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Internet: Immer mehr Fluch als Segen

Datum: 3. August 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

In den letzten Monaten haben wir in Form der Corona-Pandemie wieder einmal die extreme Anfälligkeit des Menschen für unvorhergesehene Ereignisse erleben müssen. Ohne die heutigen Möglichkeiten der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, besonders des Internets, wäre diese Krise allerdings noch wesentlich größer geworden, als sie es jetzt schon ist. Homeoffice, Videokonferenzen, Online-Handel usw. sind hier einige wenige Stichwörter, die die neuen Möglichkeiten abseits von physischen Besuchen aufzeigen. Und die Fachleute sind sich einig, dass die Digitalisierung durch den Umgang mit COVID-19 nochmals einen Entwicklungssprung nimmt. Ist somit alles gut in unserer schönen neuen digitalen Welt? Definitiv nein. Aktuell fehlt es auf die Gesamtbevölkerung bezogen an wichtigen digitalen Grundkenntnissen. Ebenso sind Fachkräfte in diesem Bereich häufig Mangelware. Und nicht zu vergessen: Das Internet stellt in seiner jetzigen Form sowohl für Demokratien als auch für Menschen eine effektive Gefährdung dar. Es sei nur an die vielen Desinformationskampagnen und Fake News im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erinnert. Wir untersuchen nachfolgend anhand einiger aktueller Studien, was derzeit in der Welt der Informations- und Kommunikationstechnologien falsch läuft. Es finden sich immer mehr Indizien, die zu der Aussage verleiten, das Internet sei weitgehend kaputt. Die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft sind, wenn nicht schnellstens gegensteuert wird, schwerwiegender als die durch die aktuelle Pandemie ausgelösten Folgen.

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