Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
Datum: 23. Januar 2022
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

Das Bewusstsein für das Phänomen „Stress am Arbeitsplatz“ nimmt sowohl bei Beschäftigten als auch bei Arbeitgebern zu. Dass eine Veränderung dringend notwendig ist, zeigen die vielen Studien, die in den letzten Jahren zu Themen wie Stress, Burnout, Überarbeitung veröffentlicht worden sind. Eine Untersuchung der Vereinten Nationen beispielsweise bezifferte im Jahr 2016 die Zahl der Todesfälle, die auf zu lange Arbeitszeiten zurückzuführen sind, weltweit auf knapp 400.000. Befürchtet wird, dass sich diese Situation durch die Corona-Pandemie weiter verschärft hat. Stress am Arbeitsplatz ist auch in Bibliotheken kein unbekanntes Phänomen. In der nachfolgend präsentierten Arbeit1 wird versucht das berufliche Stressniveau von festangestellten wissenschaftlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren quantitativ zu messen sowie Zusammenhänge zwischen beruflichem Stress und institutioneller Unterstützung zu identifizieren.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick

Eine aktuelle Studie von Rosangela Rodrigues und Kollegen, veröffentlicht in der Zeitschrift Information Research (Vol. 28, Nr. 4, 2023), wirft ein Licht auf die Entwicklungen neuer wissenschaftlicher Zeitschriften weltweit im Zeitraum von 2011 bis 2020. Die Studie...