, bestimmte Inhalte mit einem Lesezeichen zu versehen oder digital zu kennzeichnen.
Die Möglichkeit, durch die Eingabe von Stichwörtern nach bestimmten Textpassagen suchen zu können.
Zugang zu Büchern rund um die Uhr zu haben, und nicht mehr abhängig von den Öffnungszeiten einer Bibliothek sein.
Innerhalb eines Textes durch direkte Links weitere Medienangebote aufrufen zu können.
Oder die Möglichkeit, sich die Aussprache eines bestimmten Begriffs vorsprechen zu lassen.
Im September 2012 wurde im Rahmen einer Umfrage unter Verlagen von Aptara Corp. und der Zeitschrift „Publishers Weekly“ eine ähnliche Frage gestellt, und zwar, ob die Verlagsbranche heute überhaupt noch in der Lage ist, allen neuen technologischen Trends zu folgen? Die für manchen Beobachter sicher etwas überraschende Antwort darauf war ein eindeutiges „Ja“ durch die befragten Verlage. Nimmt man die weiteren Resultate dieser Studie zur Hand, wird diese Einschätzung aber tatsächlich bestätigt. So produziert die Mehrheit der befragten Verlage heute mehr als 50% ihres Verlagsprogramms in Form von E­-Books. Knapp die Hälfte der befragten Verlage veröffentlichen sogar mehr als 75% ihrer Titel als E­-Books. Auch wenn die E­-Books bisher nicht unbedingt für die Verlage zur sprudelnden Geldquelle geworden sind, versuchen sie von den neuen technologischen Möglichkeiten und im Besonderen durch mobile Endgeräte zu profitieren. Gleichzeitig bestehen aber noch etliche Ineffizienzen bei der Produktion von E-­Books, die sich in einem erhöhtem Zeit­ und Kostenaufwand für einen publizierten elektronischen Titel niederschlagen. So publizieren 86% der Verlage parallel zu jedem elektronischen Titel auch noch immer eine gedruckte Ausgabe und 65% der Verlage haben ihre alten Print­Titel bisher noch nicht digitalisiert.

Obwohl E-­Books eine größere Käuferschicht haben und die Verlage inzwischen auch zahlreiche Titel in elektronischer Form herausgebracht haben, scheint es, als ob diese Entwicklung …

mehr lesen