Eine Typologie des Informationsverhaltens
Datum: 3. Oktober 2017
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Welche Faktoren bestimmen, ob und wie Menschen sich mit Fakten und Informationen beschäftigen? Diese Frage bildet die Ausgangslage für eine neue Studie des unabhängigen Forschungsinstituts Pew Research Center. Ausgehend von fünf Dimensionen wird untersucht, welche dieser Faktoren besonders relevant sind. Darauf basierend wird eine Typologie des Informationsverhaltens entworfen. Bei jedem dieser fünf Typen stechen gewisse Faktoren besonders hervor, die für die Motivation und Begeisterung, mit Informationen umzugehen, entscheidend sind. Gerade in Zeiten der massenhaften sogenannten Fake News ist es unverzichtbar, die tieferen Hintergründe für das Informationsverhalten der Menschen zu erforschen. Die vorliegende Studie liefert hierzu wertvolle Erkenntnisse. Der Verfasser dieses Berichts verweist zudem auf die wichtige Rolle der Bibliotheken bei dieser Thematik. Gerade bei der Vermittlung von Digital- und Informationskompetenzen könnten Bibliotheken einen wertvollen Beitrag leisten. Die Untersuchung hat nämlich ergeben, dass Bibliotheksbenutzer überproportional in den zwei Typen mit dem informationsintensivsten Verhalten vertreten sind.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Studie von EBLIDA zur elektronischen Ausleihe

Die Ausleihe von E-Books und anderen elektronischen Medien hat durch die eingeschränkten physischen Nutzungsmöglichkeiten der Bibliotheken aufgrund des Corona-Virus einen erheblichen Schub erfahren. Doch auch unabhängig davon ist die Ausleihe elektronischer Medien...

Die globale Forschungslandschaft im Wandel

Schon seit geraumer Zeit befindet sich die Wissenschaftslandschaft weltweit in einem raschen und tiefgreifenden Wandel. Durch COVID-19 hat sich dieser Trend in den letzten zwei Jahren weiter beschleunigt. Aber die Corona-Pandemie ist nicht der eigentliche Auslöser für...

Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema

In den letzten Jahren ist das Phänomen der sogenannten Predatory Journals in Massenmedien als auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wiederholt thematisiert worden. Die breitere Berichterstattung konnte allerdings nur wenig daran ändern, dass bisher kaum...