Eine Typologie des Informationsverhaltens

Welche Faktoren bestimmen, ob und wie Menschen sich mit Fakten und Informationen beschäftigen? Diese Frage bildet die Ausgangslage für eine neue Studie des unabhängigen Forschungsinstituts Pew Research Center. Ausgehend von fünf Dimensionen wird untersucht, welche...

Die (Informations-)Macht der Konsumenten

Ericsson ConsumerLab, der Marktforschungsarm des führenden Netzwerkausrüsters Ericsson, hat in einer neuen Studie einen Aspekt des Internetzeitalters untersucht, dem bisher nur relativ wenig Beachtung geschenkt wird. Wir sprechen heute nur allzu gern von der...

Kognitive Hindernisse bei der Informationssuche

Wir leben heute bekanntlich in einer vernetzten, digitalen Welt. Dadurch hat sich der Zugang zu Informationsressourcen gegenüber früher ohne Zweifel erheblich vereinfacht. In der Realität hat der Einzelne bei der Informationssuche allerdings weiterhin mit...

Bibliotheken und ihre mobilen Benutzer

Das Statistische Bundesamt hat aktuell bekannt gegeben das in Deutschland immer mehr Internetnutzer mobil ins Internet gehen (Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/12/PD14_457_63931.html). Laut dieser Pressemitteilung haben...

Zur Nutzungsfreundlichkeit von virtuellen Fachbibliotheken

Seit mehr als 10 Jahren werden am Department Information der HAW Hamburg die virtuellen (Fach-)Bibliotheken auf ihre Usability für ihre Benutzer geprüft. Zu den untersuchten Informationsportalen zählen z.B. vascoda (inzwischen eingestellt), die virtuelle Fachbibliothek Politikwissenschaft (ViFa Politik), die Virtuelle Fachbibliothek Nordeuropa und Ostseeraum (baltica), die Virtuelle Fachbibliothek Recht (ViFa Recht) und The European Library (TEL). Der vorliegende Artikel bzw. die Präsentation stellt eine Art Zusammenfassung von den in diesen 10 Jahren und in 11 Studien gewonnen Erkenntnissen dar. Ziel ist es, mit diesen gefundenen Erfahrungen Informationsspezialisten dabei zu helfen, bibliothekarische Suchwerkzeuge zu entwerfen und zu entwickeln, die besser auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Bibliotheksbenutzer eingehen, als dies bisher meistens der Fall war.

Folgende Faktoren werden – basierend auf den Resultaten verschiedener Studien zum Verhalten von Internetusern – als relevant für das Informationsverhalten angesehen:

Google ist für die heutigen User das Werkzeug, wenn es um die Informationssuche im Internet geht, auch wenn es sich um Fachbeiträge aus elektronischen, wissenschaftlichen Zeitschriften handelt.
Der User von heute will nicht nur einfach eine Liste mit Literaturhinweisen, sondern eine Abdeckung des gesamten Such- und Lieferprozesses durch das jeweils eingesetzte Suchwerkzeug, d.h. auch den Zugriff auf den Volltext eines Dokuments.
Der heutige User – unabhängig von Alter, Fachgebiet etc. – bevorzugt es einfach und schnell auf die gesuchten Informationen zugreifen zu können.
Der heutige Nutzer zieht im Regelfall Informationen in digitaler Form vor.
Ausdruck dieser „Bequemlichkeit“ und „Geschwindigkeit“ beim Informationsprozess ist auch die Nichtbeachtung von der sogenannten „Erweiterten Suche“ oder „Expertensuche“ bei Bibliothekskatalogen. Oder anders ausgedrückt, diese Suchmöglichkeiten werden von den Benutzern eigentlich nicht wahrgenommen.
Heutigen Bibliotheksbenutzern wird gerne unterstellt, dass sie in der Lage sind mit den verschiedenen Informationswerkzeugen adäquat umgehen zu können, während bei genauer Überprüfung die Informationskompetenz der User sich in den letzten Jahren aber kaum verbessert hat.
Diese Grundlagen muss sich jeder bewusst machen, der Angebote im Internet anbietet, seien es virtuelle Bibliotheken, Homepages oder…