zum Inhalt springen

Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken

Datum: 23. Januar 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Das Bewusstsein für das Phänomen „Stress am Arbeitsplatz“ nimmt sowohl bei Beschäftigten als auch bei Arbeitgebern zu. Dass eine Veränderung dringend notwendig ist, zeigen die vielen Studien, die in den letzten Jahren zu Themen wie Stress, Burnout, Überarbeitung veröffentlicht worden sind. Eine Untersuchung der Vereinten Nationen beispielsweise bezifferte im Jahr 2016 die Zahl der Todesfälle, die auf zu lange Arbeitszeiten zurückzuführen sind, weltweit auf knapp 400.000. Befürchtet wird, dass sich diese Situation durch die Corona-Pandemie weiter verschärft hat. Stress am Arbeitsplatz ist auch in Bibliotheken kein unbekanntes Phänomen. In der nachfolgend präsentierten Arbeit1 wird versucht das berufliche Stressniveau von festangestellten wissenschaftlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren quantitativ zu messen sowie Zusammenhänge zwischen beruflichem Stress und institutioneller Unterstützung zu identifizieren.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Der Informationsschock und die Zukunft des Bibliotheksberufs

R. David Lankes, Virginia and Charles Bowden Professor of Librarianship an der University of Texas at Austin, hat im Library Journal einen grundsätzlichen Essay zur Rolle des Bibliotheksberufs im Zeitalter generativer KI veröffentlicht. Sein Kernargument ist, dass...

Was Hochschulbibliotheken von ihren Hochschulen lernen müssen

Hochschulen sind keine politikfreien Räume. Sie sind von Konkurrenz, Machtkämpfen, knappen Ressourcen und konkurrierenden Interessen durchzogen wie jede andere Organisation auch. Für Bibliotheken innerhalb dieser Institutionen bedeutet das: Wer sich aus der Politik...

Kinder in der digitalen Welt

Die Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“, eingesetzt durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im September 2025, hat im Juni 2026 ihre Handlungsempfehlungen vorgelegt. Der Bericht...