Internet: Immer mehr Fluch als Segen

In den letzten Monaten haben wir in Form der Corona-Pandemie wieder einmal die extreme Anfälligkeit des Menschen für unvorhergesehene Ereignisse erleben müssen. Ohne die heutigen Möglichkeiten der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, besonders des...

Technologietrends für 2020

Die einflussreiche Futurologin Amy Webb, Gründerin des Future Today Institute, präsentiert die neuesten Technologie-Trends aus ihrem aktuellen Tech Trends Report. Gerade in Zeiten der Corona-Krise, durch die eine erhebliche Beschleunigung der Digitalisierung erwartet...

Wissenschaftliche Bibliotheken und die Cloud

Die Frage, ob Informationseinrichtungen auf Cloud-Computing setzen sollen oder nicht, stellt sich eigentlich nicht mehr wirklich. Die vielfältigen Vorteile von Cloud-Diensten, und dies gerade in Zeiten des allgemeinen Spardrucks, sind so offensichtlich, dass eine Diskussion überflüssig scheint. Die begrenzten eigenen Kapazitäten der Bibliotheken sowie das explodierende Daten- und Informationsvolumen, inklusive die damit einhergehende Komplexität, sprechen eindeutig für die Cloud als Alternative zur bisherigen IT-Infrastruktur. Für Informationseinrichtungen bedeutet dies einen weitgehenden Wandel hin zu einer neuen Informationsumgebung, bei der sie sich nicht mehr Gedanken, um Soft- und Hardware zur Speicherung und Organisation von Daten machen müssen, sondern vielmehr steht dort der Informationszugang im Mittelpunkt des Interesses.

Cloud-Dienste werden momentan von Bibliotheken hauptsächlich dazu genutzt, um verschiedene Informationsquellen für die User zusammenzustellen, indem verschiedene SaaS-Dienste (Software as a Service) wie z.B. Bibliothekskataloge, WorldCat und Googledocs eingesetzt werden. In diesem Sinn funktioniert die Cloud als eine Vermittlungsstelle für die Speicherung und den Zugriff auf Informationen, um einen einheitlichen Webauftritt mit lokal begrenzten Speicherkapazitäten anbieten zu können.

Für die Cloud existieren mehrere Modelle, neben SaaS, auch Platform as a Service (PaaS), Infrastructure as a Service (IaaS), Hardware as a Service (HaaS) oder Communications as a Service (CaaS). In einer Bibliothek liegt der Fokus allerdings auf den Anforderungen der Benutzer, so sind hauptsächlich diejenigen Modelle von Interesse, die einen Einfluss auf die Qualität der angebotenen Dienstleistungen haben.

Grundsätzlich müssen sich wissenschaftliche Bibliotheken aktuell folgenden …

Cloud Computing für Informationseinrichtungen

Die Cloud, oder deutsch Wolke, ist heute für viele Unternehmen zu einer einfachen und kostengünstigen Möglichkeit geworden, um ihre Daten zu speichern sowie Software und Hardware-Ressourcen zu erhöhen und zu verwalten. Selbst viele private User greifen immer öfter auf virtuelle Datenspeicher wie Dropbox oder nutzen Online-Software aus der Cloud wie Microsofts Office 365. In Informationscentern oder Bibliotheken ist Cloud Computing dagegen noch eher ein Fremdwort. Der folgende Beitrag erläutert, welche grundsätzlichen Funktionen die Cloud bietet und welche speziellen Möglichkeiten sich für den Informations- und Bibliotheksbereich ergeben.

Um zu verstehen, wie die Cloud in einer professionellen Umgebung eingesetzt werden kann, ist es wichtig, zuerst einige grundlegende Funktionen und Eigenschaften der Wolke zu kennen. Prinzipiell versteht man unter Cloud Computing eine hoch skalierbare Plattform, die Unternehmen und einzelnen User verspricht, über das Internet schnellen Zugriff auf Hardware und Software zu erhalten. Am bekanntesten ist wohl der Typus der öffentlichen Cloud, d.h. es gibt einen Cloud-Anbieter und die Kunden zahlen für dessen Dienstleistungen. Bei der privaten Cloud erstellen und nutzen Organisationen ihre eigene Wolke.

Weiterhin können allgemein beim Cloud Computing drei verschiedene Dienstleistungsmodelle unterschieden werden:

IaaS (Infrastructure as a Service)

Hierbei bieten die Anbieter von IaaS Zugang zu virtualisierter Compterhardware wie Rechner, Netzwerke und Speicher. Für die Installation von Software sind die Nutzer frei und selbst verantwortlich.

PaaS (Platform as a Service)

Bei PaaS bieten die Anbieter Zugang zu Entwicklungsumgebungen für das Programmieren von Software an, d.h. die User oder Unternehmen schreiben und …