Bezahlmodelle für journalistische Online-Inhalte setzen sich nur langsam durch
Datum: 6. August 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

In den letzten Jahren sind viele Verlage angetreten, der weitverbreiteten Kostenlos-Mentalität der Internetuser ein Ende zu setzen. So sind immer mehr Online-Zeitungen und -Zeitschriften daher ganz oder teilweise im Internet hinter einer Bezahlschranke verschwunden. Auf der Seite des Bundesverbands der Zeitungsverleger werden z.B. schon 120 deutsche Zeitungen gelistet, die ein Paid Content-Modell für ihre Online-Inhalte einsetzen. Die Frage ist, ob diese Strategie inzwischen zu gewissen Erfolgen geführt hat? Die Antwort ist nicht eindeutig und lautet wohl eher "Jein". So hat eine aktuelle Untersuchung des deutschen Digitalverbandes BITKOM zwar ergeben, dass im letzten Jahr durchschnittlich mehr für journalistische Inhalte im Internet in Deutschland ausgegeben wurde, aber die allgemeine Akzeptanz von Bezahlmodellen bleibt weiterhin sehr gering.



In den letzten Jahren sind viele Verlage angetreten, der weitverbreiteten Kostenlos-Mentalität der Internetuser ein Ende zu setzen. So sind immer mehr Online-Zeitungen und -Zeitschriften daher ganz oder teilweise im Internet hinter einer Bezahlschranke verschwunden. Auf der Seite des Bundesverbands der Zeitungsverleger werden z.B. schon 120 deutsche Zeitungen gelistet, die ein Paid Content-Modell für ihre Online-Inhalte […]

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