Social Media-Nutzung von deutsche Bibliotheken
Datum: 22. März 2015
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Bibliotheken haben sich schon früh des Themas "Social Media" angenommen. Schließlich bieten soziale Medien eine neue Art der Kommunikation zu ihren diversen Anspruchsgruppen. Inzwischen betreiben auch zahlreiche deutsche Bibliotheken entsprechende Facebook-, Twitter- oder andere soziale Plattform-Seiten. Trotzdem gibt es immer noch relativ weitverbreitete Zweifel unter deutschen Informationsspezialisten über den Nutzen solcher Angebote. Öffentlichkeitsarbeit, ja gerne, aber oft ist unklar, wie und was man konkret über diese Kanäle kommunizieren soll. Schließlich soll der nicht zu knappe Zeit- und Arbeitsaufwand für diese Angebote möglichst erfolgversprechend umgesetzt werden. In einer neuen Veröffentlichung der Berliner Handreichungen wird untersucht, ob und wie deutsche Großbibliotheken die verschiedenen Nutzungsformen und -möglichkeiten von Social Media nutzen. Großbibliotheken wurden als Untersuchungsobjekte ausgewählt, da diese vermutlich am ehesten über ausreichend Ressourcen und Nutzer für potenzielle Social Media-Aktivitäten verfügen sollten. Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen die bibliothekarischen Angebote auf den zwei führenden Plattformen Facebook und Twitter.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Die globale Forschungslandschaft im Wandel

Schon seit geraumer Zeit befindet sich die Wissenschaftslandschaft weltweit in einem raschen und tiefgreifenden Wandel. Durch COVID-19 hat sich dieser Trend in den letzten zwei Jahren weiter beschleunigt. Aber die Corona-Pandemie ist nicht der eigentliche Auslöser für...

Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema

In den letzten Jahren ist das Phänomen der sogenannten Predatory Journals in Massenmedien als auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wiederholt thematisiert worden. Die breitere Berichterstattung konnte allerdings nur wenig daran ändern, dass bisher kaum...