Update zu europäischen Big-Deal-Verträgen
Datum: 12. Juni 2019
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Big-Deal-Vereinbarungen gelten vielen Forschungseinrichtungen und Hochschulen als erfolgversprechende Strategie, um den kontinuierlich steigenden Kosten für Zeitschriften-Abos Einhalt zu gebieten. Das Verhandlungskalkül ist einfach: Durch den Zusammenschluss zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen ergibt sich eine stärkere Marktposition für die Lizenzierung von wissenschaftlichen Publikationen. So wird in Deutschland bekanntlich versucht, im Rahmen des Projekt DEAL (https://www.projekt-deal.de/) für die darin zusammengeschlossenen Hochschul- und Forschungseinrichtungen bessere Konditionen bei den Vertragsverhandlungen mit den großen Wissenschaftsverlagen zu erhalten. Die European University Association (EUA) hat kürzlich den zweiten Jahresbericht veröffentlicht, der eine aktualisierte Übersicht mit Daten zu Big-Deal-Vereinbarungen von 31 Konsortien in Europa mit einem Gesamtvolumen von 167 Verträgen beinhaltet.

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