Open-Access-Bücher fördern die Verbreitung von Forschung
Datum: 18. Oktober 2020
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Open Access (OA) soll in den nächsten Jahren bei der Publikation von Zeitschriften und Büchern Standard werden. Wissenschaftliche Literatur soll für alle Interessierten „ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren“ (siehe Budapester Open Access Initiative, http://www.budapestopenaccessinitiative.org/translations/german-translation) verfügbar sein. Bisher sind Wirkung und Folgen besonders von Büchern im Open Access nur ungenügend untersucht worden. Wie schon einige andere Studie zuvor, zeigt nun ein neues Whitepaper des führenden Wissenschaftsverlags Springer Nature in Zusammenarbeit mit COARD (Collaborative Open Access Research & Development) einige Vorteile bei der freien Verbreitung von Wissen durch dieses Publikationsmodell. Insgesamt wurden für die Untersuchung knapp 4.000 von Springer Nature publizierte Bücher ausgewertet, von denen 281 als Open Access veröffentlicht werden. Die Resultate belegen, dass besonders in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Pro-Kopf-Einkommen die wissenschaftliche Tätigkeit signifikant bestärkt wird.

...

Um den Artikel in voller Länge lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Jetzt Abo abschließen oder mit bestehendem Konto anmelden!

Mehr zum Thema:

Studie zu Predatory Journals und Konferenzen: kein marginales Thema

In den letzten Jahren ist das Phänomen der sogenannten Predatory Journals in Massenmedien als auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wiederholt thematisiert worden. Die breitere Berichterstattung konnte allerdings nur wenig daran ändern, dass bisher kaum...

OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken

Ohne Frage hat COVID-19 in den letzten knapp zwei Jahren die Bildungslandschaft rund um den Globus verändert. Dies betrifft besonders Hochschuleinrichtungen wie Universitäten, wo ein Großteil der Präsenzveranstaltungen nicht mehr durchgeführt worden konnte. Die...