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Kategorie

digitalisierung

Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks

Der klassische Massenmarkt-Taschenbuchroman verschwindet zunehmend aus dem US-Buchhandel. Wie David Smith im „Guardian“ berichtet, stellen wichtige Distributoren die Verbreitung des günstigen Formats ein. Damit endet ein Kapitel der Buchgeschichte, das Lesen über Jahrzehnte besonders für breite Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht hat.  Über Generationen hinweg waren die kleinen, günstigen Taschenbücher ein alltäglicher Bestandteil des öffentlichen Raums. Sie lagen in Supermärkten,...

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Nationales Kulturerbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen

In der Pressemitteilung „Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek soll nicht realisiert werden“ der Deutschen Nationalbibliothek, ergänzt durch Berichte von Rainer Rutz in der taz, Meldungen von Deutschlandfunk, MDR und weiteren Reaktionen aus Politik und Verbänden, wird ein kulturpolitischer Konflikt sichtbar, der weit über eine einzelne Bauentscheidung hinausreicht. Im Kern geht es um die Frage, wie Deutschland sein schriftliches und mediales Erbe künftig sichern will und ob digitale...

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Print ist tot, es lebe Print!

Digitale Formate wie E-Books und Hörbücher haben seit Jahren wachsende Nutzer:innenzahlen, doch der Verkauf gedruckter Bücher bleibt stabil. Nach Angaben australischer Verlage dominierten Printausgaben zuletzt deutlich den Buchmarkt. Dieser Trend hält an, obwohl seit Jahrzehnten immer wieder das Ende des gedruckten Buches prognostiziert wird. Selbst frühe Kritiker:innen der Printkultur wie der Journalist Jeff Jarvis haben ihre Position inzwischen revidiert. Beth Driscoll hat darüber auf der...

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Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI: Ein neues Zugangsmodell für Institutionen

Die rasante Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz stellt Kultureinrichtungen, die sich mit dem Kulturerbe beschäftigen, vor grundlegende strategische Fragen. Ein neuer Impulsbericht der Europeana Foundation und der Open Future Foundation schlägt einen differenzierten Ansatz vor, der Offenheit mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit verbinden soll. Seit dem Start von ChatGPT im November 2022 hat sich die Diskussion um den Umgang mit digitalisiertem Kulturerbe fundamental verändert....

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Bibliotheken öffnen ihre Archive für das KI-Zeitalter

Die Harvard University und große Öffentliche Bibliotheken in den USA stellen derzeit historische Buchbestände für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz zur Verfügung. Fast eine Million Werke aus sechs Jahrhunderten, von koreanischen Handschriften aus dem 15. Jahrhundert bis zu englischsprachigen Klassikern des 19. Jahrhunderts, werden digitalisiert, um als Trainingsdaten für Sprachmodelle zu dienen. Unterstützt wird das Projekt von Microsoft und OpenAI, die „öffentliche Wissensquellen“...

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Medienkompetenz und Belastung: Eltern unter Druck

Globale Krisen, wirtschaftliche Sorgen und gesellschaftliche Spannungen belasten den Familienalltag ebenso wie Fragen der Bildung und Erziehung. Eltern begleiten ihre Kinder durch diese Zeit. Besonders stark zeigt sich der Druck beim Thema Mediennutzung: Wie viel Bildschirmzeit ist vertretbar? Welche Inhalte sind unbedenklich? Und wie lassen sich die Chancen der digitalen Bildung mit den Risiken sozialer Medien in Einklang bringen? Die repräsentative Umfrage „Eltern im Fokus 2025“,...

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Wie KI antike Texte lesbar macht

Die Entdeckung verbrannter Papyrusrollen in Herculaneum oder bröckelnder Keilschrifttafeln aus dem alten Babylon faszinierte Wissenschaftler seit Jahrhunderten. Doch die meisten dieser Schätze blieben aufgrund ihres Zustands unzugänglich – bis jetzt. Mit der schnellen Entwicklung Künstlicher Intelligenz steht die Entschlüsselung dieser alten Texte an der Schwelle eines neuen Zeitalters.  KI-basierte Methoden eröffnen Forschern völlig neue Möglichkeiten, die Geschichte zu rekonstruieren...

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Digitaler Wandel prägt deutsche Medienlandschaft

Der aktuelle Reuters Digital News Report 2024 markiert einen historischen Wendepunkt in der deutschen Medienlandschaft: Erstmals ist das Internet die wichtigste Nachrichtenquelle der Deutschen. Die umfassende Studie, die in 47 Ländern durchgeführt wurde, zeigt fundamentale Veränderungen im Nachrichtenkonsum und wachsende Generationenunterschiede.  Digitale Revolution der Nachrichtennutzung Mit 42 Prozent hat das Internet das klassische Fernsehen (41 Prozent) in Deutschland als...

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Freizeit-Monitor 2024: Das Freizeitverhalten der Deutschen

Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen präsentierte am 27. August 2024 den „Freizeit-Monitor 2024". Für diese Untersuchung wurden über 3.000 repräsentativ ausgewählte Bürger ab 18 Jahren zu über 100 unterschiedlichen Freizeitaktivitäten befragt. Das Internet dominiert die Freizeitgestaltung der Deutschen: 97 Prozent nutzen es mindestens wöchentlich, während gleichzeitig persönliche Begegnungen und traditionelle Aktivitäten abnehmen. Es zeigt sich ein wachsender Trend zu erlebnisorientierten...

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Das Faxgerät bleibt ein hartnäckiger Klassiker in deutschen Büros

Trotz der fortschreitenden Digitalisierung hält sich das Faxgerät in deutschen Unternehmen überraschend hartnäckig. Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass in 77 Prozent der deutschen Büros weiterhin gefaxt wird. Obwohl die Nutzung rückläufig ist, bleibt das Faxgerät besonders in der Kommunikation mit Behörden und aus Gewohnheit ein wichtiger Bestandteil des Büroalltags. Ungeachtet der vielen Alternativen, die in den letzten Jahren Einzug in die Bürokommunikation...

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