Digital Natives: Nur ein Mythos?
Datum: 10. Februar 2017
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird der Anteil der sogenannten Millenials und digital Natives an der gesamten Weltbevölkerung weiter stark steigen. Nicht nur Bibliotheken müssen sich darauf vorbereiten, dass sich diese jungen, stark von der Digitalisierung geprägten Generationen von Benutzern möglicherweise in einigen Punkten deutlich von den bisherigen Kundenschichten unterscheiden. Zwei aktuelle Studien haben sich die Gen Y (geboren zwischen 1980–2000) und Gen Z (geboren zwischen 1995–2010) etwas näher angeschaut. Eine dieser Untersuchungen wurde von der Deutschen Telekom im Auftrag gegeben und versucht, typische Verhaltensweisen der Digital Natives zu identifizieren. Die 2. Studie bezieht sich speziell auf die Sportbusiness-Branche und deren digitale Transformation in den nächsten Jahren. Die dort gefundenen Resultate bezüglich der Erwartungen und Verhaltensweisen der Digital Natives dürften aber auch für Branchen abseits des Sports gültig sein. Insgesamt relativieren die zwei Untersuchungen einige der bestehenden Vorurteile und Klischees zu den digitalen "Eingeborenen".

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaftliche Bibliotheken

Die Corona-Pandemie wird hoffentlich in den nächsten Monaten abflauen; dennoch hatte und hat sie noch immer nicht unerhebliche Auswirkungen auf Bibliotheken, beispielsweise in Form von dramatischen Haushalts- und Raumbeschränkungen. In einer kürzlich veröffentlichten...

Studie zur erwarteten Rolle von KI in Bibliotheken und Museen

Eine Projektgruppe der Europeana, der europäischen digitalen Plattform für das wissenschaftliche und europäische Kulturerbe, widmet sich seit 2019 einer Untersuchung der erwarteten Rolle und Auswirkung der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich des...