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Streaming verändert Medienkonsum

Datum: 4. Oktober 2016
Autor: Erwin König
Kategorien: Kurz notiert

Streaming-Angebote wie etwa Spotify für Musik und Netflix für Filme und Serien erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit nicht nur in Deutschland. Diese Art des Medienkonsums unterscheidet sich grundsätzlich von der bisherigen Weise, wie wir Medien konsumiert haben. Nicht mehr der Besitz einer CD, einer DVD oder BluRay, und damit der Zugriff auf ein meist nur beschränktes Angebot, stehen heute im Vordergrund für die User, sondern der orts- und zeitunabhängige Konsum auf ein fast unüberschaubares Musik- und Filmangebot. Die Zeit der Jäger und Sammler, die ihre Wohnzimmer mit Platten- und DVD-Sammlungen geschmückt haben, scheint somit langsam dem Ende zuzugehen. Das kann man bedauern oder nicht. Klassische Empfangs- und Abspielgeräte wie das TV-Gerät, das Radio, MP3-Player oder Stereoanlagen drohen so zu einem Auslaufmodell zu werden. Gerade junge Leute schalten heute lieber ihr Tablet oder Smartphone ein, um Fernsehen zu schauen oder Musik zu hören. Ob Streaming wirklich so dramatische Auswirkungen auf das Medienverhalten hat, versucht eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (kurz: WIK) zu beantworten.

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