Die Erforschung von sozialen Netzwerken sowie ihre Folgen auf unsere Gesellschaft schreiten immer weiter voran. So hat eine aktuelle Studie sich eines neuen Phänomens bei der Nutzung des populären Kurznachrichtendienstes Twitter angenommen. In den letzten Jahren wurde beobachtet, dass die ohnehin auf maximal nur 140 Zeichen begrenzten Meldungen von den Usern im Lauf der Zeit noch weiter verkürzt worden sind. Ähnliches berichtet das Präsentationsportal SlideShare, das einen deutlichen Rückgang...
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Soziale Netzwerke am Arbeitsplatz
Die Beliebtheit von einzelnen sozialen Netzwerk-Seiten steigt oder fällt. Unabhängig davon, welche soziale Plattform gerade “in” ist, ist der allgemeine Trend zu diesen Kollaborationswerkzeugen ungebrochen und nimmt stetig weiter zu. Ziel all dieser teilweise sehr unterschiedlichen Online-Netzwerke ist es, Verbindungen zwischen den Usern herzustellen. Inzwischen werden diese sozialen Netzwerke nicht mehr allein für den privaten Bereich eingesetzt, sondern zunehmend als ein berufliches Arbeitsmittel. Bibliotheken haben soziale Netzwerke ebenfalls zuerst als reinen Kommunikationskanal zu ihren Benutzern eingesetzt. Inzwischen beginnt auch hier auf individueller Ebene die Nutzung voranzuschreiten, um sich mit anderen Informationsspezialisten auszutauschen. Wie Bibliothekare soziale Netzwerke für ihren Berufsalltag einsetzen, wird im Folgenden untersucht. Dazu werden die Meinungen und Einstellungen der Informationsspezialisten zu Privatsphäre, zu Grenzen der Nutzung von sozialen Netzwerken sowie zu beruflichen Beziehungen auf diesen Plattformen analysiert.
Die bisherige Fachliteratur im Bibliotheks- und Informationswesen zu diesem Thema beschränkt sich überwiegend auf Empfehlungen, wie Bibliotheken soziale Netzwerke in ihre Dienste integrieren können, oder auf die Darstellung von Fallstudien, wie bestimmte Informationseinrichtungen dies praktisch umgesetzt haben. Außerhalb des Bibliotheks- und Informationswesens haben verschiedene Forscher schon seit einiger Zeit begonnen, die Nutzung von sozialen Netzwerken aus beruflichen Gründen zu untersuchen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat z.B. im Jahr 2010 prognostiziert, dass 20% der Business User bis zum Jahr 2014 soziale Netzwerke als ihr primäres Geschäftskommunikations-Werkzeug einsetzen werden. In einer anderen Studie aus dem Jahr 2011 durch das CPA Practice Management Forum wurde u.a. herausgefunden, dass die befragten Finanzchefs größte Bedenken bezüglich der Nutzung von soziale Netzwerken durch Mitarbeiter haben, was die Verschwendung von Zeit (51%), unprofessionelles Verhalten (18%), das Posten von vertraulichen Finanzinformationen (11%) und das Veröffentlichen von negativen Kommentaren über das eigene Unternehmen (10%) angeht. In der gleichen Studie wurden von den CFOs aber auch die …
Silver Surfer in sozialen Netzwerken auf dem Vormarsch
Das Pew Research Center's Internet & American Life Project untersucht seit 2005 das Nutzungsverhalten von Erwachsenen auf sozialen Netzwerk-Seiten. Beobachtet wurde in diesem Zeitraum eine beachtliche Zunahme. Laut der neusten Untersuchung von Pew nutzen bereits 72% der erwachsenen Onliner in den USA soziale Netzwerke. Obwohl prozentual gesehen noch immer deutlich mehr Jugendliche soziale Netzwerke nutzen, fällt vor allem die stark steigende Anzahl bei den über 65-Jährigen auf. In den...
Medien: Willkommen in der wunderbaren neuen Welt der Halbwahrheiten und Lügen!
Welchen Einfluss soziale Netzwerke inzwischen besitzen, konnte man am 23. April 2013 sehr gut am Chart des amerikanischen Börsenindex Dow Jones ablesen. Innerhalb weniger Sekunden brach der Index um knapp 150 Punkte ein. Auslöser war eine von Hackern mittels eines gekaperten Twitter-Kontos der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) verbreitete Mitteilung, dass es einen Terroranschlag auf das Weiße Haus in Washington gegeben habe. Die Nachricht war, wie wir inzwischen natürlich wissen,...
Soziale Netzwerk-Tools für wissenschaftliche Bibliotheken
An den sozialen Netzwerken führt auch für wissenschaftliche Bibliotheken und andere Informationseinrichtungen langfristig kaum ein Weg vorbei, wenn sie nicht einen Großteil ihres potenziellen Zielpublikums auf Dauer vernachlässigen wollen. Der nachfolgende Beitrag untersucht, wie es derzeit mit dem Einsatz von sozialen Netzwerk-Tools in wissenschaftlichen Bibliotheken aussieht. Aber nicht nur die Art und die Verbreitung solcher Werkzeuge werden untersucht, sondern auch die Einstellung der Mitarbeiter dazu. Weiterhin werden der bisherige Nutzen und die Probleme aus dem Einsatz solcher Tools einer genaueren Analyse unterzogen.
Soziale Netzwerke werden in den letzten Jahren nicht nur mehr für die bloße Freizeit-Kommunikation zwischen Internetusern eingesetzt, sondern auch vermehrt von Unternehmen, Organisationen, Universitäten und auch Bibliotheken. Oder anders ausgedrückt, soziale Netzwerke können in vielen unterschiedlichen Kontexten verschiedene Aufgaben erfüllen. Für Bibliotheken wird der Einsatz von sozialen Netzwerken vorgeschlagen, um z.B. Informationen zu verbreiten, um die eigenen Dienstleistungen zu vermarkten oder über Neuerscheinungen zu informieren.
Allgemein kann man unter sozialen Netzwerk-Tools fast die gesamte Bandbreite an Zusammenarbeitsumgebungen verstehen, die auf Web 2.0-Applikationen basieren.
Zuerst einige zusammenfassende Aussagen aus der bisher erschienenen Fachliteratur zu diesem Thema:
Eine vor knapp 8 Jahren durchgeführte Studie besagt, dass die meisten Bibliotheksleiter in den USA nicht daran glaubten, dass Bibliotheken einen Platz in sozialen Netzwerken hätten. Gerade das von den Bibliotheken besonders geförderte Lernen scheint nicht mit den typischen Eigenheiten der sozialen Netzwerke kompatibel zu sein.
Eine andere Arbeit aus dem Jahr 2008 zeigt allerdings auf, dass Facebook und Co. durchaus auch für Informationseinrichtungen sinnvoll eingesetzt werden können. So kann allein durch die Status-Anzeige, ob ein Bibliothekar online ist oder nicht, der Kunde sofort erkennen, ob seine Anfragen unmittelbar beantwortet werden können.
Andere Beiträge betonen die möglichen Vorteile durch den Einsatz von Facebook. Soziale Netzwerke werden z.B. genutzt, um Informationsdienste über diese Plattformen anzubieten. Zudem bieten sie die Möglichkeit zur einfachen Kommunikation mit den Usern. Als unverhofften Nebeneffekt wurde von einigen Bibliotheken auch festgestellt, dass der Kontakt und die Verständigung zu den Arbeitskollegen sich verbessert hat.
Neben den offensichtlichen Vorzügen der sozialen Netzwerke gibt es auch Einschränkungen, die eine Nutzung in allen Bibliotheken verhindert. Dazu zählt z.B. der …
Wer folgt eigentlich den Twitter Nachrichten von Bibliotheken?
Twitter ist ohne Frage eines der populärsten sozialen Netzwerke unserer Zeit. Der Kurznachrichtendienst verkörpert vielleicht sogar noch mehr als Facebook den Charakter unser heutigen digitalen Gesellschaft: kurze Texte, einfache Handhabung und praktisch überall nutz- und verfügbar. Aus diesem Grund verwenden immer öfter Bibliotheken diese zudem kostengünstige Möglichkeit, um für ihre User über soziale Netzwerke erreichbar zu sein. Bisher gibt es allerdings kaum Untersuchungen, wie diese Bibliotheks-Tweets in der Twittersphäre ankommen. Anhand von Daten der Twitter-Seite der Sterling Evans Library in Texas wird detailliert untersucht, wie sich z.B. die Gruppe der Follower dieses Twitter-Accounts zusammensetzen. Schließlich soll sichergestellt werden, dass mit den ausgesendeten Tweets auch das gewünschte Zielpublikum erreicht wird. Im Falle einer wissenschaftlichen Bibliothek sollten es also in erster Linie Personen sein, die mit der Trägerinstitution der Bibliothek in irgendeiner Weise verbunden sind. Dabei wird die Hypothese aufgestellt, dass es sich bei den Followern mehrheitlich um Studenten handelt.
Grundsätzlich lässt sich Twitter auf zwei Arten benutzen. Einmal um Informationen unter Followern zu verbreiten. Sowie zum zweiten, um Informationen von Account-Inhabern zu erhalten, indem man ihre Tweets beobachtet und auswertet. Die bisherige Fachliteratur lässt den Schluss zu, dass Bibliotheken Twitter hauptsächlich für die Verbreitung von Bibliotheksneuigkeiten oder der Vorstellung von Informationsquellen einsetzen. Bibliotheken vernachlässigen oftmals aber den sozialen …
Soziale Medien haben Startphase hinter sich gelassen
Das Marktforschungsunternehmen Nielsen attestiert in seinem neuestem Bericht zur Lage der sozialen Medien und sozialen Netzwerke “Social Media Report 2012”, dass soziale Medien inzwischen “erwachsen” geworden sind. Gleichzeitig wachsen die Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke weiterhin mehr oder weniger ungebremst. Wichtiger noch als das reine Wachstum – gemessen an der Zahl der neueröffneten Accounts – ist vielleicht die Tatsache, dass die User auf sozialen Medien inzwischen am längsten von allen Webseiten verweilen. Insgesamt wenden PC-Nutzer 20% ihrer gesamten am Computer verbrachten Zeit für soziale Netzwerke auf, und bei Besitzern von mobilen Endgeräten sind es schon 30%.
Hier ein Auszug mit weiteren Resultaten aus dem “State of Social Media 2012”:
Das am meisten besuchte soziale Netzwerk ist immer noch mit großem Abstand Facebook, gleichgültig welches Endgerät hierfür benutzt wird. Die Plätze 2 und 3 belegen bei den PC-Usern Blogger und Twitter, bei den mobilen Apps liegen Twitter und foursquare auf den Ehrenplätzen und bei den mobilen Webnutzern bekommt Twitter die Silbermedaille und Blogger Bronze.
Der Aufsteiger des Jahres unter den sozialen Netzwerken ist aber mit Sicherheit Pinterest, die virtuelle Online-Pinnwand zum Teilen von Bildern und Videos. Neben dem exponentiellen Wachstum ist ein besonderes Kennzeichen von Pinterest, dass diese Plattform vorwiegend von Frauen genutzt wird. Bei den US-amerikanischen PC-Nutzern lautet das Verhältnis 70% Frauen zu 30% Männern. Bei den Usern, die Apps zur Nutzung von Pinterest verwenden, beläuft sich das Verhältnis sogar auf 84 zu 16% und bei den mobilen Web-Usern auf 72 zu 28%. Auffällig ist auch der sehr hohe Anteil von Nutzern, die weißer Hautfarbe sind. Unter den PC-Usern sind es 86%. Die anderen Ethnien – Afroamerikaner, Asiaten, Lateinamerikaner – haben dagegen überwiegend Nutzungsraten von Pinterest im einstelligen Prozentbereich. Leider hat Nielsen keine Zahlen für andere Länder veröffentlicht. Aktuell scheint Pinterest (noch) ein überwiegend US-amerikanisches Phänomen zu sein. Laut dem Internet-Marktforschungsunternehmen Comscore hat Pinterest in Deutschland …
Aktuelle Daten und Fakten zur Nutzung von Twitter
Der Kurznachrichtendienst Twitter ist neben Facebook das Aushängeschild der sozialen Netzwerke bzw. soziale Medien. Wie sehen aber eigentlich die typischen Twitter-Nutzer aus, wie viel und worüber schreiben sie eigentlich? Eine neue Studie des Social Media Monitoring-Unternehmens Beevolve liefert einige interessante Hintergrundinformation zu den Nutzern von Twitter und ihrem Verhalten. Insgesamt wurden für diese Untersuchung 36 Mio. Tweets ausgewertet.Hier einige der wichtigsten Fakten aus...
Soziales Medien-Marketing
Soziale Medien-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Pinterest ziehen immer mehr Leute an. So geht das Beratungsunternehmen McKinsey in einer im Juli 2012 veröffentlichten Studie von weltweit 1,5 Mrd. Nutzern von sozialen Medien aus, von denen sich 80% regelmäßig auf diesen Plattformen austauschen. Und die für soziale Netzwerke aufgewendete Online-Zeit nimmt ebenfalls fortlaufend zu. Tendenz, dank mobiler Endgeräte, stark steigend. Mit dem „State of Social Media Marketing Report 2012“ liegt...
Geschäft mit falschen Followern boomt
Aufgrund der großen Popularität von sozialen Netzwerken entdecken immer öfter auch Unternehmen, Organisationen und Politiker diese neuen Kommunikationskanäle für die eigene PR-Arbeit. Allerdings werden dabei nicht immer ganz „legale“ Mittel eingesetzt, wenn es darum geht, die eigene Popularität, gemessen anhand der Anzahl der Follower zu steigern. Zu diesem Zweck wird oft mit Fake-Followern gearbeitet, die man sich über Ebay und andere Websites kostengünstig beschaffen kann. Das...


