Deutsche Jugendliche sind heute (fast) immer online

Ausgabe 10/2013



Bereits seit 1998 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) die Studienreihe „Jugend, Information, (Multi-) Media (JIM)“ durch. Untersucht wird hierin die Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland und wie sich diese im Laufe der Zeit verändert. Die neueste Ausgabe der JIM-Studie weist darauf hin, dass Smartphone, Internet und Co. für die Mehrheit der deutschen Jugendlichen im Alter von 12 bis 19-Jahren inzwischen zu ihrem Alltag gehören. Für diese Untersuchung wurden von Ende Mai bis Anfang 2013 1.200 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren mittels einer telefonischen Umfrage zu ihren Mediengewohnheiten befragt.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der JIM-Studie 2013 gehören folgende:

Die Jugendlichen in Deutschland wachsen heute in Haushalten auf, die eine vielfältige Ausstattung an Mediengeräten aufweisen. Man kann sagen, dass die Haushalte heute flächendeckend über Handy (100%), PC oder Laptop (99%), Fernseher (97%) und einem Internetzugang (97%) verfügen. 91% aller Haushalte besitzen zudem eine Digitalkamera und 90% ein Radiogerät. In vier von fünf Haushalten befindet sich zudem ein Smartphone oder ein MP3-Player. Auffällig ist hierbei die starke Zunahme der Smartphones, die gegenüber der letztjährigen Studie mit 63% nun schon in 81% aller Haushalte existieren. Drei Viertel der Haushalte besitzen zudem eine stationäre Spielkonsole (59% über eine tragbare Version). Weit verbreitet sind inzwischen auch DVD-Abspielgeräte (64%) sowie DVD-Aufnahmegeräte (57%).
Tablet-PCs kommen vergleichsmäßig erst auf …

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