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Wer, wie, was: Literaturdatenbanken im Vergleich

Wenn Wissenschaftler an einem Forschungsprojekt arbeiten, ist es für sie essenziell, die zu diesem Thema bereits veröffentlichten Publikationen zu finden. Außerdem müssen sie sich fortlaufend in ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden halten, um allgemein über neue Entwicklungen informiert zu sein. Die Forscher greifen bei der dafür notwendigen Informationssuche zunehmend auf die akademische Suchmaschine Google Scholar zurück. Aber auch klassische wissenschaftliche Datenbanken, wie Scopus oder Web...

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Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Die bibliothekarische Fachliteratur ist ziemlich umfangreich, wenn es um das Thema „Nutzerverhalten bei der Informationssuche“ geht. Weniger oft thematisiert wird die Frage, wie Benutzer, Wissenschaftler, Studenten etc. die recherchierten Inhalte erhalten. Dieser Beitrag konzentriert sich darauf, welche Vorgehensweisen und Möglichkeiten für Nutzer bestehen, um Fachartikel, Bücher und Buchkapitel im Volltext zu beschaffen. Mittels einer Umfrage unter 529 Vollzeitdozenten an US-amerikanischen...

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Wissenschaftliche Suchsysteme im Vergleich

Sowohl Google Scholar als auch die Discovery-Systeme wissenschaftlicher Bibliotheken sind bei Nutzern häufig und gern genutzte Suchwerkzeuge bei der Suche nach wissenschaftlichen Informationen. Was sind aber die genauen Gründe für die Nutzung? Und wie wird mit ihnen nach Informationen gesucht? Mittels einer Online-Umfrage unter 975 Nutzern aus mehr als 20 öffentlichen Forschungsuniversitäten in den USA wird versucht diese Fragen zu beantworten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Art und...

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Bietet die Recherche in Fachdatenbanken noch Vorteile?

In Bibliotheken sind heute sogenannte Discovery-Systeme weitverbreitet. Sie sollen ihren Benutzern ein einfaches, einheitliches und vertrautes Rechercheerlebnis ermöglichen. Die Recherche mittels eines einzigen Suchfelds, wie man es von der Google-Suche kennt, ist aber weiterhin nur eine unter vielen Wegen, die die Bibliothek ihren Nutzern für die Suche nach Informationen anbietet. So stehen weiterhin auch Fachdatenbanken oder andere klassische Bibliotheks-Tools zur Verfügung. Den Bibliotheken...

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Werden Suchmaschinen bibliographische Datenbanken bald überflüssig machen?

Bibliographische Datenbanken sind bisher selbst im Zeitalter von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil des Forschungsprozesses für Wissenschaftler und Bibliothekare. Mit der fortschreitenden Digitalisierung haben die Verfügbarkeit von und die Menge an wissenschaftlichen Informationen im Internet in den letzten zwei Jahrzehnten jedoch erheblich zugenommen. Dies macht es sinnvoll zusätzlich auch mittels Web-Suchmaschinen nach entsprechender Fachliteratur...

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Sind die meistzitierten wissenschaftlichen Dokumente in Google Scholar enthalten?

In der letzten Ausgabe von Library Essentials (Nr. 8/2014, S. 32-33) wurde eine Studie zitiert, die versuchte, den Anteil der im Web verfügbaren wissenschaftlichen Dokumente zu schätzen. Spanische Forscher haben nun untersucht, wie viele der im Zeitraum von 1950 bis 2013 besonders oft zitierten wissenschaftlichen Arbeiten in der wissenschaftlichen Suchmaschine Google Scholar (GS) enthalten sind. Um diese Frage zu beantworten, wurde eine Stichprobe von 64.000 in Google Scholar indexierten...

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Die Anzahl der wissenschaftlichen Dokumente im öffentlichen Web

Viele Forscher und Wissenschaftler machen sich Gedanken darüber, wie viele der akademischen und wissenschaftlichen Dokumente im Web verfügbar und wie viele davon frei abrufbar sind. Um diese Anzahl der im Web vorhandenen wissenschaftlichen Dokumente abzuschätzen, wurde in einer Studie von US-Forschern der Pennsylvania State University die sogenannte Rückfangmethode (auch bekannt als Capture-Recapture oder Peterson-Methode) eingesetzt. Als Untersuchungsstichproben dienen dabei die zwei größten...

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Suchwerkzeuge für Fachliteratur im Vergleich

Ohne jeden Zweifel hat die Suchmaschine Google die Art, wie wir nach Informationen suchen, in den letzten 10 bis 15 Jahren nachhaltig verändert und bestimmt. Nicht nur die unzähligen Fachartikel aus dem Bibliotheks- und Informationswesen zu der Suchmaschine zeugen von diesem gewaltigen Einfluss auf unser Informationsverhalten. Auf eine kurze Formel gebracht, erwarten heute selbst Informationsspezialisten, genau wie ihre Benutzer, dass eine Recherche auch in den Bibliotheksdatenbanken – wie in Google – schnell, einfach und über alle Informationsquellen hinweg erfolgt. Ausdrücke, die in diesem Zusammenhang immer wieder fallen, sind „ein einziger Einstiegspunkt“ oder „ein Google ähnliches Interface“. An der Übertragung dieses Ansatzes in die Bibliothekswelt arbeiten Informationsspezialisten und die Anbieter solcher Google-ähnlichen Systeme schon lange. Wissenschaftliche Bibliotheken wollen so ihre mit viel Geld und Aufwand betriebenen Datenbanken und Bibliotheksressourcen den Studenten und Forschern „schmackhaft“ machen. Der aktuellste Versuch in dieser Richtung sind die sogenannten Discovery-Tools. Im Folgenden wird mittels einer Studie untersucht, wie diese Systeme im Vergleich zu kostenfreien Werkzeugen wie Google Scholar sowie anderen Bibliothekssystemen bezüglich ihrer Sucheffizienz abschneiden.

Beteiligt an dieser Untersuchung sind die wissenschaftlichen Bibliotheken der Illinois Wesleyan University (IWU), die den EBSCO Discovery Service (EDS) einsetzt, sowie die Bucknell University, die auf den Summon Discovery Service von Serial Solutions setzt. Grundsätzlich soll mit dieser Arbeit aber nicht nur die Leistungsfähigkeit dieser Werkzeuge ermittelt, sondern allgemein der Rechercheprozess von Studenten erforscht werden. Dies ist wichtig, um noch unbekannte Informationsbedürfnisse der Benutzer sowie mögliche Verbesserungen bei den Anleitungen zu finden. Zuerst aber ein kleiner historischer Rückblick auf die Entwicklung von Suchwerkzeugen für den akademischen Bereich.

In den frühen 2000er-Jahren kamen die sogenannte Federated Search-Werkzeuge auf den Markt, die man als ersten Versuch von Informationsspezialisten ansehen kann, mit Google in den direkten Wettbewerb zu treten. Mit der föderierten Suche sollte es ermöglicht werden, mittels einer einzigen Suchanfrage parallel in verschiedenen Datenbanken zu suchen. Die Grenzen dieser Systeme wurden aber schnell offensichtlich. Dazu zählen u.a. die im Vergleich zu Google extrem langen Antwortzeiten, komplizierte Schnittstellen sowie verwirrende Suchergebnislisten. Als ein schwerwiegendes, aktuelles Problem bei dem Einsatz dieser Suchwerkzeuge hat sich herausgestellt, dass sie nicht kompatibel mit Smartphones und anderen mobilen Endgeräten sind.

Mit Google Scholar hat Google selbst eine Möglichkeit angeboten, nach wissenschaftlichen Informationen zu recherchieren. Diese akademische Suchmaschine wurde 2004 lanciert. Sie bietet Usern eine einfache Suchmöglichkeit, im Web nach wissenschaftlicher Fachliteratur zu suchen. Über ein einziges Suchformular kann nach Büchern, Fachartikeln, Abstracts, Kommentaren oder Doktor- und Diplomarbeiten gesucht werden. Berücksichtigt werden für diese Anfragen die Angebote von Verlagen, Berufsvereinigungen, Online-Repositorien, Universitäten und anderen Websites. Nicht verwunderlich haben in den letzten Jahren einige Bibliotheken sich dazu entschlossen, ihre Linkresolver für den Zugang zu elektronischen Volltexten mit Google Scholar zu verbinden. In der Fachliteratur ist aber auch an diesem Suchtool …

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