Datengestützter Bestandsaufbau
Datum: 3. Dezember 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Fachartikel

In einem kommenden Post-Fachreferenten-Zeitalter muss der Sammlungsaufbau in Bibliotheken auf eine andere Art betrieben werden, als dies bisher der Fall ist. Die Nutzung von Daten, Metadaten, diversen Analyse-Werkzeugen und Automatisierungstechnologien versprechen hier völlig neue Ansätze. Anhand eines innovativen Forschungsprojekts an der britischen Universitätsbibliothek in Manchester werden einige dieser neuen Wege und Technologien für die Bestandsentwicklung untersucht. Konkret wird getestet, inwieweit Daten die Entscheidungsfindung unterstützen und bis zu welchem Grad die vorhandenen Prozesse für die Sammlungen automatisiert werden können.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Data Librarianship: Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

Die steigende Relevanz von Data Librarianship bzw. Data Libarians ist Ausdruck der allgemeinen Digitalisierung der Wissenschaft sowie der zunehmenden Verbreitung und Nutzung digitaler Forschungsdaten. Grundsätzlich stehen neue Berufsbezeichnungen wie Data Librarian,...

Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken

Immer mehr Zeitschriften veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse im Open Access, das heißt, die Arbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind für alle Interessierten frei zugänglich. Zusätzlich fördern bzw. fordern auch immer mehr Länder, dass...

Zu den Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain in Bibliotheken

Seit geraumer Zeit werden in Bibliothekskreisen die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie diskutiert, um sie zur Lösung bibliotheksbezogener Probleme und zur Steigerung der Gesamteffizienz von Bibliotheken einzusetzen. Bisher zeigt sich in der Praxis jedoch, dass...