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Kategorie

digitaler Wandel

Unser vernetztes Leben 2014

Das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest hat unter dem Titel "Connected Life 2014" aktuell die weltgrößte Studie zum digitalen Verhalten von Konsumenten veröffentlicht. Erforscht wird, wie digitale Technologien das Leben und den Medienkonsum der Verbraucher rund um den Globus verändern. Für die Studie wurden über 55.000 regelmäßige Internet-Nutzer in 50 Ländern auf der ganzen Welt befragt. Dabei zeigt Connected Life wichtige Einblicke in die Auswirkungen der wachsenden digitalen...

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IFLA 2014 Pre-Conference

Am 13. und 14. August 2014 findet in Genf, Schweiz, eine Vorkonferenz zum 80. IFLA-Weltkongress (Lyon, 16. - 22. August 2014) statt. Organisiert wird diese Veranstaltung von der Zeitungssektion des Weltbibliotheksverbands IFLA. Das Veranstaltungsmotto lautet "Digital Transformation and the Changing Role of News Media in the 21st Century". Zeitungen sind bekanntermaßen wertvolle und historische Informationsquellen. Immer mehr Zeitungen durchlaufen aktuell einen digitalen Transformationsprozess....

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Die Mitarbeiterzeitschrift in Zeiten des digitalen Wandels

In einer gemeinsame Studie der Agentur Kuhn, Kammann & Kuhn und dem Weiterbildungsanbieter SCM - School for Communication and Management wurde untersucht, ob und wie die in vielen Unternehmen und Organisationen verbreitete Mitarbeiterzeitschrift sich unter dem Einfluss des digitalen Wandels verändert hat. Die Mitarbeiterzeitschrift besitzt selbst heute in Zeiten von Social Intranets, E-Mail und anderen elektronischen Kommunikationskanälen immer noch einen sehr hohen Stellenwert für die interne...

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Globale Studie zur Auskunft

Die Auskunft zählt weiterhin zu einer der wichtigsten Dienstleistungen von Informationseinrichtungen. Sie hat sich allerdings in den letzten Jahren unter dem Einfluss des Internets doch deutlich verändert. Einfache Auskünfte treten vermehrt in den Hintergrund, da die Benutzer heute einfache Fragen z.B. selbst über die Bibliotheks-Homepage beantworten können. Eine aktuelle Untersuchung des Sage Verlags versucht, aktuelle Trends bei der Auskunft zu identifizieren. Mit der vorliegenden...

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Die Digitalisierung ist inzwischen überall

Der digitale Wandel hat inzwischen fast alle Bereiche unserer Gesellschaft erreicht. Welche Auswirkungen die Digitalisierung auf Gesellschaft, Arbeitswelt und Online-Handel inzwischen hat, untersucht eine aktuelle Studie des Beratungs- und Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit der Internet World. Mittels einer Online-Befragung im Zeitraum von November 2013 bis Januar 2014 wurden 885 Fragebögen ausgewertet. Bei den Umfrageteilnehmern handelt...

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Studie zum Wandel des Informationsmanagements

Der führende Datenbankhost LexisNexis hat eine aktuelle Untersuchung zu dem Dauerthema "Wandel im Informationsmanagement" veröffentlicht. Ohne Frage haben neue Technologien, zunehmende Informationsmengen sowie das rasante Wachstum der sozialen Netzwerke unsere Gesellschaft sowie unsere Arbeits- und Informationswelt einschlägig verändert und werden dies auch in Zukunft weiter tun. Um diese Veränderungen und ihren Einfluss auf die Informationsbranche besser zu verstehen, wird in diesem...

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Auf dem Weg zur Bibliothek 3.0

Im September 2005 wurde der Begriff „Library 2.0“ durch Michael Casey auf seinem LibraryCrunch-Blog zum ersten Mal verwendet. In seinem Blog-Beitrag diskutierte er die Möglichkeit, durch den Einsatz von Web 2.0-Technologien die Bibliotheken zu verbessern. Das Konzept dieser Bibliothek 2.0 fand danach in der Bibliothekswelt sehr schnell Anklang. Dieser Ausdruck steht heute allgemein für die Anwendung von interaktiven, kollaborativen, multimedialen und webbasierten Technologien, die für Bibliotheksdienste und Sammlungen eingesetzt werden. Inzwischen wird in der Bibliotheks- und Informationsfachwelt immer öfter ein neuer Begriff diskutiert, nämlich die Library 3.0. Ist mit dieser Versionserhöhung wirklich ein neuer Entwicklungsschritt in der Geschichte der Informationseinrichtungen verbunden, bzw. worin unterscheidet sich die Bibliothek 3.0 von der Bibliothek 2.0? Oder ist dies nur ein weiterer Hype, um die Fachzeitschriften mit vermeintlich neuem Material zu versorgen?
Bibliotheken sind in den letzten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, immer stärker durch die ablaufenden sozialökonomischen und technologischen Veränderungen einschlägig gelenkt worden. Dieser Wandel wird aktuell mit den Phänomenen der Kollaboration und durch Nutzer erstellte Inhalte („user generated content“) auf ein völlig neues Niveau gehoben. Aber nicht nur das, diese Prozesse laufen auch viel schneller ab, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Gleichzeitig versuchen Informationsspezialisten mit diesem Entwicklungstempo mitzuhalten. Deswegen bestimmen heute immer öfter neue Informations- und Kommunikationstechnologien die Entwicklungen der Bibliotheken, indem sie die Art und Weise verändern, wie diese ihre Dienstleistungen für Benutzer anbieten.

Die mit diesem Wandel verbundenen Bezeichnungen wie Bibliothek 2.0, 3.0 oder sogar 4.0 sind inzwischen zum Thema einer Kontroverse geworden. Das sogenannte „Punkt 0“-Etikett will einen neuen, wichtigen Trend suggerieren, ist aber für viele Informationsspezialisten nur mehr eine hohle Phrase ohne jegliche inhaltliche Bedeutung. Diese Art der Versionierung entstammt bekanntlich dem Softwarebereich, wo eine neue Programm-Version eine höhere Nummer erhält. Kleinere Verbesserungen eines Programms („Updates“) werden dort durch kleine Versionssprünge wie von 1.2 auf 1.3 angezeigt. Diese geringen Veränderungen finden auf Basis der existierenden Architektur statt. Beträchtliche Programm-Veränderungen („Upgrades“) werden durch große Versionssprünge dargestellt, eben z.B. von 2.0 auf 3.0. Gleichzeitig soll mit der höheren Versionsnummer auch angedeutet werden, dass die höchste Nummer auch die aktuellsten und besten Weiterentwicklungen enthält. So gesehen ist Bibliothek 4.0 besser als Bibliothek 3.0, und Bibliothek 3.0 besser als …

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Digitale Gratwanderung für Informationseinrichtungen

Bereits in den 1970er Jahren haben Bibliotheken begonnen, ihre Archive und Kataloge in digitale Formate zu transformieren und in elektronischer Form für ihre Benutzer bereitzustellen. Mit dem Aufkommen des Internets, und im besonderen des World Wide Web, sind diese Informationseinrichtungen aber plötzlich mit der Situation konfrontiert worden, dass ein Großteil ihrer Nutzer eigenständig auf diesen neuen Online-Zug aufgesprungen sind und nun immer öfter für ihre Recherchen das offene Web einsetzen. Gleichzeitig waren Bibliotheken zwar bemüht, die Transformation von Print zu digital weiter voran zu treiben und umzusetzen, aber sie scheiterten nicht selten an den fehlenden Finanzierungsmitteln. Eine neue Studie bestätigt nun, dass Bibliotheken in immer schnellerem Tempo diesen digitalen Wandel vollziehen, allerdings auf Kosten der bestehenden Print-Sammlungen. In Folge der abklingenden Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren von 2009 bis 2010 haben sich nämlich die verfügbaren Budgets der Bibliotheken wieder stabilisiert und auch die finanzielle Unterstützung für öffentliche Bibliotheken hat wieder zugenommen. Diese neu fließenden Gelder werden aber nicht mehr zur Wiederbelebung von Print-Beständen eingesetzt, sondern zum überwiegenden Teil für digitale Inhalte und Informationsquellen. Dies sind zusammengefasst die wichtigsten Aussagen und Trends einer neuen Studie, an der knapp 800 Bibliotheken und Bibliotheksmanager aus den USA teilgenommen haben. Durchgeführt wurde diese Untersuchung von Library Resource Guide (LRG) in Zusammenarbeit mit der Marktforschungsabteilung des Informationsfachverlags Information Today (Herausgeber u.a. von bekannten Fachblättern wie Online Searcher, Computers in Libraries etc.).
Die Studie zeigt einige interessante Entwicklungen bezüglich Budgets und Ausgabenpolitik auf. Hier einige Resultate aus dieser Untersuchung:

Von 2011 bis 2013 haben die Etats der an dieser Befragung teilnehmenden öffentlichen Bibliotheken durchschnittlich um 15,5% zugelegt. Nimmt man die Gruppe der Spezial- und Firmenbibliotheken, ist diese Entwicklung noch beeindruckender mit einem jährlich durchschnittlichen Budgetwachstum von 39,1%. Etwas weniger dynamisch gestaltet sich die Zunahme der Etats in wissenschaftlichen Bibliotheken mit 5,7% jährlichem Wachstum von 2011 bis 2013. Bei den hier genannten Bibliotheken handelt es sich um einzelne, unabhängige oder eigenständige Informationseinrichtungen.
Bei einzelnen Bibliotheken, die Teil von übergeordneten Trägereinrichtungen sind, sieht das Bild etwas anders aus. Die öffentlichen Bibliotheken kommen hier auf ein jährliches, durchschnittliches Budgetwachstum von 24,8%. Eher schlecht sieht es in dieser Gruppe für die wissenschaftlichen Bibliotheken aus, die von 2011 bis 2013 jährlich im Durchschnitt ein um 10,6% geringeres Budget erhielten.
Die Verteilung der Bibliotheksbudgets nach einzelnen Ausgabenposten hat sich in den letzten 3 Jahren nicht groß verändert. Der größte Ausgabenbereich sind die Personalkosten mit einem Anteil von 47% (2011: 46%, 2012: 52%). Dahinter folgen die Erwerbskosten mit einem 28%-Anteil (2011: 285, 2012: 25), allgemeine Betriebsausgaben mit 11% (2011 und 20122 ebenfalls 11%), die Ausgaben für …

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Strategien für Bibliotheksdirektoren zum Umgang mit dem digitalen Wandel

Für wissenschaftliche Bibliotheken ist Veränderung in den letzten Jahren zu einem stetigen und “treuen” Begleiter geworden. Ursache dieser Entwicklung ist natürlich der gewaltige Fortschritt auf technologischer Ebene, und im Besonderen des Internets, das den Benutzern heute erlaubt, Informationen auf vielen Wegen abzurufen und zu erhalten. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Art, wie heute Bibliotheken ihre Dienste und Informationsquellen anbieten. Gegenwärtig werden viele neue Lernformen von Universitäten und Schulen, wie z.B. Fernunterricht, angeboten. Die Studenten müssen, obwohl nicht direkt vor Ort, gleichwohl Zugriff auf Auskunftsdienste und Datenbanken erhalten. Um dies zu ermöglichen, müssen Informationseinrichtungen sich an diese veränderten Bedürfnisse der Nutzer anpassen und neue Informationstechnologien einzusetzen. Ein Beispiel dafür sind virtuelle Auskunftsdienste, die von Web 2.0-Technologien Gebrauch machen. Gemeinsam ist allen diesen Projekten, dass sie erkannt, geplant und umgesetzt werden müssen. Einige dieser Projekte haben ihre Ziele erreicht, andere nicht. Für die Bibliotheksleiter ergibt sich daraus die Anforderung, den Wandel im Informationszeitalter richtig abzuschätzen, um diesen konstanten Wandel auch erfolgreich bewältigen zu können. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche Vorgehensweisen Bibliotheksverantwortliche hierfür wählen. Anhand einer Online-Befragung von mehr als 1.000 Bibliotheksdirektoren in den USA sowie basierend auf dem von Bolman und Deal entwickelten Vier-Rahmen-Modell wird versucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Es gibt nur sehr wenige Change Management-Modelle, die die Evaluierung des Wandels selbst als einen wichtigen Schritt im Veränderungsprozess berücksichtigen. Das Reframing Change Model bzw. Four Frame Model von Bolman und Deal gehört zu diesen theoretischen Modellen.

Das Vier-Rahmen-Modell besagt, dass die Bibliotheksleiter grundsätzlich vier verschiedene Ansätze zur Verfügung haben, um auf Veränderungen zu reagieren oder – theoretischer ausgedrückt – effektives Führungsverhalten zu erlangen:

Strukturell
Personell
Politisch
Symbolisch
Eines der Untersuchungsziele ist es herauszufinden, ob …

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Kosten- und Budgettrends für wissenschaftliche Bibliotheken von 1998 bis 2010

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren von 2008 bis 2010 ist in den letzten Jahren vermehrt als wichtigster Grund für massive Budgetkürzungen und Personaleinsparungen für Bibliotheken in der Fachliteratur herangezogen worden. Bisher gibt es aber kaum Untersuchungen, die diesen vermuteten Zusammenhang zwischen makroökonomischen Rahmenbedingungen und der finanziellen und personellen Entwicklung von Bibliotheken konkret nachgewiesen haben. Die vorliegende Arbeit versucht durch einen Vergleich zwischen den öffentlich verfügbaren Statistiken für wissenschaftliche Bibliotheken aus den Rezessionsjahren sowie der Periode von 1998 bis 2008, genau dies für die USA zu überprüfen. Die Ergebnisse zeigen dabei, dass Bibliotheken keine homogene Gruppe bilden. Der Einfluss der Wirtschaftskrise variiert je nach Größe und Bedeutung der einzelnen Informationseinrichtungen deutlich, und zwar von keinem Einfluss bis hin zu deutlich spürbaren Einschnitten aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Dieser Beitrag nutzt als Datenbasis die alle zwei Jahre vom National Center for Education Statistics (NCES) durchgeführten Erhebungen sowie frühere Untersuchungen, die sich mit der Entwicklung von Investitionen, Mitarbeiterstab und Nutzung in Bibliotheken beschäftigten.

So hat die Auswertung von früheren Studien für den Zeitraum von 1998 bis 2008 (den “Vor-Krisenjahren”), u.a. folgende Trends ergeben:

Die Bibliotheken als gesamte Gruppe sind in den Jahren bei den Budgets jährlich um 12% über der Inflationsrate (gemessen in US$) gewachsen. Der Personalbestand hat in dieser Periode um 15% zugenommen und die Ausgaben für Mitarbeiter sind um 22% angestiegen.
Sammlungen sind gemessen in den Erwerbsausgaben von 2008 um 23% angestiegen. Zudem haben Zeitschriften- und elektronische Sammlungen einen hohen Wertbeitrag für die …

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