Studie zu europäischen Repositorien
Datum: 21. Dezember 2023
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Der Begriff Open Science steht für einen nachhaltigen und tiefgreifenden kulturellen Umbau der wissenschaftlichen Forschung. Ziel ist es, einen Paradigmenwechsel für die Forschung herbeizuführen, um Forschenden auf der ganzen Welt, der breiten Öffentlichkeit und der Wirtschaft einen noch nie dagewesenen offenen Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen wie Publikationen oder Forschungsdaten zu ermöglichen. Eine wichtige Voraussetzung, um diese Vision zu realisieren, ist ein gut ausgebautes und funktionierendes Netzwerk von offenen Repositorien, das Menschen und Maschinen einen freien und ungehinderten Zugang zu einer großen Bandbreite wertvoller Forschungsergebnisse bietet. Eine aktuelle Studie1, die gemeinsam von den Forschungs- und Bibliotheksinitiativen OpenAIRE, LIBER, SPARC Europe und COAR durchgeführt wurde, hat den Status Quo der bestehenden europäischen Repositorien-Landschaft bestimmt. Mit dieser Untersuchung soll u. a. ermittelt werden, ob das bestehende europäische Netz von Repositorien in der Lage ist, die sich wandelnden Bedürfnisse der Forschungsgemeinschaft ausreichend zu unterstützen. Laut den Studienresultaten ist dies der Fall, d. h. die europäischen Repositorien können die an sie gestellten Anforderungen für diese neue Forschungslandschaft größtenteils schon heute erfüllen. In dem Bericht finden sich aber auch einige Kritikpunkte, die aufzeigen, wo noch Verbesserungspotenzial für die europäischen Repositorien besteht.

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