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Budgets

Die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaftliche Bibliotheken

Die Corona-Pandemie wird hoffentlich in den nächsten Monaten abflauen; dennoch hatte und hat sie noch immer nicht unerhebliche Auswirkungen auf Bibliotheken, beispielsweise in Form von dramatischen Haushalts- und Raumbeschränkungen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie hat die in Washington, D.C. ansässige Vereinigung nordamerikanischer Wissenschaftlicher Bibliotheken SPARC (The Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition) untersucht, ob mit der Pandemie zusammenhängende...

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Wissenschaftliche Bibliotheken während der COVID-19-Pandemie

Inzwischen ist klar, dass die gegenwärtige Pandemie – Impfstoff hin oder her – uns noch eine ganze Weile beschäftigen und unser Leben beeinflussen wird. Davon betroffen sind natürlich auch Wissenschaftliche Bibliotheken. Eine kürzlich von Ithaka S+R veröffentlichte Untersuchung unter Wissenschaftlichen Bibliotheken in den USA verdeutlicht, welche Strategien dort beim Umgang mit der Pandemie ergriffen wurden und welche Folgen Corona in den Budgets der Bibliotheken hinterlassen hat. Der...

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Corona – und was kommt danach?

Die Corona-Pandemie hat die Welt weiter fest im Griff, während diese Zeilen im April 2020 verfasst werden. Nicht absehbar sind daher die mittel- bis langfristigen Folgen dieses Virus. Gleichwohl gehen viele Experten aus Medizin, Wirtschaft, Finanz, Psychologie, Sozialwissenschaften, Politik etc. davon aus, dass die Welt in Zukunft eine andere sein wird als die, die wir bisher kannten. Bibliotheken sind und werden in diesem Fall keine Ausnahme sein. Inzwischen beginnen zwar Bibliotheken in...

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Zur Zukunft von Sammlungen

Sammlungen gelten auch heute noch so etwas wie das „Herz“ von Bibliotheken und anderen Informationsrichtungen. Sie definieren, für was eine Einrichtung steht, welche Art von Benutzern sie anspricht (aka „Sammlungsgebiet“) und wie relevant sie ist, gemessen an Umfang und Seltenheit ihrer Bestände. Allerdings ist der einstige Anspruch von Bibliotheken, alles zu sammeln und zu erhalten (siehe z.B. das Leitbild der Harvard Library aus dem Jahr 1953) längst angesichts der digitalen Realität und der...

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Bibliotheken kündigen vermehrt Big Deals auf

In den letzten Jahren und Monaten häufen sich Meldungen von Universitätsbibliotheken, die ihre bestehenden Big-Deal-Vereinbarungen mit den führenden Wissenschaftsverlagen nicht verlängern wollen. In einem Beitrag von Insight Higher Ed wird als aktuelles Beispiel die Florida State University genannt, die ihren bestehenden Vertrag mit Elsevier gekündigt hat. Was sind die Ursachen für diesen Trend? In einem anderen Beitrag auf The Scholarly Kitchen sind allein 24 Bibliotheken in den USA...

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Die Entwicklung der globalen Bibliotheksetats

Das Beratungsunternehmen Publishers Communication Group (PCG) hat einen aktuellen Bericht mit Prognosen zur weltweiten Entwicklung der Bibliotheksbudgets veröffentlicht. Laut dieser Untersuchung werden die Etats von Bibliotheken, die Teil von Hochschulen und anderen Institutionen sind, dieses Jahr durchschnittlich um 1,4 % zunehmen. Die Untersuchung zeigt, trotz dieses gesamthaft betrachtet erfreulichen Ausblicks, dass es kontinental gesehen große Unterschiede zwischen den befragten...

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25. Ausgabe des Business Information Survey

Zum 25. Mal hat die Fachzeitschrift Business Information Review ihre jährliche Umfrage unter britischen Information Professionals veröffentlicht. Der Business Information Survey bietet wie gewohnt einen spannenden Einblick in die aktuellen Trends für Informationsspezialisten nicht nur aus dem Unternehmensbereich. Vor zwei Jahren hat die damalige Umfrage erhebliche Zweifel aufgeworfen, ob die bisherigen Informations- und Recherche-Dienste, d.h. die klassischen Informationsvermittlungs- und...

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Globale Studie zur Auskunft

Die Auskunft zählt weiterhin zu einer der wichtigsten Dienstleistungen von Informationseinrichtungen. Sie hat sich allerdings in den letzten Jahren unter dem Einfluss des Internets doch deutlich verändert. Einfache Auskünfte treten vermehrt in den Hintergrund, da die Benutzer heute einfache Fragen z.B. selbst über die Bibliotheks-Homepage beantworten können. Eine aktuelle Untersuchung des Sage Verlags versucht, aktuelle Trends bei der Auskunft zu identifizieren. Mit der vorliegenden...

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Digitale Gratwanderung für Informationseinrichtungen

Bereits in den 1970er Jahren haben Bibliotheken begonnen, ihre Archive und Kataloge in digitale Formate zu transformieren und in elektronischer Form für ihre Benutzer bereitzustellen. Mit dem Aufkommen des Internets, und im besonderen des World Wide Web, sind diese Informationseinrichtungen aber plötzlich mit der Situation konfrontiert worden, dass ein Großteil ihrer Nutzer eigenständig auf diesen neuen Online-Zug aufgesprungen sind und nun immer öfter für ihre Recherchen das offene Web einsetzen. Gleichzeitig waren Bibliotheken zwar bemüht, die Transformation von Print zu digital weiter voran zu treiben und umzusetzen, aber sie scheiterten nicht selten an den fehlenden Finanzierungsmitteln. Eine neue Studie bestätigt nun, dass Bibliotheken in immer schnellerem Tempo diesen digitalen Wandel vollziehen, allerdings auf Kosten der bestehenden Print-Sammlungen. In Folge der abklingenden Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren von 2009 bis 2010 haben sich nämlich die verfügbaren Budgets der Bibliotheken wieder stabilisiert und auch die finanzielle Unterstützung für öffentliche Bibliotheken hat wieder zugenommen. Diese neu fließenden Gelder werden aber nicht mehr zur Wiederbelebung von Print-Beständen eingesetzt, sondern zum überwiegenden Teil für digitale Inhalte und Informationsquellen. Dies sind zusammengefasst die wichtigsten Aussagen und Trends einer neuen Studie, an der knapp 800 Bibliotheken und Bibliotheksmanager aus den USA teilgenommen haben. Durchgeführt wurde diese Untersuchung von Library Resource Guide (LRG) in Zusammenarbeit mit der Marktforschungsabteilung des Informationsfachverlags Information Today (Herausgeber u.a. von bekannten Fachblättern wie Online Searcher, Computers in Libraries etc.).
Die Studie zeigt einige interessante Entwicklungen bezüglich Budgets und Ausgabenpolitik auf. Hier einige Resultate aus dieser Untersuchung:

Von 2011 bis 2013 haben die Etats der an dieser Befragung teilnehmenden öffentlichen Bibliotheken durchschnittlich um 15,5% zugelegt. Nimmt man die Gruppe der Spezial- und Firmenbibliotheken, ist diese Entwicklung noch beeindruckender mit einem jährlich durchschnittlichen Budgetwachstum von 39,1%. Etwas weniger dynamisch gestaltet sich die Zunahme der Etats in wissenschaftlichen Bibliotheken mit 5,7% jährlichem Wachstum von 2011 bis 2013. Bei den hier genannten Bibliotheken handelt es sich um einzelne, unabhängige oder eigenständige Informationseinrichtungen.
Bei einzelnen Bibliotheken, die Teil von übergeordneten Trägereinrichtungen sind, sieht das Bild etwas anders aus. Die öffentlichen Bibliotheken kommen hier auf ein jährliches, durchschnittliches Budgetwachstum von 24,8%. Eher schlecht sieht es in dieser Gruppe für die wissenschaftlichen Bibliotheken aus, die von 2011 bis 2013 jährlich im Durchschnitt ein um 10,6% geringeres Budget erhielten.
Die Verteilung der Bibliotheksbudgets nach einzelnen Ausgabenposten hat sich in den letzten 3 Jahren nicht groß verändert. Der größte Ausgabenbereich sind die Personalkosten mit einem Anteil von 47% (2011: 46%, 2012: 52%). Dahinter folgen die Erwerbskosten mit einem 28%-Anteil (2011: 285, 2012: 25), allgemeine Betriebsausgaben mit 11% (2011 und 20122 ebenfalls 11%), die Ausgaben für …

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