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Öffentlichkeit hat wenig Vertrauen in Algorithmen

Datum: 13. Dezember 2018
Autor: Erwin König
Kategorien: Studien

Täglich finden sich in den Medien Berichte über die neuen Möglichkeiten, die Algorithmen bieten, um unser Leben zu verbessern. Vieles davon ist aber noch Zukunftsmusik, bzw. hat sich im harten Alltag noch nicht bewiesen. Trotzdem erwarten viele Experten, dass Künstliche Intelligenz (KI) und Computer-Algorithmen uns in den nächsten Jahren quasi ins Paradies führen. Gleichzeitig zeigen diverse Umfragen bei der Bevölkerung ein durchaus nicht geringes Unbehagen gegenüber der zunehmenden Bedeutung von Algorithmen für unser Leben. So hat die US-Forschungsorganisation Pew Research Center in einer aktuellen Umfrage festgestellt, dass bei der amerikanischen Öffentlichkeit große Bedenken gegenüber der Fairness und Effektivität von Computerprogrammen bestehen, besonders wenn diese wichtige Entscheidungen im Leben der Menschen betreffen. In Deutschland gibt es ja derzeit Bestrebungen, Künstliche Intelligenz mit Milliarden Euros aus der öffentlichen Kasse zu fördern. Aus Sicht des Wirtschafts- und Industriestandorts Deutschland ist das sicher eine logische, wenn nicht sogar notwendige Entscheidung. Die Politik sollte aber bei Fragen der KI nicht nur die Bedürfnisse der Wirtschaft im Auge haben, sondern auch die Besorgnisse der Bevölkerung, wenn sie eine möglichst große Akzeptanz erreichen möchte.

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