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Kategorie

Open Science

Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich

Die bibliometrische Landschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel, der weit über die bloße Erweiterung des Datenangebots hinausgeht. Daniel Torres-Salinas und Wenceslao Arroyo-Machado von der Universidad de Granada haben sich dieser Entwicklung mit einer umfassenden vergleichenden Studie gestellt, die im Januar 2026 unter dem Titel „The ’Big Three‘ of Scientific Information: A Comparative Bibliometric Review of Web of Science, Scopus, and OpenAlex“ bei „InfluScience Editions“...

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Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre

Repositorien stehen weltweit vor erheblichen Veränderungen. Geopolitische Verschiebungen, finanzielle Engpässe, neue Publikationsmodelle, technologische Dynamiken und eine wachsende Vertrauenskrise gegenüber wissenschaftlichen Institutionen werden die nächsten Jahre der wissenschaftlichen Kommunikation prägen. Die neue strategische Analyse von COAR (Confederation of Open Access Repositories) zeigt, wie stark diese Kräfte auf den offenen Informationsraum wirken und welche Rolle Repositorien...

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Am Puls der Zeit?

Der Bibliothekssektor befindet sich weltweit in einer Transformationsphase. Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsprozesse, erweitert Handlungsspielräume und erfordert zugleich neue Kompetenzen. Der aktuelle Bericht „Pulse of the Library 2025” von Clarivate zeigt, wie sich Bibliothekar:innen in 109 Ländern diesen Umbruch zunutze machen und wo weiterhin Unsicherheit herrscht. Zwar setzen mittlerweile zwei Drittel der Bibliotheken KI-Tools ein oder testen sie, doch viele stehen erst am Anfang....

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Open-Research-Plattformen im Praxistest

In ihrem Beitrag in der Fachzeitschrift „Journal of Librarianship and Information Science" untersuchen die Autor:innen Whitney Thompson und Angela Murillo die Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität von vier zentralen Open-Research-Plattformen: Zenodo, Figshare, OSF und Authorea. Ziel ihrer Analyse ist es, die Eignung dieser Systeme für die Veröffentlichung unterschiedlichster Forschungsoutputs sowie für die Zusammenarbeit in interdisziplinären, institutionenübergreifenden Projekten zu...

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Ein dezentrales Fundament für Open Science: Warum Forschungsdaten neue Infrastrukturen brauchen

Der kontinuierliche und verlässliche offene Zugang (Open Access) zu kuratierten biologischen Daten ist zentral für wissenschaftlichen Fortschritt und Reproduzierbarkeit. Doch das heute dominierende, stark zentralisierte Infrastruktursystem birgt erhebliche Risiken: Es ist anfällig für technische Ausfälle, Cyberangriffe, politische Unsicherheiten und Finanzierungsprobleme. Ein solcher Ausfall kann die Forschung weltweit lähmen und die Integrität wertvoller Daten gefährden. Angesichts...

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Wirtschaftlicher Nutzen und Potenziale von Open Science

Die Autorinnen Lena Tsipouri, Sofia Liarti, Silvia Vignetti und Izabella Martins Grapengiesser haben in der Zeitschrift „Royal Society Open Science“ einen umfassenden Scoping Review zum ökonomischen Einfluss von Open Science veröffentlicht. Analysiert wurden empirische Studien aus den Jahren 2000 bis 2023 zu Open Access, Open und FAIR-Data, Open Source Software sowie Open Methods. Im Zentrum stehen deren Beiträge zu Effizienzsteigerungen in der Forschung, zu Innovationsimpulsen und zu...

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Citizen Science weltweit: Wie Bibliotheken Forschung mit der Gesellschaft verbinden

Ob Öffentliche Bibliothek oder Hochschulbibliothek, weltweit engagieren sich Bibliotheken zunehmend in Citizen-Science-Initiativen. Sie fördern Transkriptionsprojekte, digitale Geschichtsforschung oder Umweltmonitoring. Eine neue systematische Analyse von Dolores Mumelaš, Ivana Matijević und Tomislav Ivanjko im „Journal of Librarianship and Information Science” zeigt, wie Bibliotheken als Vermittlerinnen von Open Science agieren, Bürger:innen aktiv einbinden und Brücken zwischen Wissenschaft...

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Wenn Wissenschaft zum Spiel wird: Eine Taxonomie wissenschaftlicher Manipulation

Manipulation, Verzerrung und gezielte Desinformation werden oft mit sozialen Medien oder politischer Kommunikation in Verbindung gebracht. Weniger im Blick steht, dass auch die Wissenschaft selbst nicht frei von solchen Praktiken ist. Forscher:innen, Institutionen oder ganze Staaten können Prozesse und Strukturen der Wissenschaft strategisch so nutzen, dass Ergebnisse oder deren Wahrnehmung gezielt beeinflusst werden. Diese Eingriffe müssen nicht zwangsläufig gegen formale Regeln verstoßen,...

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Zwischen Tradition und Innovation: Wo steht die Bibliometrie heute?

In der bibliometrischen Forschung dominieren seit Jahrzehnten proprietäre Datenbanken wie Web of Science und Scopus. Eine Analyse von Camilla Hertill Lindelöw, Björn Hammarfelt und Alysson Mazoni von drei zentralen Fachzeitschriften in der Zeitschrift „JASIST“ (Journal of the Association for Information Science and Technology) über einen Zeitraum von 45 Jahren zeigt: Trotz wachsender Datenverfügbarkeit bleibt die Zahl der tatsächlich genutzten Quellen überschaubar. Einzelne methodische...

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FAIRer Datenaustausch in der Wissenschaft: Warum der Weg noch steinig ist

Die gemeinsame Nutzung von Forschungsdaten gilt als Schlüssel für Transparenz, Reproduzierbarkeit und wissenschaftlichen Fortschritt. Doch trotz klarer Leitlinien bleibt die Umsetzung in der Praxis herausfordernd. Warum fällt es Forscher:innen nach wie vor schwer, ihre Daten offen und nach FAIR-Prinzipien bereitzustellen? Ein Artikel analysiert aktuelle Entwicklungen, identifiziert zentrale Hürden und zeigt, welche Ansätze den Wandel hin zu einem besseren Datenmanagement fördern können....

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