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Breitbandinternet

Streaming verändert Medienkonsum

Streaming-Angebote wie etwa Spotify für Musik und Netflix für Filme und Serien erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit nicht nur in Deutschland. Diese Art des Medienkonsums unterscheidet sich grundsätzlich von der bisherigen Weise, wie wir Medien konsumiert haben. Nicht mehr der Besitz einer CD, einer DVD oder BluRay, und damit der Zugriff auf ein meist nur beschränktes Angebot, stehen heute im Vordergrund für die User, sondern der orts- und zeitunabhängige Konsum auf ein fast...

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Deutschland bei schnellem Internet weiterhin nur Mittelmaß

Viel ist in den letzten Monaten in Deutschland über Industrie 4.0 oder die Digitalisierung unserer Gesellschaft diskutiert und geschrieben. Was die digitale Infrastruktur angeht, d.h. in erster Linie ein schnelles Internet, sieht es für Deutschland im internationalen Vergleich betrachtet allerdings weiterhin recht bescheiden aus. Besonders ländliche Regionen haben nur selten Zugang zu wirklich schnellem Breitband-Internet. Die deutsche Regierung plant daher bekanntlich, bis zum Jahr 2018...

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Blick in die Glaskugel: Die Folgen des Gigabit-Zeitalters

In Deutschland sind bekanntlich gerade in ländlichen Regionen die fehlenden Breitbandverbindungen ein nicht selten zu beobachtendes Problem. Seit kurzem wird in Deutschland geplant, bis 2018 für alle Haushalte leistungsfähige Breitbandverbindungen mit 50 Mbit/s flächendeckend verfügbar zu machen (aktuell haben 64,1% der deutschen Haushalte einen Anschluss mit mindestens 50 Mbit/s). Eine Studie der unabhängigen US-Forschungsorganisation Pew Research Center geht schon einen Schritt weiter und...

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Prognosen und Daten zur Entwicklung des Internets

Der Netzwerkausrüster Cisco Systems hat die neueste Ausgabe seines Cisco Visual Networking Index (VNI) vorgelegt, die auch Prognosen für den Zeitraum von 2012 bis 2017 für das Internet sowie den globalen Netzwerkdatenverkehr enthalten. Im Vergleich zur letzten Ausgabe kommen in diesen Resultaten einige neue wichtige Erkenntnisse vor, die aufhorchen lassen. Dazu zählt u.a., dass in den nächsten fünf Jahren der mobile Datenverkehr bereits den festnetzgebundenen Internet-Traffic überholen dürfte. Dazu sieht Cisco bei dem bisher mehr als Schlagwort wahrgenommenen „Internet der Dinge“ ein spürbares Wachstum, was ebenfalls zu mehr Datenaufkommen führt.

Nachfolgend einige Resultate aus dem Cisco­Bericht:

Zukünftig dürfte der Datenverkehr allein durch die Zunahme an neuen Internetnutzern weiter stark ansteigen. Aktuell gibt es weltweit ca. 2,3 Mrd. Menschen (32% von aktuell gesamthaft 7,2 Mrd. Erdenbürgern), die das Internet benutzen. 2017 sollen dann 3,6 Mrd. Menschen online sein, was einem Anteil von 48% an der erwarteten Weltbevölkerung von 7,6 Mrd. Menschen entspricht. Der öffentliche und staatliche Druck auf die Telekommunikationsunternehmen, entsprechende Datennetze zu unterhalten, wird also sicher nicht geringer werden.
2017 wird es gesamthaft mehr als 17 Mrd. Netzwerkverbindungen geben (mobile und stationäre Endgeräte, M2M­Verbindungen, d.h. Machine­to­Machine, etc.). Zum Vergleich, 2012 gibt es insgesamt ca. 12 Mrd. Netzwerkverbindungen.
Im Jahr 2017 werden durch die weltweiten Netzwerke mehr Daten fließen als in allen früheren „Internet“­Jahren zusammen. So soll 2017 das globale Datenvolumen …

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Studie zum mobilen Datenverkehr

In der aktuellen Ausgabe des von dem Netzwerkausrüster Cisco einmal jährlich publizierten Visual Networking Index (VNI) findet man einerseits einen Rückblick auf die Entwicklung des globalen, mobilen Datenverkehrs im letzten Jahr sowie einen Ausblick auf die Entwicklung bis zum Jahr 2017. Das Fazit dieser Studie ist eindeutig, und besagt, dass der Siegeszug des mobilen Internets ungebremst in den nächsten Jahren weitergehen wird.

Nachfolgend einige interessante Aussagen und Ergebnisse aus diesem Bericht:

Der mobile Datenverkehr wächst weiterhin praktisch ungehemmt. Allein im Jahr 2012 hat der Datentransfer weltweit um 70% zugenommen. Monatlich wurden 2012 ca. 885 Petabytes an Daten mobil transportiert. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag dieser Wert erst bei 520 Petabytes im Monat.
Inzwischen hat der weltweite mobile Datenverkehr die 12-fache Menge des gesamten globalen Datenvolumens des Internets im Jahr 2000 (75 Petabytes) erreicht.
Das mobile Datenaufkommen, welches allein durch den Konsum von Videos verursacht wurde, hat im Jahr 2012 zum ersten Mal einen Anteil von mehr als 50% am gesamten mobilen Datenverkehr erreicht.
Alleine im Jahr 2012 hat sich die durchschnittliche mobile Internetgeschwindigkeit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Weltweit betrug 2012 die durchschnittliche Download-Geschwindigkeit 526 Kilobits pro Sekunde (kbit/s), während sich diese 2011 noch auf 248 kbit/s belief. Für Smartphones beträgt die durchschnittliche…

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